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Tourcode: 147829
Israel Rundreise

Negev

10-tägige Busrundreise
Kleine GruppeGarantierte DurchführungInklusive Flug
Reiseveranstalter: Chamäleon
Chamäleon
Chamäleon
Weltweite Rund-und Erlebnisreisen mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Die Begegnung mit Einheimischen gehört zum Grundprogramm einer jeden Chamäleon Reise.
Flug bereits inklusive
  • 10-tägige Erlebnisreise durch Israel
  • Wir steigen hinauf auf den Tempelberg bis hin zur Klagemauer
  • Abstecher zum Toten Meer
Reiseverlauf:
Tel Aviv Jaffa Haifa Caesarea Akko Nazareth Kapernaum Jerusalem Bethlehem
kostenlose telefonische Beratung zu dieser Reise unter 0800 337 3337
Montag bis Donnerstag von 9:00 - 18:00 Uhr, Freitag von 9:00 Uhr - 17:00 Uhr
pro Person ab 3.399 €
100% Service

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Bestpreisgarantie

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18 Jahre Erfahrung

Seit 18 Jahren ist Rundreisen.de der Spezialist für weltweite Rundreisen. Wir sind immer für Sie auf der Suche nach interessanten Rundreiseangeboten.

Reiseverlauf

Im Handwerker-Souk hat Jesus vor 2.000 Jahren seine Sandalen nähen lassen. Und so geht es fort, lebendige Biblische Geschichte. Eine faszinierende Reise zu den Stationen, die so unwirklich weit weg schienen: See Genezareth, Totes Meer, der Ölberg und über den Palmsonntagsweg zur Kirche aller Nationen im Garten Gethsemane. Ein Kvittelchen noch in die Klagemauer stecken, dann der Stall zu Efrata bzw. Beit Lechem. Bethlehem nennt ihn die Bibel. Geburtskirche ist der gemeinsame Nenner.

Tag 1: Shalom!

Die Vorfreude auf diesen Tag war lang, heute geht es endlich los. Sie fliegen nach Israel. Machen Sie es sich an Bord bequem und genießen Sie die Reise in eines der historischsten Länder der Erde. Nach der Landung erfolgt der Transfer zu Ihrem Boutique-Hotel in Tel Aviv. Cinema Hotel: Das Cinema Hotel liegt am kreisrunden Dizengoff-Platz im Herzen der »Weißen Stadt« von Tel Aviv. In einem authentischen Bauhaus-Gebäude aus den 1930er-Jahren wurden 83 geräumige Zimmer stilvoll für Ihren Komfort und Genuss gestaltet. Das Boutique-Hotel war einst eines der ersten Kinos der Stadt und fängt bis heute die Nostalgie vergangener Zeiten ein, indem es originelle Theater-Erinnerungsstücke zeigt. Tauchen Sie in die einzigartige Atmosphäre ein oder entspannen Sie bei einem Drink auf der geräumigen Dachterrasse. Die Fahrstrecke umfasst ca. 25 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 45 Minuten.
Städte
Tel Aviv
Tel Aviv
Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.

Tag 2: Moderne Metropole am Mittelmeer

Am Morgen werden Sie bereits gespannt von Ihrer Reiseleitung erwartet, die sich darauf freut, Ihnen in den nächsten Tagen ihre Heimat zu zeigen. Sie beginnen heute das Abenteuer Israel mit einer Stadtrundfahrt durch Tel Aviv. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie auf die allgegenwärtige Bauhaus-Architektur legen, die der »Weißen Stadt« sogar einen UNESCO-Weltkulturerbe-Titel eingeheimst hat. Die in den 1920er-Jahren in Deutschland sehr verbreitete Bauform mit dem Credo »Form folgt der Funktion« wurde von den überwiegend deutschen Flüchtlingen des Nazi-Regimes in den 1930er-Jahren nach Israel gebracht, als schnell neuer Wohnraum benötigt wurde. Jaffa, die orientalische Schwester Tel Avivs wurde hingegen schon rund 4.500 Jahre früher besiedelt und ist einer der Schauplätze der Apostelgeschichte. Anschließend sind Sie mit Doris, die uns als christliche Araberin den besten Einblick in das Leben zwischen den zwei Welten in Israel geben kann, im Café Anton auf einen Kaffee verabredet. Auf der Rückfahrt zu Ihrem Boutique-Hotel legen Sie noch einen Stopp am Carmel-Markt ein. Der Open-Air-Markt ist der größte und bekannteste in Tel Aviv. Egal, ob Sie Gewürze, Gemüse oder Kleidung zum Schnäppchenpreis suchen - hier finden Sie sie mit Sicherheit. Bereiten Sie sich auf eine authentische und lebendige Erfahrung im Nahen Osten vor. Cinema Hotel: Das Cinema Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
Verpflegung: Das Frühstück ist heute im Preis eingeschlossen.
Städte
Jaffa Tel Aviv
Jaffa
Die Tel Aviv-Jaffa ist die älteste Stadt am Mittelmeer, gehört aber heute zu der jüngsten aller Weltstädte, zu Tel Aviv.  Ende des 19. Jahrhunderts, als Tel Aviv noch gar nicht entstanden war, war Jaffa der bedeutendste Seehafen und Handelsplatz Israels. Die Mahmoudia-Moschee wurde im Jahr 1812 erbaut.
In der Nähe befindet sich der Flohmarkt mit viel Kitsch, aber auch mit Antiquitäten. Im restaurierten Teil Jaffas befindet sich das Jaffa-Museum, in welchem archäologische Funde ausgestellt werden. Im 18. Jahrhundert war dieses Haus eines ottomanischen Gouverneurs.
Außerdem gibt es hier das St. Louis Kloster, wurde 1147 zu Ehren des französischen Königs erbaut.
Tel Aviv
Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.

Tag 3: Von Tel Aviv über Caesarea nach Haifa

Auf halbem Weg zu unserem heutigen Tagesziel Haifa halten Sie in Caesarea, um die faszinierenden Ausgrabungen des direkt am Meer gelegenen Herodes-Palastes zu bestaunen. Sie laufen zwischen den antiken Ruinen der Paläste und Tempel, entlang der Stadtmauer am alten Hafen. Ihr Weg führt Sie weiter nach Wadi Ara. Hier erleben Sie hautnah die Komplexität des täglichen Miteinanders der jüdischen und arabischen Israelis mit den Palästinensern. Und Hand aufs Herz: Was wissen Sie über den Status der Frau in der modern-muslimischen Gesellschaft? Wahrscheinlich eher Schwammiges, aber das ändert sich heute. In Kafr-Qara treffen wir uns mit Amna, die uns bei einem leichten Mittagessen an ihrer Lebensgeschichte teilhaben lässt, bevor Sie in der Hafenstadt Haifa in Ihr Boutique-Hotel einchecken. Hotel Colony: Das Hotel Colony befindet sich in der deutschen Kolonie in Haifa, dem historischen und wunderschön restaurierten Herzen der Stadt. Die UNESCO-geschützten Hängenden Gärten der Bahai und der Schrein des Bab liegen nur etwa einen Kilometer vom Hotel entfernt. Zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés sind fußläufig. Der einzigartige Altbau verbindet den Glanz einer vergangenen Epoche mit modernen Annehmlichkeiten der heutigen Zeit. Das spiegelt sich auch in den geräumigen Zimmern wider. Von der Dachterrasse haben Sie einen schönen Ausblick auf die Bahai-Gärten. Und im ruhigen Garten können Sie wunderbar nach einem erlebnisreichen Tag entspannen.
Verpflegung: Das Frühstück und ein leichtes Mittagessen sind heute im Preis eingeschlossen. Die Fahrstrecke umfasst ca. 140 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden.
Sehenswürdigkeiten
Bahai Garten
Städte
Haifa Caesarea Tel Aviv
Bahai Garten
Bahai Garten, auch "die hängenden Gärten von Bahai" genannt, gehören zum Bahai-Weltzentrum in Israel, einem wichtigen Heiligtum der Bahai. Sie sind als Friedensprojekt gedacht und bieten Einblicke in die Kultur sowie Erholung auf einer Rundreise. Sie sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und international bekannt. Die Bahai-Gärten befinden sich in Haifa auf dem Berg Karmel, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Sie wurden in den Achtzigerjahren rund um die bedeutsamen religiösen Stätten und Gebäude, wie den Schrein des Bab oder den Schrein Abdul-Bahas, angelegt. Der Berg findet in unterschiedlichen religiösen Schriften Erwähnung. Besichtigt werden können, neben den Gärten selbst, verschiedene Schreine und Gräber. Die Gartengestaltung enthält Elemente aus verschiedenen Kulturen, unter anderem dem Iran, Indien und England. Stellenweise dominieren symmetrische Formen, in anderen Teilen wird bewusst mit Asymmetrie gearbeitet. Zudem sind Licht- und Schattenspiele sowie Wasser wichtige Komponenten der sorgfältigen Arrangements. Mehrere Terrassen passen sich harmonisch ins Gesamtgefüge ein.
Haifa
Haifa ist die drittgrößte Stadt Tel Aviv Israels nach Jerusalem und Israels. Sie liegt am Mittelmeer und hat den größten Hafen Israels. Durch die Hanglage ist die Stadt/Region Haifa in drei Bebauungsgebiete unterteilt. Beim Meer gelegen befinden sich die Industriegebiete, die Hafenanlage und große Durchgangsstraßen sowie die Bahn. Hier wohnt überwiegend die arabische Bevölkerung.

Etwa auf halber Höhe findet man Verwaltungsgebäude und die Mehrzahl der Geschäfte. Im höchstgelegenen Teil befinden sich exklusive Hotels und Restaurants. Hier befinden sich auch die teuersten Wohngegenden und an der höchsten Stelle ist die Universität von Haifa. Die verschiedenen Stadtteile werden durch die einzige U-Bahn Israels verbunden.
Caesarea
Caesarea liegt nordwestlich von Hadera an der nördlichen Scharonebene am Mittelmeer. Eigentlich heißt die Stadt Caesarea Maritima, aber meist wird sie ohne den Zusatz genannt.
Hier befinden sich viele archäologische Stätten, diese wurden zum Nationalpark erklärt. Unweit der archäologischen Stätten befindet sich das moderne Caesarea mit noblen Villenvierteln und einem Golfplatz. Dieses entstand im Jahre 1948 und wurde wenige Kilometer vom Meer entfernt aufgebaut. In dem wiederaufgebauten antiken Theater gibt es Musik- und Theateraufführungen vor der Kulisse des Mittelmeeres. Im Jahre 1940 wurde die erste jüdische Siedlung im Bereich Caesarea gegründet.
Hierbei handelte es sich um den Kubbuz Sdot Jam.
Tel Aviv
Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.

Tag 4: Vom Mittelmeer nach Galiläa

Den heutigen Tag starten Sie in Haifa. Sie treffen einen Repräsentanten, der aktiv zum Konzept der Koexistenz in Haifa beiträgt. Neue Einblicke in das Zusammenleben in der Stadt bereichern ihre bisherigen Eindrücke. Anschließend fahren Sie zu einem Aussichtspunkt, von wo Sie einen tollen Blick auf das Panorama der Bucht von Haifa und die beeindruckenden Bahai-Gärten haben. Die Hängenden Gärten gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und gelten als Friedenssymbol der Bahai, einer Religionsgemeinschaft, die an die Einheit der Menschen in ihrer Vielfältigkeit glaubt. Sie erobern die alte Kreuzfahrerstadt Akkon, eine der wohl orientalischsten Städte Israels. Damit sind Sie zumindest Napoleon einen Schritt voraus, der mit den Worten »Wer Akkon erobert, erobert die Welt« seine erfolglose Belagerung nach nur wenigen Tagen wieder aufgeben musste. In der Altstadt wandeln wir auf den Spuren der Kreuzritter und Araber durch ein Labyrinth von Gassen, vorbei an kleinen orientalischen Märkten und Kunsthandwerkern. Am frühen Nachmittag fahren Sie durch die Berge Galiläas ins weltbekannte Nazareth. In der Heimatstadt Jesu besichtigen Sie die Altstadt und den arabischen Souk, bevor Sie zur Verkündigungsbasilika gelangen. In der Höhle erschien dem katholischen Glauben nach der Erzengel Gabriel der Heiligen Jungfrau Maria, um ihr die Frohe Botschaft der unbefleckten Empfängnis zu verkünden. Anschließend geht es in ein Kibbuz. Hier erfahren Sie aus erster Hand etwas über den Aufbau und das Zusammenleben in den ländlichen Kollektivsiedlungen, die in Israel weit verbreitet sind. Kibbutz Degania Bet: Ihre Unterkunft im Kibbutz Degania Bet ist in der Nähe vom See Genezareth gelegen. Sie übernachten in familiärer Atmosphäre in einer traditionellen Kibbuz-Siedlung, die mit sozialistischen Idealismus von den Mitgliedern des Kibbuz zur Zeit der Gründung des Staates Israel aufgebaut wurde. Die Gästezimmer sind einfach eingerichtet, aber großzügig und klimatisierbar. Lassen Sie den Abend mit einem Sprung in den überdachten Pool oder einem Spaziergang in der Gartenanlage ausklingen.
Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inklusive. Beide Mahlzeiten finden im gemeinschaftlichen Speisesaal des Kibbuz zusammen mit den Bewohnern zu festen Zeiten statt. Die Fahrstrecke umfasst ca. 120 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden.
Sehenswürdigkeiten
Bahai Garten See Genezareth
Städte
Haifa Akko Nazareth
Bahai Garten
Bahai Garten, auch "die hängenden Gärten von Bahai" genannt, gehören zum Bahai-Weltzentrum in Israel, einem wichtigen Heiligtum der Bahai. Sie sind als Friedensprojekt gedacht und bieten Einblicke in die Kultur sowie Erholung auf einer Rundreise. Sie sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und international bekannt. Die Bahai-Gärten befinden sich in Haifa auf dem Berg Karmel, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt. Sie wurden in den Achtzigerjahren rund um die bedeutsamen religiösen Stätten und Gebäude, wie den Schrein des Bab oder den Schrein Abdul-Bahas, angelegt. Der Berg findet in unterschiedlichen religiösen Schriften Erwähnung. Besichtigt werden können, neben den Gärten selbst, verschiedene Schreine und Gräber. Die Gartengestaltung enthält Elemente aus verschiedenen Kulturen, unter anderem dem Iran, Indien und England. Stellenweise dominieren symmetrische Formen, in anderen Teilen wird bewusst mit Asymmetrie gearbeitet. Zudem sind Licht- und Schattenspiele sowie Wasser wichtige Komponenten der sorgfältigen Arrangements. Mehrere Terrassen passen sich harmonisch ins Gesamtgefüge ein.
See Genezareth
Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Haifa
Haifa ist die drittgrößte Stadt Tel Aviv Israels nach Jerusalem und Israels. Sie liegt am Mittelmeer und hat den größten Hafen Israels. Durch die Hanglage ist die Stadt/Region Haifa in drei Bebauungsgebiete unterteilt. Beim Meer gelegen befinden sich die Industriegebiete, die Hafenanlage und große Durchgangsstraßen sowie die Bahn. Hier wohnt überwiegend die arabische Bevölkerung.

Etwa auf halber Höhe findet man Verwaltungsgebäude und die Mehrzahl der Geschäfte. Im höchstgelegenen Teil befinden sich exklusive Hotels und Restaurants. Hier befinden sich auch die teuersten Wohngegenden und an der höchsten Stelle ist die Universität von Haifa. Die verschiedenen Stadtteile werden durch die einzige U-Bahn Israels verbunden.
Akko
Akko ist die orientalischste Stadt Israels. Sie liegt am nördlichen Rande der Bucht von Haifa und ist von einer Festungsmauer umgeben.
Die Neustadt ist überwiegend jüdisch besiedelt, während in der Neustadt fast nur israelische Araber wohnen. Früher war der Hafen von großer Bedeutung, heute ist es die Industrie, überwiegend die Eisenverarbeitung. In der quirligen Altstadt findet man zahlreiche Touristen.
Lohnenswert ist ein Besuch im Hammammuseum oder in der Zitadelle von Akko. In der Neustadt befinden sich mehrere Parkanlagen und die Wohnsiedlungen zeichnen sich dadurch aus, dass dazwischen immer wieder Palmen gepflanzt sind und das Meer immer in der Nähe ist.
Nazareth
Die Stadt Nazareth befindet sich im Norden Israels in der historischen Landschaft Galiläa.
Zusammen mit Ober-Nazareth beträgt die Einwohnerzahl etwa 120.000.

Während Nazareth eine sehr alte Stadt ist und überwiegend von Christen und Moslems bewohnt wird, ist Ober-Nazareth eine junge Stadt, die überwiegend von Juden bewohnt wird. Nazareth gilt bei den Christen als Ort der Verkündung des Herrn. Laut Evangelium lebten hier seine Eltern Maria und Josef der Zimmermann. Hier soll der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des Erlösers verkündet haben. Josef zog mit der hochschwangeren Maria nach Bethlehem, weil alle Familienoberhäupter in ihren Geburtsort mussten, um sich schätzen zu lassen. In Bethlehem ist Jesus dann geboren. Josef aber mit Maria und Jesus nach Nazareth zurückgekehrt sein und Jesus soll hier aufgewachsen sein. An der Stelle, wo das Haus Marias gestanden haben soll, befindet sich heute die katholische Verkündigungsbasilika. Im alten Testament wurde Nazareth jedoch nicht erwähnt. Ausgrabungen  ergaben auch im Wesentlichen nur landwirtschaftliche Gebäude und jüdische Gräber aus römischer Zeit und ein eisenzeitliches Dorf.

Heute ist die Stadt eine der wichtigsten Pilgerstätten des Heiligen Landes. Die Altstadt von Nazareth  liegt in einer Geländemulde knapp 100 Meter unter dem Höhenzug, der sich hufeisenförmig um die Stadt zieht. Die Abhänge sind mäßig steil und heute fast komplett überbaut. Im Altstadtbereich befinden sich vor allem kleine Gassen und ein arabischer Markt. Nazareth ist die Stadt, die von der größten Gemeinschaft israelischer Araber bewohnt ist. Die israelischen Araber planen, in der Nähe der Verkündigungsbasilika eine Moschee zu bauen. Dieser Plan führte  in den letzten Jahren zu wiederholten, teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen.
Ober-Nazareth ist eine junge Stadt, die erst nach der israelischen Staatsgründung 1948 im Jahre 1957 gegründet wurde. Über die Hälfte der Einwohner sind Einwanderer, die zu einem großen Teil aus der ehemaligen Sowjetunion stammen. Nazareth und Ober-Nazareth sind selbstständige Städte mit getrennten Verwaltungen.

Tag 5: Vom See Genezareth zum Toten Meer

Heute geht es zunächst auf die Golanhöhen. Das Bergland bietet nicht nur einen grandiosen Ausblick, sondern hat auch eine wichtige strategische Bedeutung für die Region. Am grünen Nordufer des See Genezareth entlang fahren Sie zum Berg der Seligpreisungen. Vielleicht kennen Sie die Überlieferung, nach der Jesus dort seine Jünger erwählt hat. Mehrere der Jünger entstammten dem Fischerdorf Kapernaum, in dem man noch heute Ruinen verschiedener Kirchentypen finden kann. In Tabgha fand vor 2.000 Jahren die wundersame Brotvermehrung des Matthäusevangeliums statt. Zum Dank widmeten die frühen Christen diesem Ereignis eine Kirche, deren filigrane Mosaiken Sie heute zu sehen bekommen. Durch das Jordantal geht es weiter zum Toten Meer, dem mit 400 Meter unter dem Meeresspiegel tiefsten Punkt der Erde. Hier haben Sie die seltene Gelegenheit, im Wasser zu schweben. Mit einem Salzgehalt von fast 30 Prozent können Sie sich entspannt zurücklehnen und die bizarre Landschaft um Sie herum bestaunen. Vereinzelt finden sich sogar Salzsäulen, die wie Stalagmiten aus dem Wasser ragen. David Dead Sea Resort & Spa: Das David Dead Sea Resort & Spa begrüßt Sie in herrlicher Lage am Toten Meer, nur durch eine Straße vom Strand entfernt. Sie werden sich besonders über den privaten Strandabschnitt des Hotels freuen. Hier können sie sich ungezwungen am Toten Meer entspannen und die vielen Sonnenstunden genießen. Zudem bietet das Hotel eine atemberaubende Aussicht auf die Berge. Ein Außen- sowie Innenpool laden zum Schwimmen ein. Massageanwendungen werden im Spa-Bereich des Hauses angeboten.
Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert. Die Fahrstrecke umfasst ca. 300 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 5 Stunden.
Sehenswürdigkeiten
Golanhöhen See Genezareth
Städte
Kapernaum
Golanhöhen
Die Golanhöhen sind ein basaltisches Hochplateau im Nahen Osten, mitten zwischen dem See Genezareth und der syrischen Hauptstadt Damaskus gelegen. Wer eine Rundreise durch Israel und den Nahen Osten macht, sollte sich diesen Ort auf jeden Fall ansehen!Die Golanhöhen sind vulkanischen Ursprungs und bietet damit einen besonders spannenden Anblick. Große Teile des Gebiets liegen bei etwa 1000 Metern, der höchste Punkt ist der Hermon mit stolzen 2814 Metern Höhe. Auf dieser Höhe liegt für die Region sonst eher ungewöhnlich viel Schnee, dazu gibt es einen einmaligen Ausblick über die Nah-Ost-Region. Wer sich noch mehr für diese Art von Landschaften interessiert kann im Nordosten der Höhen einen erloschenen Vulkan finden - den Bental mit ganzen 1171 Höhenmetern! Diese Region ist nicht nur für Wanderfreunde ein besonderes Erlebnis, sondern sorgt bei jedem Besucher für ein Kribbeln im Bauch!
See Genezareth
Der See Genezareth ist mit 212 Metern unter dem Meeresspiegel gelegen, der tiefste Süßwassersee der Erde. Je nachdem wie hoch der Wasserstand ist, ist er bis zu 21 Kilometer lang und 12 Kilometer breit. Die tiefste Stelle ist 45 Meter tief. Teilweise treten heiße Quellen aus dem Boden, die den See Genezareth schon in der damaligen Zeit zu einem begehrten Erholungsgebiet machten. Am Ufer des Sees liegen einige Ortschaften, wovon Tiberias die größte ist. Im Norden finden sich einig Gegenden, an denen Jesus Christus gepredigt und gewirkt haben soll. An der östlichen Seite des Sees liegen mehrere Dörfer und Städte in der Nähe zur jordanischen Grenze. Diese Region, um den See, spielt jedoch auch eine große Rolle im Neuen Testament, war dieses Gebiet doch ein Zentrum von Jesus Wirken.

Der See bildet das größte Süßwasserreservoirs Israels. Über eine Pumpanlage können in der Sekunde 28 Kubikmeter Wasser abgesaugt werden. Es wird durch einen Kanal transportiert, anschließend gereinigt und über Rohrleitungen mit einem Durchmesser von 2,75 Metern nach Tel Aviv und weiter in die Wüste Negev transportiert. Dadurch wird der Pegel für Niedrigwasser kaum noch überschritten. Teilweise muss die Wasserentnahme eingeschränkt werden und die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Wasser aufgefordert werden. Um den Wasserpegel wieder einigermaßen zu regulieren, wären mindestens vier sehr regenreiche Winter nötig. Das Land Israel versucht, durch Aufbereitung des Abwassers und den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen die Entnahme von Wasser aus dem See Genezareth zu reduzieren.

Am See Genezareth wird viel Fischfang betrieben, der See ist sehr fischreich. Der Petrus-Fisch und die Kinneret-Sardine sind wirtschaftlich besonders interessant. Durch das feuchtwarme Klima ist auch die Landwirtschaft rund um den See ein großer Wirtschaftsfaktor. Einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren ist allerdings der Tourismus. Jährlich kommen viele Touristen nach Israel und machen Rundreisen durch das Heilige Land, wobei natürlich auch der See Genezareth und die umliegenden Ortschaften und Sehenswürdigkeiten eine große Rolle spielen.
Kapernaum
Kapernaun war ein Fischerdorf in Galiläa, am nördlichen Ufer des See Genezareth. Aus diesem Fischerdorf kamen mehrere Jünger Jesus, Simon Petrus, Andreas, Jakobus, Johannes und der Zöllner Leva, der Matthäus genannt wurde. Jesus lehrte am Anfang laut Markusevangelium in der Synagoge von Kapernaun.

In Kapernaun wurden Ausgrabungen gemacht, unter anderem wurden die Reste eines Gebäudes gefunden, wobei es sich um das Wohnhaus des Simon Petrus handelt, das als Hauskirche benutzt wurde. Die Pilgerin Egenia hat diese Kirche Ende des 4. Jahrhunderts beschrieben. Seit dem Jahre 2000 werden von Kapernaun aus für Pilger und Touristen Bootsfahren auf den See Genezareth angeboten.

Tag 6: Von der Bergfestung Masada zum Ramon-Krater

Mit der Seilbahn geht es am Morgen hinauf zum Tafelberg von Masada. Hier thront die ehemalige Felsenfestung von König Herodes auf einem isolierten Bergplateau oberhalb des Toten Meeres. Das archäologische Ausgrabungsgelände wurde 2001 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Genießen Sie die einmalige Aussicht, bevor es wahlweise wieder mit der Seilbahn oder zu Fuß hinabgeht. Anschließend geht es zum Berg Avnun. Hier bietet sich Ihnen ein beindruckender Blick auf den »Großen Krater«. Begeben Sie sich auf Spurensuche. Wer findet die Felsmarkierungen, mit deren Hilfe Beduinen seit Jahrhunderten untereinander kommunizieren? Und können Sie sie auch entschlüsseln? Nachdem Sie gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung die »Zeitung« der Einheimischen dechiffriert haben, fahren Sie nach Mitzpe Ramon, einer Kleinstadt am Rande des Ramon-Kraters. Der größte Erosionskrater in der Negev misst hier an seiner breitesten Stelle fast 40 Kilometer und steht heute unter Natur- und Landschaftsschutz. Genießen Sie hier zum Sonnenuntergang die spektakuläre Aussicht auf die einzigartige Geologie der Kraterlandschaft. Isrotel Ramon Inn: Das Isrotel Ramon Inn liegt in der Negev-Wüste in der Kleinstadt Mitzpe Ramon. Die Abbruchkante zum Ramon-Krater mit herrlicher Aussicht erreichen Sie in wenigen Gehminuten. Zur Entspannung erwartet Sie ein beheizter Innenpool sowie ein Dampfbad und eine Sauna. Probieren Sie authentische mediterrane Gerichte im einladenden Restaurant. Das Hotel ist eine Oase der Ruhe, in der Sie neue Energie für ereignisreiche Tage tanken können.
Verpflegung: Das Frühstück und das Abendessen sind heute inkludiert. Die Fahrstrecke umfasst ca. 180 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden.
Sehenswürdigkeiten
Masada Negevwüste
Masada
Am Südwestende des Toten Meeres befindet sich die frühere jüdische Festung Masada.
Heute ist sie Teil eines israelischen Nationalparkes.
Der Masada ist Teil des judäischen Gerbirges. Der Höhenunterschied zum Toten Meer beträgt 400 Meter, der westliche Abhang ist nur 100 Meter hoch. Der Gipfel besteht aus einer Hochfläche, die früher durch drei Pfade erreichbar war. 1963 bis 1965 wurden hier zahlreiche Ausgrabungen gemacht. Es wurden Teile der Festung ausgegraben. Die Funde waren durchweg gut erhalten. Ab 1966 wurden Erhaltungsmaßnahmen und Rekonstruktionen, teilweise mit Zement, durchgeführt.
Dies führte zu Schäden an der Bausubstanz. Inzwischen wurde der Zement durch geeignetere Materialen ausgetauscht.
Negevwüste
Die Negevwüste, die im Süden Israels liegt, nimmt rund 60 Prozent des ganzen Landes in Anspruch. Die geschichtsträchtige Region sollten Sie auf Ihrer Rundreise nicht auslassen. Zerklüfte Felsen, rote Berge und eine abwechslungsreiche Landschaft prägen die Wüste. Mit etwas Glück können Sie hier Gazellen, Leoparden und Bergpumas beobachten. Auch einen Blick auf den Maktesh Ramon sollten Sie werfen. Er ist der größte Krater in der Wüste und misst fast 40 Kilometer. In seiner Nähe befindet sich die kleine Wüstenstadt Mitzpe Ramon, die zum Verweilen einlädt.
Auf Ihrer Rundreise durch Israel und die Negevwüste werden Sie auf viele Naturschönheiten treffen. Bewundern Sie die versteinerten Korallenriffe oder besichtigen Sie die urzeitlichen Vulkankegel. In der archäologischen Stätte Shivta können Sie noch auf den Spuren der Geschichte wandeln und auch ein Ausflug zur längsten Hängebrücke Israels lohnt sich. Die Wüste steckt voller Überraschungen. Wandern Sie über den "Negev Highland Trail" durch die einzigartige Landschaft.

Tag 7: Von der Wüste Negev nach Jerusalem

Ihr erster Stopp ist heute der Nationalpark En Awdat. Hier grub eine Quelle einen gewaltigen Canyon in den weichen Kalkstein, dessen vorderen Teil auch ungeübte Wanderer durchqueren können. Rund einen Kilometer weit führt der Weg vorbei an Sträuchern, niedrigen Bäumen und nahezu senkrechten Felswänden, über denen Geier kreisen. Die Negev – das hebräische Wort bedeutet so viel wie trocken – nimmt mehr als die Hälfte der Fläche Israels ein, und so karg und unwirtlich sie auch sein mag, so beharrlich versuchen die Israelis seit der Staatsgründung, diesem unbewohnbaren Flecken Erde blühende Landschaften abzutrotzen. So ist die Sandwüste die einzige weltweit, die schrumpft, statt zu wachsen. Für die Beduinen jedoch war die Negev immer ihre Heimat, lange bevor es irgendwelche Staaten gab. Im Wadi Attir trifft heute Tradition auf Moderne: Nach alter beduinischen Landwirtschaftsform werden im kargen Wüstenland nachhaltige Projekte zur Energiegewinnung und Tierzucht realisiert. Im Besucherzentrum erfahren Sie mehr von den Erfolgen wie Niederlagen bei der Kultivierung der Wüste. Sie verlassen Sie die Negev und fahren nach Jerusalem, wo Sie die nächsten drei Nächte wieder in einem kleinen Boutique-Hotel umsorgt werden. Arthur Hotel: Das Arthur Hotel erwartet Sie nur wenige Schritte von der Ben-Yehuda-Promenade entfernt im Herzen Jerusalems. Die im Kolonialstil gehaltene Unterkunft verfügt über elegant eingerichtete Zimmer, die liebevoll im türkischen, englischen und jüdischen Stil dekoriert sind. Starten Sie mit dem leckeren Frühstücksbuffet gestärkt in einen aufregenden Tag und lassen Sie sich am frühen Abend mit den kostenfreien Wein- und Snackangebot verwöhnen.
Verpflegung: Das Frühstück ist heute im Preis inbegriffen. Die Fahrstrecke umfasst ca. 210 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden.
Sehenswürdigkeiten
Negevwüste
Städte
Jerusalem
Negevwüste
Die Negevwüste, die im Süden Israels liegt, nimmt rund 60 Prozent des ganzen Landes in Anspruch. Die geschichtsträchtige Region sollten Sie auf Ihrer Rundreise nicht auslassen. Zerklüfte Felsen, rote Berge und eine abwechslungsreiche Landschaft prägen die Wüste. Mit etwas Glück können Sie hier Gazellen, Leoparden und Bergpumas beobachten. Auch einen Blick auf den Maktesh Ramon sollten Sie werfen. Er ist der größte Krater in der Wüste und misst fast 40 Kilometer. In seiner Nähe befindet sich die kleine Wüstenstadt Mitzpe Ramon, die zum Verweilen einlädt.
Auf Ihrer Rundreise durch Israel und die Negevwüste werden Sie auf viele Naturschönheiten treffen. Bewundern Sie die versteinerten Korallenriffe oder besichtigen Sie die urzeitlichen Vulkankegel. In der archäologischen Stätte Shivta können Sie noch auf den Spuren der Geschichte wandeln und auch ein Ausflug zur längsten Hängebrücke Israels lohnt sich. Die Wüste steckt voller Überraschungen. Wandern Sie über den "Negev Highland Trail" durch die einzigartige Landschaft.
Jerusalem
Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.

Tag 8: Ausflug nach Palästina

Zunächst sind Sie zu Besuch in einer traditionellen israelischen Siedlung eingeladen, um dort die Einheimischen mit Ihren Fragen zu löchern. Anschließend fahren Sie zum Grenzübergang vom Westjordanland, wo Sie Ihre palästinensische Reiseleitung treffen, die sich darauf freut, gemeinsam mit Ihnen die Altstadt Bethlehems zu erkunden. Die sehr fruchtbare Umgebung mit den zahlreichen Getreidefeldern, Obstplantagen, Weinbergen und Olivenhainen gab der Stadt den Namen »Stadt des Brotes«. Sie schlendern vorbei an einem Meer aus sandsteinfarbenen Bauten, bis Sie schließlich zum wichtigsten aller christlichen Wallfahrtsorte gelangen. Die Geburtskirche kann lediglich durch das nur 1,20 Meter hohe »Tor der Demut« betreten werden. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, um der Entweihung dieses allerheiligsten Ortes durch berittene türkische Feindeskämpfer vorzubeugen. Nachdem Sie sich von dem beeindruckenden frühchristlichen Kirchenbau losreißen konnten, sind Sie zum Mittagessen bei einer palästinensischen Familie eingeladen. Genießen Sie die lokale Küche und erfahren Sie aus erster Hand, wie die Situation der Region vom einfachen Volk verstanden wird. Voller neuer Eindrücke und gestärkt, besuchen Sie dann das Bildungszentrum Talitha Kumi, das vor über 150 Jahren als Kinderheim für arabische Mädchen gegründet wurde. Das vom Berliner Missionswerk getragene älteste evangelische Bildungswerk in der Region soll palästinensischen Jungen und Mädchen eine anspruchsvolle Bildung und Erziehung vermitteln, trotz der oft ärmlichen Verhältnisse. Zurück am Grenzübergang, wartet bereits Ihre israelische Reiseleitung wieder auf Sie. Nachdem Sie erneut das Fahrzeug wechseln, besuchen Sie die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in der Neustadt von Jerusalem. Diese erinnert an die nationalsozialistische Judenvernichtung und dokumentiert sie. Besonders eindrucksvoll ist die »Halle der Namen« am Ende des Rundgangs durch das Museum. Arthur Hotel: Das Arthur Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
Verpflegung: Das Frühstück und das Mittagessen bei einer einheimischen Familie sind heute im Preis enthalten. Das Mittagessen findet im Kreis einer palästinensischen Familie statt. Mit Ihrem Besuch leisten Sie einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeber sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften. Die Fahrstrecke umfasst ca. 40 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 2 Stunden.  
Sehenswürdigkeiten
Geburtskirche Jesu Yad Vashem
Städte
Bethlehem Jerusalem
Geburtskirche Jesu
Die Geburtskirche Jesus in Bethlehem ist die älteste Kirche im heiligen Land, die heute noch in Betrieb ist.
Sie gilt als Geburtsort Jesus.
Heute wird die Kirche von drei großen christlichen Konfessionen kontrolliert, der armenischen, der römisch-katholischen und der griechisch-orthodoxen Kirche. Die Kirche wurde über einer Grotte gebaut.
Die Grotte ist eingehüllt in weißen Marmor und ist von einem 14-Punkte-Stern markiert.
Der Haupteingang ist ein sehr kleiner Eingang, durch den man nur in gebückter Haltung gehen kann.
Man nennt den Eingang auch die „Tür der Demut“. Die Fassade der Kirche wird durch die hohen Mauern von drei Klöstern umgeben.
Yad Vashem
Beim Israelmuseum Yad Vashem handelt es sich um die Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust in Erinnerung an die nationalsozialistische Judenvernichtung.
Die Gedenkstätte wurde am 19. August 1953 gegründet und liegt in Jerusalem.
Sie wird jährlich von über zwei Millionen Menschen besucht. Zur Gedenkstätte gehören unter anderem das Museum zur Geschichte des Holocaust und die Halle der Erinnerung, und die Halle der Namen, in der die Personalien der Opfer gesammelt werden. 
Außerdem befinden sich hier die Allee und der Garten der Gerechten und das Denkmal für Kinder, zum Gedenken an die 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kinder.
Bethlehem
Bethlehem, im Westjordanland gelegen, grenzt im Norden an Jerusalem. Zu Bethlehem gehören auch Beit Dschala und Beit Sahur. Für die Christen hat die Stadt eine besondere Bedeutung, gilt sie doch der Überlieferung nach als Geburtsort Jesus. Die Stadt hat zwei Universitäten, wobei die Universität Bethlehem im Jahre 1973 vom Vatikanstaat gegründet wurde, die Ahliya Universität im Jahre 2007. Außerdem befindet sich hier das einzige palästinensische Kinderspital, das im Jahre 1952 eröffnete Caritas Baby Hospital.

Der Fremdenverkehr war für Bethlehem als Einnahmequelle schon immer sehr wichtig. Die Touristen übernachten lieber in den billigeren palästinensischen Hotels als in den teuren Hotels in Jerusalem. Durch die mehrmalige Besetzung der Stadt ist der Tourismus jedoch durch die große Mauer massiv behindert. Die Kontrollen an den Grenzstellen wurden den Touristen zu umständlich, so dass kaum noch welche in Bethlehem übernachten. Selbst Tagesgäste müssen an der Grenze zu Jerusalem den Bus und den Reiseführer wechseln. Dadurch hat der Fremdenverkehr stark nachgelassen und viele Hotels mussten schließen. Nur zur Weihnachtszeit wird die Stadt von vielen Menschen besucht. Aber auch die Bewegungsfreiheit der Bewohner wird durch die Mauer stark eingeschränkt. Die Mauer von Bethlehem ist teilweise bis zu acht Meter hoch. Im Jahre 2006 hatten nur noch zwei Andenkenläden am Krippenplatz geöffnet. Selbst die Händler mit Olivenholz-Schnitzereien mussten Einbußen in Kauf nehmen. Sie können ihre Ware wohl noch in Jerusalem verkaufen, aber mit erheblich weniger Gewinn.

Vor fünfzig Jahren gab es in Bethlehem nur wenig Moscheen. Heute ist deren Zahl auf etwa 100 angewachsen. Während im Jahre 1994 noch fast 50000 Christen in der Umgebung von Bethlehem lebten, sollen über 10.000 seitdem das Gebiet verlassen haben. Die Problematik ist das starke Gefälle zwischen reichen Christen und armen Muslimen. Mittlerweile gehen die Muslime auf Grund der veränderten Einwohnerzahlen dagegen an, dass der Bürgermeister von Bethlehem ein Christ sein muss.
Jerusalem
Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.

Tag 9: Die Altstadt von Jerusalem

Ihr Tag startet auf dem Ölberg. Vom Auferstehungsort Jesu aus haben Sie einen tollen Blick auf die Altstadt. Über den Palmsonntagsweg gelangen Sie später zur Kirche aller Nationen im Garten Gethsemane. Werfen Sie unbedingt einen Blick auf die beeindruckenden Mosaike des Sakralbaus, bevor Sie über das Löwentor die Altstadt Jerusalems betreten. Auf der Via Dolorosa folgen Sie den Stationen des Kreuzweges bis zur Grabeskirche. Sie überspannt sowohl den Golgatha-Felsen, auf dem Jesus hingerichtet wurde, als auch den mutmaßlichen Ort seines Grabes und zählt als eine der heiligsten Stätten des Christentums. Von dort aus gehen Sie über den arabischen Basar weiter ins jüdische Viertel, wiederrum zum heiligsten Ort des Judentums. Die Klagemauer stellt die Westmauer des ehemaligen Zweiten Jerusalemer Tempels dar. Vom Berg Moriah, dem Tempelberg, stammt laut jüdischer Überlieferung die Erde, aus der Gott Adam erschaffen hat. Aus den Ritzen der Mauer werden Sie zuhauf Zettel blitzen sehen. Auf diese sogenannten Kvittelchen schreiben die Juden Botschaften des Dankes und der Bitte, die einzig Ihrem Gott zu lesen erlaubt sind. Anschließend besichtigen Sie die ehemalige Hauptsynagoge Hurva von außen, die nach ihrer Zerstörung 1948 erst 2005 wieder vollständig aufgebaut wurde. Zum Abschluss verabschieden Sie sich von Ihrer Reiseleitung in gemütlicher Runde im Hotel bei einem Abschiedsgetränk. Arthur Hotel: Das Arthur Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.
Verpflegung: Das Frühstück ist heute im Preis inbegriffen.  
Sehenswürdigkeiten
Grabeskirche Jerusalem Altstadt Klagemauer Ölberg Tempelberg Via Dolorosa
Städte
Jerusalem
Grabeskirche
In der malerischen Altstadt Jerusalems befindet sich die Grabeskirche, welche an dem Ort errichtet wurde, an dem sich nach der Überlieferung die Kreuzigung Jesu Christi zutrug und sich dessen Grab befindet. Sie gehört zu den wichtigsten Heiligtümern des Christentums und wird auch „Kirche vom Heiligen Grab“ genannt.

Der ursprüngliche Bau wurde von Kaiser Konstantin im Jahre 326 in Auftrag gegeben und schließlich 335 eingeweiht. Allerdings sind nur einige wenige Teile des Urbaus erhalten. Die bedeutendste Stätte ist die Grabeskapelle oder auch das Heilige Grab genannt. Bis heute kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Konfessionen, welche in der Grabeskirche vertreten sind.
Jerusalem Altstadt
Im Jahre 1981 wurde die Altstadt Jerusalems von der Unesco zum Weltkuturerbe der Menschheit erklärt worden.
Die in vier Viertel unterteilte Altstadt ist von einer Stadtmauer mit Türmen und 8 Toren umzogen
Es gibt aber noch weitere bedeutende Bauwerke in der Altstadt. So befindet sich hier die römisch-katholische Dormitio Kirche und der Cando, ein Säulengang.
Außerdem befinden sich in der Altstadt die Erlöserkirche, vier sephardische Synagogen und die Zitadelle. An der Fußgängerbrücke, in der Nähe der südwestlichen Mauerecke befindet sich ein bekanntes Friedensdenkmal, auf dem der bekannte biblische Satz aus Jesaja 2,4 (Schwerter zu Pflugscharen) auf moderne Art dargestellt wird.

Klagemauer
In der Altstadt von Jerusalem befindet sich die berühmte Klagemauer, häufig auch einfach als westliche Mauer bezeichnet. Sie eine sehr bedeutende religiöse Stätte des Judentums, welche täglich von zahllosen Gläubigen aufgesucht wird und als Gebetsstätte genutzt wird. Besonders bekannt ist die Klagemauer für die Gebetszettel, welche in den Spalten und Ritzen der Mauer gesteckt werden.

Für die Juden ist die Klagemauer ein Symbol für den ewig bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk. Doch auch Nichtjuden ist der Zugang zur „westlichen Mauer“ erlaubt. Der Bereich direkt vor der Mauer gilt als Freilichtsynagoge, weshalb die Zugänge für Männer und Frauen getrennt sind. Beachten sollte man als Besucher, dass sowohl verheiratete Frauen als auch Männer eine Kopfbedeckung zu tragen haben.

In der unmittelbaren Umgebung der Klagemauer, am Ort des eigentlichen Tempels befinden sich zudem die Al-Asqa-Moschee und der Felsendom, diese bedeutenden Bauwerke machen Jerusalem zur drittheiligsten Stadt des Islam.
Ölberg
Östlich der Altstadt von Jerusalem erhebt sich der berühmte Ölberg, welchem sowohl im Judentum als auch im Islam und im Christentum eine große religiöse Bedeutung zukommt. Diese wird auch an den zahlreichen Sakralbauten auf dem Berg deutlich. Hier befinden sich nämlich unter anderem die Himmelfahrtsmoschee, die evangelische Himmelfahrtskirche, die russisch orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche, die römisch-katholische Kirche der Nationen und die griechisch-orthodoxe Kirche am Mariengrab.

Der Ölberg, welcher eine Höhe von 809 Metern erreicht, ist besonders bei Touristen ein sehr beliebtes Ausflugsziel, oberhalb des jüdischen Friedhofs befindet sich eine Aussichtsplattform, welche eine spektakuläre Aussicht auf die Jerusalemer Altstadt bietet. In anderen Sprachen wird der Berg als Olivenberg bezeichnet, was an den ursprünglichen Bewuchs mit Olivenbäumen erinnert.
Tempelberg
Der Tempelberg ist ein Hügel südöstlich der Altstadt von Jerusalem oberhalb des Kindromtales, wo sich heute der Felsendom, errichtet im Jahre 691 und die Al-Aqsa Moschee, wahrscheinlich einige Jahre später erbaut, befinden. Im Palästinakrieg wurde die Bebauung auf dem Tempelberg teilweise zerstört und in den folgenden Jahren wieder aufgebaut. Der Zugang ist durch Tore an der Nord- und Westseite der Anlage möglich. Die Tore werden allerdings überwacht, der Zugang ist nur für Muslime erlaubt. Sollten Zweifel an der Zugehörigkeit zum Islam bestehen, müssen sie sich mit Papieren ausweisen oder durch ihr Fachwissen belegen, dass sie wirklich Muslime sind. Andersgläubige können nur durch das Marokkanertor an der Klagemauer den Tempelberg betreten, aber auch nur von samstags bis donnerstags und außerhalb der Gebetszeiten und nach scharfen Sicherheitskontrollen. Die Gebäude dürfen nicht betreten werden und es dürfen keine Bücher oder Kultgegenstände mitgebracht werden. Juden werden nur in kleinen Gruppen und oft nur mit Aufsicht eingelassen. Die meisten Proteste gegen militärische und politische Aktionen Israels pflegen sich im Anschluss an das Mittagsgebet zu entladen. Aus diesem Grunde gibt es zu diesen Zeiten meist Zugangsbeschränkungen zum Tempelberg. Dabei wird entweder ein Mindestalter für die Männer festgesetzt oder der Einlass bleibt auf Bürger von Jerusalem beschränkt. Einige israelische Bürger lehnen sich gegen die in ihren Augen bestehende arabische Besetzung des Tempelberges auf. Sie wollen auf dem Tempelberg eine weitere jüdische Kirche errichten. Da sie aber nur wenig Unterstützung erhalten, wurde nur mehrmals, 1997, 1998 und 2001 angekündigt, dass der Grundstein für diese Kirche gelegt würde. Da es aber zu internationalen Protesten kam, blieb es bei symbolischen Akten, die in der Nähe des Tempelberges durchgeführt wurden. Im Jahre 2007 wurde es durch das oberste israelische Gericht verboten, muslimische Begräbnisse am Fuße des Tempelberges  vorzunehmen. Eine historisch bedeutsame Stelle sei von den Muslimen verbaut und unzugänglich gemacht worden.
Via Dolorosa
Die Via Dolorosa gehört zu den bekanntesten Straßen Jerusalems, der Name bedeutet „Leidensweg“ oder „Der schmerzhafte Weg“. Sie führt von vom Löwen- oder Stephanstor durch die Altstadt bis zur Grabeskirche und beschreibt den Kreuzweg Jesu Christi. Auf der Strecke gibt es insgesamt 14 Stationen, Station I ist dabei die Stelle wo einst die römische Festung „Antonia“ stand und die letzte Station ist letztlich das heilige Grab Jesu in der Grabeskirche.

Entlang der Via Dolorosa gibt es zudem weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, beispielsweise die St.-Anna-Kirche, die Ecce-Homo-Basilika mit dem Ecce-Homo-Bogen sowie die Erlöserkirche. Aufgrund der großen religiösen Bedeutung für die Christen ist die Via Dolorosa ein beliebtes Ausflugsziel für Gläubige. An christlichen Feiertagen finden hier Veranstaltungen wie die orthodoxe Karfreitagsprozession statt.
Jerusalem
Die Stadt Jerusalem, im judäischen Gebirge und zwischen Mittelmeer und Totem Meer gelegen, ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie hat 270.000 Einwohner und wurde erstmalig im Jahre 1800 vor Christus erwähnt. Sie wird sowohl von Christen, als auch von Juden und Muslemen als Heilige Stadt angesehen. Es befinden sich über 1.200 Synagogen, mehr als 150 Kirchen und mehr als 70 Moscheen in Jerusalem. Hier treffen sich viele Kulturen, Antike und Moderne. Die Altstadt ist gegliedert in das jüdische Viertel, das christliche Viertel, das armenische und das muslemische Viertel und ist von einer Mauer umgeben. Politisch ist Jerusalem stark umstritten und Teil des Nahost-Konfliktes. Die Temperaturen in der Region/Stadt Jerusalem liegen von Juni bis September bei 28 bis 29 Grad und es fallen praktisch keine Niederschläge. Von November bis März liegen die Temperaturen bei 12 bis 19 Grad und es fallen erhebliche Niederschläge.
Im Jahre 1975 wurde die größte jüdische Siedlung in der Stadt/Region Jerusalem, die Trabantenstadt Ma'ale Adumen, gegründet. Das wirtschaftliche Leben basiert zum größten Teil auf der kulturellen und religiösen Bedeutung. Viele Bewohner sind in der Verwaltung oder im Bereich der Bildung beschäftigt. In Jerusalem befindet sich neben anderen Bildungseinrichtungen die Hebräische Universität von Jerusalem. Der Tourismus ist der größte Wirtschaftsfaktor. Produktionsbetriebe befinden sich zum größten Teil in den äußeren Bezirken. Wegen des Schabbat ruht von Freitagmittag bis Samstagabend ruht der öffentliche Verkehr. Die Eisenbahn spielt eine eher untergeordnete Rolle, die Anbindung an den öffentlichen Verkehr erfolgt überwiegend durch eine staatliche Busgesellschaft. Die erste Straßenbahnstrecke befindet sich noch im Bau. Nördlich von Jerusalem befindet sich ein kleiner Flughafen, der jedoch mittlerweile geschlossen ist und nur Ziel von Inlandsflügen war. Der internationale Flughafen ist der Flughafen Ben Gurion. Eine bekannte Straße in Jerusalem ist die Jaffastraße. Diese führt vom Jaffator bis zum zentralen Busbahnhof und ist eine wichtige Einkaufsstraße.

Tag 10: Yalla Bye!

Heute erfolgt der Transfer zum Flughafen in Tel Aviv, von wo Sie Ihren Rückflug nach Hause antreten. Verpflegung: Das Frühstück ist heute inklusive. Die Fahrstrecke umfasst ca. 50 Kilometer. Die Fahrzeit beträgt ca. 1 Stunde.

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Städte
Tel Aviv
Tel Aviv
Tel Aviv ist eine Großstadt in Israel und bedeutet Hügel des Frühlings. Der Großraum Tel Aviv ist das größte Ballungsgebiet Israels und schließt einige Nachbarstädte mit ein, die in einem besiedelten Gebiet bis zu 14 Kilometern zur Mittelmeerküste liegen. Die meisten Länder haben in Tel Aviv seit der Gründung des Staates Israel den Sitz ihrer Botschaften. Der israelische Geheimdienst Mossad hat seinen Sitz ebenfalls hier. In der Nähe Tel-Avivs befindet sich der Ben-Gurion-Flughafen, im Bereich der Stadt laufen mehrere Eisenbahn- und Autobahnen zusammen. Die Stadt ist zentraler Knotenpunkt für die zentrale Busgesellschaft. Die Universität Tel Aviv ist die größte Israels.

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Länderinfo

Israel (IL)
Israel
Israel begeistert immer wieder seine Besucher, denn das wohl traditionsreichste Land unserer Erde beheimatet unglaublich viele biblische Orte und historische Stätte. Zudem bietet es einen Einblick in seine für uns fremdartige Kultur und entführt uns dabei in eine einzigartige und vielfältige Welt.

Eines der Hauptziele des Landes ist dabei die Hauptstadt Jerusalem, welche im Hochland von Judäa gelegen ist. Besonders sehenswert sind hier die Altstadt mit der Grabeskirche, die Klagemauer, der Felsendom, der historische jüdische Friedhof, die Gedenkstätte „Yad Vashem“, die zahlreichen Tore der verschiedensten Religionen und die Erlöserkirche sowie die vier sephardischen Synagogen.

Eine weitere eindrucksvolle Stadt ist Tel Aviv, sie ist die moderne und pulsierende Metropole Israels.
Zudem gehört die „weiße Stadt“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Doch nicht nur die Städte Israels sind einzigartig und unglaublich schön sondern auch die Landschaften. Besonders die Küsten und Strände haben es in sich. Sehr beliebt sind Aufenthalte am Toten Meer, dem niedrigsten Punkt der Erde. Hier kann man sich im wahrsten Sinne des Wortes einfach mal treiben lassen und ganz entspannt relaxen. Dabei erholt sich nicht nur die Seele sondern auch der Körper, denn die reine Luft und das mineralreiche Wasser sind eine Wohltat für den Körper.

Auch die israelische Mittelmeerküste reizt mit ihren spektakulären Klippen und Felsen, den in der Nähe befindlichen Städten und Schätze unter Wasser. Für viele Taucher ist es ein lang gehegter Traum hier einmal auf Tauchgang zu gehen und die traumhafte Unterwasserwelt zu erkunden.

Somit bietet eine Rundreise durch Israel eine bunte Vielfalt und lässt sie keines der vielen Highlights verpassen.

Beste Reisezeit:
Für einen Badeurlaub empfehlen sich die Monate Mai bis Oktober. Sollten Sie eine Städte- oder Rundreise planen sind Frühjahr und Herbst dafür am meisten geeignet.

Klima:
Frühling und Herbst mit sehr angenehmen Temperaturen. Im Sommer zuweilen extrem heiß, besonders im Süden, die Winter sind zumeist sehr kühl und regnerisch.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/israelsicherheit/203814

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Neuer Israelischer Shekel = 100 Agorot

Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 45 Minuten

Ortszeit:
MEZ +1h (im Oktober MEZ +0h)

Gut zu wissen:
Die Sicherheitslage ist angespannt. Vor einer Reise sollte man sich genauestens über die derzeitige politische Lage informieren. Zudem wird vor Reisen in den Gazastreifen dringend gewarnt.

Zur Begrüßung sagt man „Shalom“, dies bedeutet sowohl „Friede“ als auch „Hallo/Guten Tag“.


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