Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Wanderreise
Flexibler Stornieren
  • 16-tägige Wanderreise durch Armenien & Georgien
  • Fahrt mit der Seilbahn zum Kloster Tatev
  • Wanderung zur berühmten Gergeti-Dreifaltigkeitskirche
ab 2.465 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Wir wandern auf den kargen Ebenen des armenischen Hochlandes zu uralten Kirchen und Klöstern, durch tiefe Täler und Schluchten und am Fuße der schneebedeckten Gipfel an der Georgischen Heerstraße. Und wir begegnen Menschen, die auch heute noch ihre alten Bräuche und eine sprichwörtliche Gastfreundschaft pflegen.
1. Tag Anreise nach Armenien
Ihre Reise beginnt mit dem Flug nach Jerewan.
2. Tag Jerewan: Im Zentrum der armenischen Kirche
Bei Ihrer Ankunft am frühen Morgen fahren Sie zum Hotel und entdecken nach einer Erholungspause die Metropole an den Ufern des Flusses Hrazdan. Im Matenadaran beeindrucken uns die schönen, mittelalterlichen Handschriften. In Etschmiadsin, dem Zentrum der armenischen Kirche, besuchen wir die Kathedrale, deren Bau Christus an dieser Stelle mit einem goldenen Hammer angezeigt haben soll. 60 km (F, A)
3. Tag Tempel Garni und Höhlenkloster Geghard
Wir wandern durch die Garni-Schlucht vorbei an mächtigen Basaltformationen zu einem dreieckigen Felsplateau, auf dem sich Garni, der einzige hellenistische Tempel Armeniens, erhebt. Am Ende der Azat-Schlucht windet sich die Straße zum Höhlenkloster Geghard hinauf, das für seine Erhabenheit und außergewöhnliche Akustik bekannt ist. 80 km (F, A) 170 m, 440 m, 3-3,5 Std.
4. Tag Von Jerewan nach Goris
Am Kloster Chor Virap kommen wir dem majestätischen Ararat am nächsten, auch wenn der heilige Berg heute auf türkischem Boden liegt. Nach einer Weinprobe in Areni, dem schönsten Dorf Armeniens, besuchen wir das Kloster Norawank, welches in friedvoller Einsamkeit inmitten hoher Berge liegt. 280 km (F, M, A)
5. Tag Wanderung beim Kloster Tatev
Wir sind überrascht, im Südosten Armeniens eine moderne Seilbahn zu entdecken. Diese überquert das tief eingeschnittene Tal des Flusses Vorotan. Hier befindet sich auf einer 850 Meter hohen natürlichen Landbrücke das Kloster Tatev, das im späten Mittelalter für seine Universität berühmt war. Während der heutigen Wanderung über die Anhöhen um das Kloster schweift unser Blick weit über die armenische Bergwelt. (F, M, A) 550 m, 550 m, 5,5 Std.
6. Tag Von Goris nach Yeghegnadzor
In der Nähe von Goris besuchen wir Khndzoresk, ein altes Höhlendorf, in dem einst mehr als 3.000 Menschen in weichen Tuffstein gehauenen Wohnungen lebten. Weiter geht es zu dem auf einer Hochebene gelegenen Stonehenge Armeniens: Zoraz Karer. 90 km (F, M, A)
7. Tag Von Yeghegnadzor nach Dilijan
Von Artabuynk aus wandern wir durch eine karge Landschaft, die von zahlreichen schneebedeckten Gipfeln umgeben ist. Dann geht es hinauf auf 2.000 Meter Höhe zu den noch immer mächtigen Mauern der Festungsruine Smababerd. Nach dem Abstieg zur Karawanserei Selim staunen wir: Diese Passstraße nutzten schon zu Zeiten Marco Polos die Karawanen auf dem durch den Kaukasus führenden Zweig der Seidenstraße. Dann begrüßt uns der Sewansee, die »blaue Perle« Armeniens. Wir machen einen Abstecher zu den uralten Klöstern und setzen unsere Reise in den Kurort Dilijan fort. 320 km (F, M, A) 500 m, 500 m, 4,5 Std.
8. Tag Wanderung nach Goshavank
Nach dem Frühstück wandern wir vom Parz-See durch sanfte Bergformationen, vorbei an dichten Wäldern und saftigen Wiesen, zum Kloster Goshavank. Hier finden wir einige der fein aus Stein geschnittenen Chatschkare, die sogenannten Kreuzsteine. Nach dem Mittagessen bei einer armenischen Familie besuchen wir das einsam gelegene Kloster Haghartsin. 70 km (F, M, A) 240 m, 340 m, 3 Std.
9. Tag Von Dilijan nach Tbilissi
Wir wandern entlang des Flusses Debed zu zwei Klöstern, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Das Kloster Sanahin war eine sehr bekannte geistliche Akademie, von der heute nur noch die bauliche Schönheit der einstigen Bibliothek zeugt. Schon von weitem sichtbar ist das ehemalige Wehrkloster Haghpat, das aus acht Gebäuden besteht. Nachdem wir in Alaverdi vom besten Schaschlik Armeniens kosten konnten, fahren wir über die Grenze nach Georgien und erreichen Tbilissi. Dort lernen wir beim Abendessen traditionelle georgische Tischsitten kennen. 200 km (F, M, A) 360 m, 310 m, 3 Std.
10. Tag Tbilissi und die georgischen Traditionen
Unser Stadtrundgang beginnt an der Metechi-Kirche, dem Gründungsplatz der Stadt und führt uns durch die Altstadt zu uralten Kirchen. In der Schatzkammer des Historischen Museums staunen wir über einzigartige Goldschmiedekunst, die die Legende des Goldenen Vlieses begreifbar macht. Nach einer Massage in den berühmten Schwefelbädern - für einen kleinen Aufpreis - freuen wir uns auf ein typisch georgisches Abendessen. (F, A)
11. Tag Tbilissi: Ausflug nach Kachetien
Lust auf eigene Entdeckungen in Tbilissi? Heute wäre dies möglich. Optional können Sie an einem Ausflug nach Kachetien teilehmen. Wir besuchen das Bodbe Kloster, das bis heute als wichtiger Wallfahrtsort gilt. Anschließend besichtigen wir die befestigte Stadt Signagi. Die am Berghang gelegene Stadt fasziniert durch malerisch ausgestaltete Gässchen und herausragende Künste der Holzschnitzerei. 220 km (F, A) 250 m 1,5 Std.
12. Tag Von Tbilissi nach Stepantsminda
Die altehrwürdige Stadt Mzcheta gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist das Zentrum der georgisch-orthodoxen Kirche. Unser Interesse gilt neben der Swetizchoweli-Kathedrale auch der Dschawari-Kirche. Auf der georgischen Heerstraße fahren wir in den Hohen Kaukasus. Ein überdimensionales Kreuz an der Südfassade der Kathedrale begrüßt uns in der Festung Ananuri. Nach einem Stopp am Kreuzpass in 2.400 Metern Höhe erreichen wir unser Tagesziel Stepantsminda. 160 km (F, A)
13. Tag Wanderung am Tschauchebi
Im urwüchsigen Dorf Dschuta, das durch die Wetterverhältnisse mehr als die Hälfte des Jahres von der Außenwelt abgeschnitten ist, brechen wir zu einer Wanderung auf, die uns zum Fuße des eindrucksvollen Tschauchebi in eine Höhe von 2.550 Metern führt. Je nach Kondition können wir bei gutem Wetter den Gipfel des 3.200 Meter hohen Thetu besteigen, von dem wir eine atemberaubende Fernsicht auf den Kasbek haben. 50 km (F, P, A) 400 m 400 m, ca. 4,5 Std. oder 1.050 m, 1.050 m, 9 Std.
14. Tag Wanderung am Fuße des Kasbek
Für die alten Griechen galt der über 5.000 Meter hohe Kasbek als »Wiege der Götter«. Unser Reiseleiter erzählt die Legende von Prometheus, der hier angekettet wurde. Bei der heutigen Wanderung zur Gergeti-Dreifaltigkeitskirche auf 2.170 Metern Höhe nähern wir uns ein wenig dem mythischen Berg an. Nach einem Mittagessen bei einer Familie fahren wir entlang der imposanten Dariali-Schlucht und haben die Möglichkeit, zu den Wasserfällen von Gveleti zu wandern. (F, M, A) 470 m, 3,5 Std.
15. Tag Von Kazbegi nach Tbilissi
Noch eine letzte Wanderung: Von Gudauri führt uns ein Wanderweg durch alpine Wiesen, vorbei an mittelalterlichen Wachtürmen und kleinen Kirchen, hinunter in das tief eingeschnittene Khada Tal in das Dorf Kvescheti. Dann verabschieden wir uns von den Bergen und fahren zurück nach Tbilissi. 160 km (F, P, A) 100 m, 1300 m 5 Std.
16. Tag Abschied von Georgien
Nach einer kurzen Nacht treten Sie Ihre Heimreise an.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittagessen, P=Picknick, A=Abendessen)
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

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Kirchengeschichte pur erleben Sie auf Ihrer Armenien Rundreise in Etschmiadsin. In der Stadt westlich von Erewan befindet sich die berühmte Kathedrale von Etschmiadsin, die als wichtigstes Heiligtum des Landes gilt. Doch dieser Ort ist noch weitaus mehr. Als älteste vom Staat errichtete Glaubensstätte ist die Kathedrale identitätsstiftend für das gesamte Land und daher auch Sitz des Oberhauptes der Armenischen Kirche, des Katholikos. Die im Jahr 303 geweihte Kirche bildet somit das religiöse Zentrum des christlichen Armeniens.
Das Gotteshaus im einzigartigen armenischen Baustil ist Teil einer Klosteranlage und seit 2000 sogar UNESCO-Welterbestätte. Im Innern des Baudenkmals mit seinem markanten Rundturm im Zentrum befindet sich heutzutage ein sehenswertes Museum. Hier sind zahlreiche Kirchenschätze und Reliquien, wie Handschriften oder Mosaike, ausgestellt, die man einst während archäologischer Ausgrabungen fand. Am besten erkunden Sie dieses besondere Bauwerk im Rahmen einer Führung. So entgeht Ihnen mit Sicherheit keines der unzähligen interessanten Details, die es zu entdecken gilt.
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Ein einzigartiges Naturwunder der besonderen Art erwartet Sie bei Ihrer Armenien Rundreise bei Garni. Die Kleinstadt Garni liegt malerisch im Tal des Azat-Flusses. Neben dem herrlichen Tempel der Stadt, einem Mithras-Tempel mit 24 ionischen Säulen aus dem 1. Jahrhundert, der den Betrachter ein wenig an die schöne Akropolis in Athen erinnert, finden Sie hier eines der schönsten Naturwunder - die Azat Schlucht. In der herrlichen Azat-Schlucht, an den Ufern des Azat Flusses entlang, stoßen Sie auf die "Symphonie der Steine", die Basaltschlucht von Awan. Der poetische Name trifft es auf den Punkt und benennt die grandiosen und überwältigenden Basaltformationen, die vor ewigen Zeiten durch das langsame Abkühlen von Lavamassen entstanden. Diese einzigartigen und eindrucksvollen Felsformationen müssen Sie einfach erlebt haben. Es sind tausende und abertausende, fast 300 Meter hohe und sechseckige, schlanke Basaltsäulen, die senkrecht und angeordnet wie Orgelröhren übereinander, in Gruppen oder wellenförmig die Wände der Schlucht schmücken und Sie auf Ihrem Weg durch die wundervolle Schlucht begleiten.
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Um das 4. Jahrhundert wurde das Kloster Geghard im Oberen Azat-Tal erbaut. Der Überlieferung zufolge hat der Hl. Gregor das Kloster an einer heidnischen Quelle gegründet. Noch heute trinken viele Pilger, die diesen berühmten Wallfahrtsort Armeniens besuchen, aus dieser heilkräftigen und wundertätigen Quelle. Der hl. Gregor ist der Patron der Armenisch-Apostolischen Kirche.
Der Klosterkomplex besteht aus mehreren Gebäuden. Manche von ihnen sind nach außen gar nicht zu erkennen - sie sind gänzlich in den Fels geschlagen. Zentral steht die Muttergotteskirche. Sie ist eine typische Kreuzkuppelkirche mit vier Kapellen. Ein besonderes Zeugnis der Steinmetzkunst ist der Kreuzstein mit einer Darstellung des thronenden Jesus und Johannes des Täufers. Er stammt aus dem 13. Jahrhundert.
Ein weiteres Ziel Ihrer Armenien-Rundreise ist der hellenistische Tempel von Garni. Er liegt unweit des Klosters. Rund um den Tempel wurden ein Sommerpalast, eine Kirche aus dem 9. Jahrhundert n.Chr., ein Friedhof, Bäder und ein hellenistisches Mosaik gefunden.
Der heidnische Mithras-Tempel von Garni ist ein leuchtendes Beispiel für die wechselvolle armenische Geschichte. Auf dem Gelände des Tempels begegnen Sie auch den Überresten eines römischen Bades mit gut erhaltenem Mosaikfußboden sowie einer jüngeren Kirche. Der Tempel liegt inmitten eines Festungsgeländes. Der armenische König hatte hier, oberhalb der Basaltschlucht, nämlich seine Sommerresidenz. Der Tempel wurde aus Basaltsteinen der Schlucht erbaut. 24 ionische Säulen tragen das Dach. Dem Gott der Sonne ist der Altar geweiht. Überreste einer christlichen Kirche aus blauschwarzem Basalt findet man neben der Tempelruine. Ihre Bauweise war der Gregorkirche in Swartnoz nachgeahmt. Ganz in der Nähe liegt das Chosrow-Reservat. Es ist ein Zufluchtsort für seltene Tierarten wie zum Beispiel die Wildziege und den Persischen Leopard. Auch das Geghard- Kloster befindet sich unweit von Garni. Es ist teilweise in den Fels gehauen. Auf der Armenien-Rundreise kann man auch in Jerewan die neuere Kaskade mit ihren Kunstobjekten und Konzerten erleben.
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Nicht weit entfernt von der Hauptstadt Eriwan befindet sich die kleine Stadt Ararat in der gleichnamigen Region. Abgeleitet wird der Name vom nahen Berg Ararat - einem der größten Wahrzeichen Armeniens, das sich jedoch auf türkischem Staatsgebiet befindet. So soll an seinen Hängen einst die Arche Noah angelandet sein, was den Gebirgszug für viele gläubige Armenier zum Ursprung des christlichen Lebens in der Region macht. Auch Sie sollten auf Ihrer Armenien-Rundreise keinesfalls die grandiose Aussicht auf die schneebedeckte Kuppe des Fünftausenders verpassen.
Wunderbarer Ausgangspunkt dafür ist die Provinzhauptstadt, die erst in den 1920ern zu wachsen begann. Auch wenn die Stadt selbst nicht allzu viel zu bieten hat, so ist ihre Umgebung eine wahre Perle für Naturfreunde und Wanderlustige. Das berühmte Kloster Chor Virap liegt beispielsweise nur einen knapp 16 Kilometer langen Fußmarsch entfernt. Von hier aus eröffnet sich Ihnen ein wahrhaft grenzenloser Blick auf den majestätischen heiligen Berg auf türkischer Seite.
In Sichtweite zur türkischen Grenzen und dem schneebedeckten Gipfel des majestätischen Ararat liegt das Kloster Chor Virap. Trotz ihrer geringen Größe wird der kleinen Anlage große Bedeutung beigemessen. Der Legende nach erklärte König Trdat III. im Jahre 301 von hier aus das Christentum zur Staatsreligion des Landes. Zudem ist das Kloster heute die nächstgelegene Stelle zum armenischen Nationalsymbol Ararat, der sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf türkischem Staatsgebiet befindet.
Seine herrliche Lage auf einer kleinen Anhöhe und dem mächtigen Gebirgszug im Rücken ist Chor Virap heute eines der sehenswertesten Ausflugsziele Armeniens. Immerhin bietet sich von hier aus einer der schönsten Blicke auf den Berg Ararat und bei guten Wetterbedingungen haben auch Sie die Möglichkeit eines der beliebtesten Fotomotive des Landes mit Ihrer Kamera festzuhalten. Zudem liegt das Kloster nur rund 40 Kilometer von Eriwan entfernt und kann auch im Rahmen eines Tagesausflugs während Ihrer Armenien Rundreise gut erreicht werden.
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Das Kloster Norawank liegt wie eine kleine Stadt von einer Mauer umgeben in der Schlucht des Amaghu und ist ein beliebtes Ziel einer Armenien-Rundreise. Seit dem 13. Jahrhundert trotzt es den Witterungseinflüssen. 1339 wurde die Mausoleumskirche vollendet. Bis ins 19. Jahrhundert wurden hier die Verstorbenen der fürstlichen Orbelian-Dynastie bestattet. Die alte Täuferkirche wurde bei einem Erdbeben zerstört. Die neue Täuferkirche ist nun das älteste erhaltene Gebäude aus der 1. Hälfte des 13.Jahrhunderts. Direkt angebaut ist die Gregorkirche. Innerhalb der Umfassungsmauern befinden sich die Mutter Gottes-Kirche und die Ruine der alten Täuferkirche. Momi Wardpet war ein bedeutender armenischer Architekt, Bildhauer und Buchmaler des 14. Jahrhunderts. Er schuf die kunstvollen Verzierungen der Klosterkirchen und vermutlich auch das untere Tympanon über dem westlichen Eingang der Mausoleumskirche. Es stellt die Muttergottes mit dem Jesuskind dar, flankiert von zwei Engeln. Interessant ist die Abbildung von zwei Vögeln, die den Ibissen des alten Ägyptens ähneln.
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Nahe der Stadt Goris liegt landschaftlich ausgesprochen schön eines der wichtigsten Architekturdenkmäler Armeniens: das Kloster Tatew. Die Anlage dicht am Rande der tiefen Worotan-Schlucht besteht aus drei Kirchen und Nebengebäuden. Die Hauptkirche ist den Aposteln Peter und Paul geweiht. Ihre ältesten Teile stammen aus dem Jahr 865, dem Gründungsjahr des Klosters. Seit 904 steht die Steinsäule Gavazan, verziert mit sehenswerten Steinmetzarbeiten, im Klosterhof. Kleinste Erschütterungen, sogar Berührungen bringen sie ins Wanken. Das Kloster war im Mittelalter Wirkungsstätte bedeutender armenischer Mönche, Künstler und Denker. Als Armenien Sowjetrepublik wurde, wurde es verlassen und 1931 durch ein Erdbeben stark beschädigt. Heute wird die Anlage restauriert und es finden wieder Gottesdienste statt. Auf einer Armenien Rundreise ist die Anfahrt zum Kloster Tatew ein eigenes Erlebnis. Die einzige Straße führt uneben und nicht asphaltiert durch die Worotan-Schlucht. Spannender und schneller überwinden Besucher die Schlucht seit 2010 mit der 5.750 Meter langen Pendelbahn, der längsten der Welt.
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Rundum das satte Grün eines gemäßigten Regenwaldes mit vielen Eichenbäumen. Mittendrin, an der Schlucht des Flusses Aghstafa, kann man einige Türme und Gebäude erspähen. Das Kloster Haghartsin liegt etwa 18 Kilometer von der Stadt Dilijan entfernt. Das Kloster ist nicht mit einer Mauer umfasst. Zum Klosterkomplex gehören mehrere Kirchen, zwei Gawiten - das sind Vorhallen - und ein Refektorium. Zwei Könige aus der Dynastie der Kiurikiden haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Kirche Surb Grigor zählt zu den ältesten Bauwerken des Klosters. Über dem Zentrum der Kirche thront eine Kuppel auf einem achteckigen Turm. Durch eine Öffnung im Walmdach tritt Licht in die dunkle Kirche. Es ist eine Kreuzkuppelkirche mit Seitenkapellen, wie Sie auf Ihrer Armenien-Rundreise einige zu sehen bekommen. Ihre Besonderheit ist eine Figurengruppe an der Ostwand der Muttergottes-Kirche: Sie zeigt zwei Männer mit einem Modell einer Kirche. Es könnte ein Hinweis darauf sein, wie dieser Sakralbau ursprünglich ausgesehen hat.
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Das Kloster Haghpat gehört der armenischen apostolischen Kirche in Haghpat an. Es besteht aus acht Gebäuden, die bewusst in der Nähe eines Dorfes gebaut wurden, wie Sie auf der Armenien-Rundreise sehen werden. Sie sind von einer Mauer mit Türmen umgeben. Der Glockenturm besteht aus drei Etagen. In jedem Stockwerk finden sich Nischen und Apsiden mit mindestens einem Altar. Das oktogonale Gebäude steht an der höchsten Stelle des Klostergeländes und wurde 1245 errichtet. Die Ikone in der Apsis der Heiligkreuzkirche zeigt Christus Pantokrator. Das Fresko zeigt Figuren mit Heiligenschein und scheint einen Blick auf die Gemeinschaft der Heiligen darzustellen. Das Dach ist von 4 Säulen gestützt. Die Bibliothek und das Kapitelhaus schließen an die Kirche an. Ihr Standort zeigt, wie wichtig diese beiden Gebäude neben der Kirche sind. Auch eine Muttergottes-Kapelle gibt es auf dem Klostergrund. Kreuzsteine mit kunstvollen Gravuren findet man auf dem Grundstück, ebenso wie die Grabstätten mehrere Bischöfe.
In der Hauptstadt Tiflis befindet sich die Metechi-Kirche in Georgien. Die georgisch-orthodoxe Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und thront auf einem Felsen über der Stadt. Die Geschichte des Bauwerks ist lang und so sprach einst König Wachtang Gorgasali: "Ak me wteche pizi". Hier habe ich den Eid gebrochen! So entstand der Name der Kirche, die eine von insgesamt fünf Kirchen ist. Das alte Denkmal der Hauptstadt befindet sich im historischen Viertel. Die Stadt wurde bereits 40 Mal zerstört, durch die zahlreichen Invasionen der Vergangenheit. Auf ihrer Rundreise sollten Sie die legendäre Metechi-Kirche nicht auslassen. Im Gefängnis der Kirche, welches unterhalb ihrer Mauern zu finden ist, war auch einst Stalin inhaftiert. Viele Sagen und Legenden ranken um das herrliche Bauwerk. Auch das Denkmal des König Vakhtang Gorgasali sollten Sie besichtigen. Die ursprüngliche Form der Kirche wurde bis heute erhalten und ihr prunkvolles Innere mit Heiligenbildern und Ikonen wird Sie begeistern.
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Besonderes Highlight jeder Georgien - Rundreise sind die Schwefelbäder von Tiflis. Zehn Gehminuten von der Altstadt mit Glockenturm und Friedensbrücke liegt das historische Bäderviertel Abanotubani. Allein der Blick auf die Kuppeln der Bäder versetzt die Besucher in eine entfernte Zeit. Seit dem 13. Jahrhundert wird hier mit Schwefelwasser geheilt und gebadet.Das Viertel war lange Anziehungsort diverser, auch nicht-georgischer Volksgruppen; so weist die Bäderarchitektur starke Einflüsse persischer Baukunst auf. Diese Einflüsse sind bis heute sicht- und spürbar - so erinnern Fassaden wie die des Orbeliani-Bads an Portale persischer Moscheen. Einst soll es hier mehr als fünfzig Heilbäder gegeben haben, etwa zehn davon sind heute noch aktiv. Das kohlensäurehaltige Schwefelwasser, welches mit über 45 Grad Celsius aus den Quellen sprudelt, dient seit Jahrhunderten der Behandlung von Hautkrankheiten oder Knochenproblemen. In den Schwefelbädern stehen den Besuchern neben öffentlichen Räumen auch private Einzelbecken zur Verfügung, und manche der Schwefelbäder haben 24 Stunden geöffnet.
Bei einer Rundreise durch das schöne Georgien ist die Festung Ananuri ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen und Einheimische. Die Festung liegt in der Region Duscheti und ist nur 60 Kilometer von der Hauptstadt Tiflis entfernt. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und in den folgenden Jahrhunderten zu einer großen Festung ausgebaut. Dank ihrer guten Erhaltung zählt die Festung Ananuri zu den beliebtesten Postkartenmotiven des Landes. Die über den nördlichen Eingang begehbare Festung ist auch die Heimat zweier Kirchen. Es handelt sich dabei um die Erlöserkirche und die Kirche der Entschlafung der Gottesmutter aus dem Jahr 1689. Die Festung blickt heute auf einen großen Stausee hinab. Der See mit seinem türkisblauen Wasser lädt im Sommer zum Baden oder Paddeln ein. Er dient zur Strom- und Wasserversorgung in der Region. Die Festung und die Ortschaft Ananuri sind von Tiflis aus mit dem Auto erreichbar. Die Fahrt dauert etwa 60 bis 90 Minuten.
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Wer eine Rundreise durch Georgien geplant hat, sollte unbedingt in der Stadt Mzcheta Station machen, wo sich die zweitgrößte Kirche des Landes, die Swetizchoweli Kathedrale, befindet. Das Bauwerk kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken, die geprägt ist durch Zerstörung und Wiederaufbau.
Die Einheimischen erzählen sich zahlreiche Legenden, die sich im Laufe der Zeit um das beeindruckende Gebäude gebildet haben. So soll ein Engel den Grundstein für den Bau gelegt haben, indem er eine Säule aus Zedernholz aufgerichtet hat, nachdem die Heilige Nino um Hilfe gefleht hatte. Bezeichnenderweise heißt der Name der Kathedrale übersetzt "Lebensspendende Säule." Gebaut wurde die Swetizchoweli Kathedrale von 1010-1029. Durch zahlreiche Eroberungen der Araber, Mongolen und Perser wurden immer wieder Teile der religiösen Stätte zerstört und wieder aufgebaut. Sowohl von Außen als auch von Innen lohnt sich eine Besichtigung dieser besonderen Sehenswürdigkeit. An der Fassade befinden sich zahlreiche Tierreliefs und an der Westseite ein besonders aufwändig gestaltetes Fenster, das Christus mit Engeln darstellt. Im Inneren sticht das große steinerne Taufbecken hervor, das zugleich ein Symbol der Christianisierung Georgiens ist.
Wenn Sie mehr über die Geschichte des Landes Georgien erfahren möchten, ist die Besichtigung der Swetizchoweli Kathedrale als Zeitzeuge mehrerer Jahrhunderte ein unbedingtes Muss auf Ihrer Rundreise.
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Wollen Sie auf Ihrer Rundreise durch Georgien den Berg Kasbek besteigen, sollten Sie schon einige Erfahrungen im Bergsteigen haben. Denn immerhin ist der dritthöchste Berg des Landes stolze 5047 Meter hoch.Als Teil des Kaukasus liegt der erloschene Vulkankegel zwischen dem kaspischen und dem schwarzen Meer und gilt als beliebtes Ziel für Bergsteiger.Allein die Landschaft um den Berg vermag den Wandersmann zu begeistern. Da wechseln sich saftige Wiesen ab mit weiß glitzernden Schneehängen oder zerklüfteten Felsen.Für alle, die diese Naturschönheit genießen wollen, gibt es am Fuße des Berges einfache und gut gekennzeichnete Wanderwege, die nicht bis auf den Gipfel führen. Die am Berghang klebende Dreifaltigkeitskirche gewährt dem Wanderer Ruhe und Einkehr.Wer jedoch ambitioniert genug ist, erklimmt den Gipfel und wird mit einer atemberaubenden Fernsicht belohnt. Eine weitere Besonderheit ist, dass Sie mit nur einem Schritt die Grenze zwischen Georgien und Russland überqueren können, die am Gipfelgrat entlang führt.
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Steil und anstrengend ist der ein- bis zweistündige Weg von Stepantsminda hinauf zur Dreifaltigkeitskirche Gergeti. In einsamer Stille steht die Kreuzkuppelkirche inmitten der Berge. Mit dem hochaufragenden, schneebedeckten Berg Kasbek im Hintergrund ergibt sich ein umwerfendes Panorama. Bevor die Kirche erbaut wurde, soll hier ein Kreuz gestanden sein.Wenn Sie den Sakralbau betreten, sollten Sie keine kurzen Hosen und Röcke tragen. Frauen sollten auch ihren Kopf bedecken!Die Kirche wurde im 14. oder 15. Jahrhundert aus gut behauenen Steinen mit quadratischen Seitenflächen erbaut. Georgische Ornamente finden Sie auf der Kuppel, den Seitenwänden und auch am Glockenturm. Hier wurde jahrhundertelang der Schatz der georgischen orthodoxen Apostelkirche aufbewahrt: das Weinrebenkreuz der Hl. Nino. Die Chronik von Georgien wurde hier geschrieben, denn früher war hier das Dorf Gergeti. Die Sameba Kirche trägt noch heute diesen Beinamen. Auf Ihrer Rundreise besichtigen Sie vielleicht auch Stepantsminda mit seinen antiken Funden und Erinnerungsstücken wie Puschkins Tabakpfeife.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Ausgangspunkt einer jeden Armenien Rundreise ist wohl die bunte Hauptstadt Eriwan. Die heutige Millionenstadt war Anfang des 20. Jahrhunderts lediglich eine bedeutungslose Kleinstadt. Dieses Bild hat sich heute jedoch grundlegende gewandelt und die Metropole ist mittlerweile kulturelles, wirtschaftliches und wissenschaftliches Zentrum des kleinen Landes. Hier haben Sie die Gelegenheit in die unterschiedlichen Epochen der armenischen Geschichte einzutauchen. Besonders berührend ist dabei die Gedenkstätte zum Völkermord an den Armeniern im Jahre 1915. Sie thront oberhalb der Stadt und gibt im unterirdischen Museum einen guten Einblick in diesen furchtbaren Teil der Historie.
Moderne und Altertum vereinen sich in der 2001 errichteten Kathedrale, die dem Religionsstifter Gregor dem Erleuchteten gewidmet ist. Der beeindruckende Bau in aprikosenfarbenen Tuffstein ist die größte Kirche der Armenisch Apostolischen Kirche. In den zahlreichen Museen Eriwans erfahren Sie mehr über armenische Kunst vergangener Tage, wie zum Beispiel im Historischen Museum, oder bestaunen zeitgenössische Werke im imposanten Treppenkomplex Kaskaden von Eriwan.
Die Stadt Etschmiadsin gilt als der Ursprungs des christlichen Lebens in Armenien und ist daher sowohl für inländische als auch für ausländische Touristen ein absolutes Muss. Auf Ihrer Armenien Rundreise können Sie den heiligen Ort entweder als eigene Stopp oder als Tagesausflug aus dem nur 20 Kilometer entfernten Eriwan einplanen. Zentrum Etschmiadsins ist die wunderschöne, wenn auch schlichte, Kathedrale. Sie ist heutzutage auch Sitz des religiösen Oberhauptes des Landes.
Hier soll einst Gregor der Erleuchter gewirkt haben und auf den Ruinen eines heidnischen Tempels die erste christliche Kirche des Landes erbaut haben. Und das sogar noch bevor das Christentum zur Staatsreligion ernannt wurde. Darauf deuten vor allem zwei Säulen im nördlichen Teil des Sakralbaus, die in etwa aus dieser Zeit stammen sollen. Die künstlerisch äußerst interessanten Fresken im Inneren der Kathedrale hingegen entstanden 1720. Um auf all diese unterschiedlichen Stilepochen aufmerksam zu werden, empfiehlt es sich an einer geführten Tour teilzunehmen.
Vor der Kulisse einer atemberaubenden Schlucht und mehrerer Berggipfel liegt der berühmte griechisch-römische Tempel von Garni, der zu den wichtigsten touristischen Zielen des Landes gehört. Der heidnische Bau ist der einzige Hinweis darauf, dass das heutige Armenien einst Teil des Römischen Reiches war. Entdeckt wurde der Komplex bei Ausgrabungen im Jahr 1910. Spätere Funde brachten zudem ein römisches Badehaus und gut erhaltene Mosaike ans Tageslicht. Mittlerweile hat sich der Bau, der dem Sonnengott Mithras gewidmet ist, zu einem Highlight einer jeden Armenien Rundreise gemausert.
Ebenfalls geschichtsträchtig wird es im beeindruckenden Geghard-Kloster, das teilweise direkt in einen massiven Felsen gehauen wurde. Naturfreunde erfreuen sich hingegen vor allem an der einmaligen Umgebung Garnis. So liegt die Kleinstadt oberhalb der bizarren Basaltschlucht von Awan. Das nahe Chosrow-Reservat mit seinen steilen grünen Hängen und Plateaus ist Heimat seltener Tierarten wie dem Persischen Leoparden oder der Wildziege. Und das Beste: Alles ist nur einen Katzensprung von Eriwan entfernt.
In einem Talkessel des Flusses Vararak liegt die Stadt Goris. Sie ist umgeben von Sandsteinbergen. Von der Hauptstadt Armeniens ist sie rund 250 Kilometer entfernt. Wenn man vom Stadtberg Jerankatar hinunterblickt, fällt die geplante Anordnung der Straßen auf: Die Stadt wirkt wie ein Schachbrett. Einige Stadthäuser wurden restauriert und gehören mit dem Museum zu den Sehenswürdigkeiten.
Lohnenswerte Ausflugsziele Ihrer Armenien-Rundreise sind auch das alte Kloster Tartev, das heute noch bewohnt ist, und die Felsenhöhlen von Chndsoresk. Als Besuchermagnet wurde dort eine 160 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke über die Schlucht errichtet. Die Seilbahn Tartev ist die längste Pendelbahn, die mit einem durchgehenden Tragseil pro Sektion ausgestattet ist. 5,75 Kilometer in 11 Minuten in der Luft stehen nun einer kurvenreichen Straße gegenüber, die in 30 Minuten bewältigt werden kann.
In Goris hat der Krieg Spuren hinterlassen. Es wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Infrastruktur mit Hotels und Frühstückspensionen für den Tourismus anzupassen.
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Rund 20 Kilometer entlang des Flusses Aghstafa liegt die "kleine Schweiz" Armeniens. Der hübsche Kurort Dilijan gehört zu den Höhepunkten einer jeden Armenien Rundreise und hat mit seinem tollen Mix aus Natur und Kultur für jeden etwas zu bieten. Bei einem Bummel durch die komplett restaurierte Altstadt und entlang der pittoresken Scharambejan-Straße bekommen Sie einen wunderbaren Eindruck des Armeniens des beginnenden 20. Jahrhunderts. Kulturinteressierte sollten in den niedlichen Galerien und dem kleinen Museum vorbeischauen. Das mittelalterliche und wunderbar sanierte Kloster Haghartsin mit seinen drei Kirchen und einem Refektorium ist ebenfalls einen Besuch wert. Nicht weit entfernt im Dorf Gosch befindet sich ein weiteres Kloster, das anmutig auf einem Hügel thront. Sportbegeisterte und Naturfreunde vergnügen sich auf einer Fahrrad- oder Wandertour durch den umliegenden Nationalpark. Dichter Wald und weite alpine Wiesen laden dazu ein. Und bei einem Bad im heilenden Mineralwasser des Ortes werden dann auch die müdesten Glieder schnell wieder fit.
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Haghpat ist ein knapp 800 Seelen-Dorf in der Nähe der größeren Stadt Alawerdi und liegt unweit der georgischen Grenze. Der Ort ist vor allem bei einer Armenien-Rundreise wegen seines weltberühmten Klosters Haghpatavank aus dem 10. Jahrhundert bekannt. Es zählt zusammen mit dem benachbarten Kloster Sanahin zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Kloster gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher armenischer Baukunst. Außer einigen kleineren Renovierungen im 11. und 12. Jahrhundert blieben die Gebäude bis heute im Originalzustand. Das Kloster steht auf einer Anhöhe in einem kesselförmigen Tal, das oft wolkenverhüllt. Das wurde im Mittelalter bewusst so gewählt, um eine gewisse Weltabgeschiedenheit zu zeigen, obwohl das Kloster nah am Dorf liegt. Beeindruckend sind der oktogonale Glockenturm, der auf der höchsten Stelle steht. Die große Vorhalle - Gawit genannt - ist typisch für diese Bauweise. Als ein Kleinod der Baukunst gilt auch die Bibliothek. Auch die Surb Nschan-Kirche -Heiligkreuz-Kirche - ist ebenfalls sehenswert. Insgesamt gibt es acht Gebäude.
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Die einstige Bergbau- und Industriestadt Alaverdi ist schon ein ganz besonderer Ort, der vor allem durch seine Lage ins Auge fällt. Das Stadtgebiet liegt verteilt über ein zerklüftetes Gebirge und ist geprägt von einer bis zu 500 Meter tiefen Schlucht in deren Tal der reißende Gebirgsfluss Debed fließt. Die Kleinstadt bildet das Zentrum der Region Tumanian und ist heutzutage vor allem als Sitz zweier sehenswerter Kloster bekannt, die Sie auf Ihrer Armenien Rundreise auf jeden Fall besuchen sollten.
Der ältere Komplex ist das berühmte Kloster Sanahin. Auf seinem Gelände befinden sich mehrere Kirchen im traditionellen armenischen Stil. Teilweise stammen die Gotteshäuser aus dem Jahr 930. Auch der älteste weltliche Bau des Landes befindet sich ganz in der Nähe. Die Sanahinbrücke quert den Debed und wird von zwei steinernen Löwen geziert. Mit der Grigorkirche, der Muttergotteskapelle, einem separaten Glockenturm und einer Bibliothek ist das Haghpat Kloster das zweite historische Highlight Alaverdis.
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Tiflis, offiziell Tbilissi, gehört zu den Höhepunkten einer Rundreise durch Georgien. In der Landeshauptstadt existieren moderne Glaspaläste wie selbstverständlich neben bröckelnden Jugendstil-Fassaden, selbst Überreste einer persischen Festung aus dem 4. Jahrhundert sind erhalten. In Tiflis erleben Sie eine Stadt im Wandel zwischen Tradition und Moderne, die voller Gegensätze ist und zugleich mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwartet. Starten Sie an der futuristischen Friedensbrücke, die die beiden Ufer des Mtkvari verbindet, bevor Sie mit der Standseilbahn auf den Hausberg Mtatsminda fahren. Von oben bietet sich nicht nur ein traumhafter Ausblick über die Stadt mit ihren Glasfassaden, Holzhäusern und Kirchen, sogar eine Fahrt mit dem Riesenrad ist dort möglich. Danach bietet sich ein Spaziergang durch das Sololaki-Viertel an, wo Haustüren und Balkone im Jugendstil oft ihrem Verfall ausgesetzt sind. Ebenso verhält es sich im angrenzenden Bezirk des Unteren Kala, der morbide Charme der Gegend zieht aber immer mehr Cafébesitzer an, sodass Sie hier prima eine kleine Verschnaufpause einlegen können. Zur Entspannung bietet sich auch ein Besuch in einem der im persischen Stil erbauten Schwefelbäder im Bäderviertel Abanotubani an. Die farbenfrohe Architektur des Viertels und ganz besonders die Mosaike das Blauen Bades ziehen viele Touristen an- tolle Fotomotive sind hier am Geburtsort der Stadt Tiflis garantiert.

Im Oberen Kala geht es moderner zu. Besuchen Sie das Museum für Stadtgeschichte und machen Sie einen Abstecher zur Sioni-Kathedrale, einer Stätte, die den georgischen Orthodoxen als heilig gilt. Über die Trockene Brücke geht es nach Neu-Tiflis, wo es deutlich weltoffener und kosmopolitischer ist. Nicht nur auf der Agmashenebeli Avenue kann in kleinen Geschäften nach Herzenslust gestöbert werden. Viele Restaurants bieten die Möglichkeit, georgische Spezialitäten oder modernes Trend-Food zu probieren. Versuchen Sie unbedingt das georgische Brot Tonis Puris, das in speziellen Lehmöfen gebacken wird und warm gleich aus der Hand am besten schmeckt. Ein Tipp für den Abend ist es, noch einmal zur Friedensbrücke zurückzukehren, die mittels einer Lichtinstallation von tausenden Lampen bestrahlt wird. Entscheiden Sie selbst, zu welcher Tageszeit Ihnen die Brücke besser gefällt. Wer noch mehr Futurismus sehen möchte, nimmt ein Taxi und fährt vorbei am fast durchsichtigen Polizeipalast oder am Bürgeramt mit seinem Dach in Eierschalen-Optik.
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Rund 8.000 Menschen leben in Mzcheta. Die Kleinstadt liegt nur wenige Kilometer entfernt von der georgischen Hauptstadt Tiflis am Zusammenfluss der Flüsse Kura und Aragwi am Großen Kaukasus. Die Stadt und die unmittelbare Gegend hat einen sehr frühen Ursprung.Die Gräberfelder von Samtavro wurden nämlich schon 3.000 Jahre vor Christus benutzt. Ausgrabungen belegen darüber hinaus, dass die damaligen Bewohner ihre Verstorbenen bis ins 10. Jahrhundert nach Christus dort begraben haben. Mzcheta war zudem bis zum 6. Jahrhundert die Hauptstadt des iberischen Reichs und ein wichtiger Handelsplatz. Ein Besuch während einer Rundreise durch Georgien lohnt sich hier immer, denn es gibt sehr viel zu sehen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie mittelalterliche Swetizchoweli-Kathedrale mit dem beeindruckendem Monument über dem "Heiligen Rock von Mzechta" gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch die antike Festung Armasziche aus dem 3. Jahrhundert vor Christus können genauso so besichtigt werden wie die Armasziche-Akropolis aus dem späten 1. Jahrtausend vor Christus.
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Das wichtigste und bekannteste Wintersportgebiet in Georgien ist Gudauri. Der Ort liegt auf 2.196 Meter Höhe an der Georgischen Heerstraße im Großen Kaukasus. Am nahen 3.006 Meter hohen Berg Kudebi kann man herrlich Skifahren. Zudem ist das Gebiet auch für Heliskiing bekannt,
Früher war der Ort eine Poststation, wo die Postkutschen und Tiflis und Wladikawkas die Pferde wechselten. In der 1970er Jahre begann dort dann langsam der Skitourismus mit dem Bau der ersten Seilbahn. In den 1980er Jahren wurden Hotels und weitere Lifte gebaut und die Region mehr um mehr zum attraktiven Wintersportgebiet ausgebaut. So gibt es mittlerweile acht ausgebaute Pisten mit einer Gesamtlänge von 19 Kilometer. Die längste davon ist fünf Kilometer lang. Zudem gibt es fünf Sessellifte. Die Wintersaison dauert von Dezember bis Mitte April an. Auch in der Sommersaison ist die Gegend während einer Rundreise attraktiv. So gibt es zahlreiche Wanderwege und Möglichkeiten zum Angeln.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Armenien
Das Land zwischen dem Armenischen Hochland und dem kleinen Kaukasus ist nicht nur reich an atemberaubenden Landschaften sondern auch an Kultur, Tradition und Geschichte.

Dennoch ist es kein typisches Reiseland und der Tourismus spielt in Armenien auch überhaupt keine große Rolle.

Für viele ist gerade das ein Grund mehr das zu Traskaukasien gehörende Land zu bereisen. Denn fern ab des üblichen Massentourismus lässt es sich zuweilen doch besser erkunden und erholen. Die meisten Besucher sind von der Ursprünglichkeit und der traditionellen Lebensweise der Armenier begeistert. Auch auch die nahezu unberührte, herrliche Natur des Landes macht den Besuch Armeniens allemal lohnenswert.

Wen es aber doch eher in eine pulsierende Metropole zieht, der ist in der Hauptstadt Eriwan genau richtig.
Hier befindet sich das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes. Zudem ist die Stadt reich an Zeitzeugen aus längst vergangenen Tagen zu denen auch die Überreste der Festung Erebuni gehört.
Weitere beliebte Attraktionen der Hauptstadt sind das Nationaltheater, der Platz der Republik und die Sorawar-Kirche.

Ganz in der Nähe Eriwans befindet sich auch der imposante Berg Ararat.

Eine Reise nach Armenien lohnt sich also in jedem Fall. Nicht nur wegen der reichen und wechselvollen Geschichte des Landes sondern auch wegen der einmalig schönen und eindrucksvollen Natur. Nicht unerwähnt sollte dabei natürlich auch die beeindruckende Kultur bleiben, zu der auch die inspirierende Armenische Folklore gehört.

Beste Reisezeit:
Eine Reise nach Armenien plant am besten für die MOnate von Mai bis Juni sowie von September bis Oktober.

Klima:
In Armenien herrscht ein Kontinentalklima mit trockenen, heißen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/armeniensicherheit/201872

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Armenischer Dram = 100 Luma
 
Flugdauer:
ca. 6 Stunden und 30 Minuten

Ortszeit:
MEZ +2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung), somit MESZ +3h

Gut zu wissen:
Armenier sind im Allgemeinen großzügig und gastfreundlich.

Das Thema Politik wird häufig diskutiert, allerdings sollte der Reisende hier Zurückhaltung zeigen.

Wegen der steigenden Kriminalitätsrate wird empfohlen Wertgegenstände wie Schmuck, Mobiltelefone und anderes nicht „zur Schau zu stellen“.


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Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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