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Tourcode: 155273
Malta Rundreise

Malta: Impressionen

8-tägige Rundreise
Kleine GruppeInklusive FlugInklusive BadeaufenthaltFlexibel Stornieren
Reiseveranstalter: SKR Reisen
SKR Reisen
SKR Reisen
SKR Reisen ist Spezialist für weltweiten Urlaub in kleinen Gruppen. Die handverlesenen Kultur- und Erlebnisreisen führen die Gäste zu den schönsten Destinationen weltweit.
Flug bereits inklusive
  • 8-tägige Standortrundreise durch Malta
  • Marsaxlokk: im Hafen des verschlafenen Fischerdorfes schaukeln bunte Boote
  • Mdina: kulturelle & religiöse Schätze aus über 4.000 Jahren Geschichte
Reiseverlauf:
Marsaxlokk Vittoriosa Valletta Mosta Mdina Victoria Wied iz-Zurrieq Rabat Qrendi
kostenlose telefonische Beratung zu dieser Reise unter 0800 337 3337
Montag bis Donnerstag von 9:00 - 18:00 Uhr, Freitag von 9:00 Uhr - 17:00 Uhr
pro Person ab 1.549 €
100% Service

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Seit 18 Jahren ist Rundreisen.de der Spezialist für weltweite Rundreisen. Wir sind immer für Sie auf der Suche nach interessanten Rundreiseangeboten.

Reiseverlauf

MALTA - Eine Vielzahl kultureller Zeugnisse verweist auf die über 7.000 Jahre alte Kulturgeschichte der Insel im Mittelmeer – von den Tempelanlagen aus der Steinzeit und der eindrucksvollen, barocken Festungsstadt Valletta bis zu den Briten, die seit dem Jahre 1800 den Lebensstil der Inselbewohner prägen. Auf dieser 8-tägigen Reise erhalten Sie einen Einblick in die kulturelle Vielseitigkeit dieser Insel und besuchen auch die kleine Schwesterinsel Gozo.

Tag 1: Flug nach Malta

Sie fliegen nach Valetta und werden nach Ihrer Ankunft zum Hotel gebracht. Beim ersten Abendessen lernen Sie Ihre Mitreisenden sowie Ihre Reiseleitung kennen. (A)

Tag 2: Vittoriosa und Masaxlokk

Nach dem Frühstück brechen Sie auf nach Vittoriosa, zu einer der „Drei Städten“. Diese bietet einen ganz besonderen Einblick in die Geschichte und Gegenwart Maltas. Gemeinsam schlendern Sie durch die historischen Gassen von Vittoriosa und sehen dabei u.a. das Gotteshaus St. Lawrence sowie den Palast des Inquisitors. Prächtige Wandmalereien und Wappen der 62 hier residierenden Inquisitoren können Sie im Inneren bewundern. Nicht weit entfernt, an der Südostküste der Insel, befindet sich das lebendige Fischerdorf Marsaxlokk. In der geschützten Bucht schaukeln die traditionell bunt gepinselten Luzzu-Boote. Kaum vorstellbar wie diese kleinen Nussschalen den Launen der See standhalten! Auf dem lokalen Fischmarkt tauchen Sie in das bunte Treiben der Malteser ein. Nachmittags bleibt Zeit für Entspannung im Hotel oder eigenständigen Erkundungen. (F)
Städte
Marsaxlokk Vittoriosa
Marsaxlokk
Ein ganz malerischer Ort ist das kleine Fischerdorf Marsaxlokk im Süden der Insel Malta. Der Name, der auf Deutsch "Hafen im Südwind" bedeutet, ist hier Programm. Denn hier taucht der Besucher auf einer Rundreise tief in das Leben am Meer ein. Ganz herrlich anzusehen sind die bunt bemalten Fischerboote, die Luzzus. Zudem ist der Ort für seinen Markt an der Hafenpromenade, der täglich stattfindet, bekannt.
Marsaxlokk hat eine schöne Innenstadt. Ein Besuch der herrlichen Pfarrkirche "Our Lady of Pompei" ist ebenfalls sehr lohnenswert. Die Stadt mit seinen heutigen 3.660 Einwohnern hat eine lange Geschichte. So war sie schon in der Antike bei den Phöniziern und den Römern eine sehr wichtige Hafenstadt. Zudem ging die türkische Flotte im Jahr 1565 bei der Belagerung der Insel Malta hier vor Anker.
Vittoriosa
An der Nordostküste der Insel Malta befindet sich die Stadt Vittoriosa. Sie gehört neben Cospicua und Senglea zu den sogenannten "Three Cities". Auf einer Rundreise sollte man unbedingt Halt in der Stadt machen, um den großen Yachthafen und die Festung Fort St. Angelo zu besichtigen. Der Legende nach soll das Fort auf den Grundmauern einer römischen Siedlung errichtet worden sein. Der obere Teil des Forts wurde in jüngerer Zeit von der Regierung dem Orden der St. Johannesritter zugesprochen. Auch das Freiheitsdenkmal ist für Besucher interessant. Vittoriosa strahlt mediterrane Gelassenheit aus und bezaubert mit ihren engen Gassen. Kleine Märkte, gute Cafés und Restaurants sorgen für Abwechslung und das leibliche Wohl der Besucher. Der Hafen ist auch ein guter Ausgangspunkt für Bootstouren. Mit einem kleinen Wasser-Taxi kann man bequem und unproblematisch nach Valletta übersetzen. Wem diese Fahrt zu wackelig ist, der kann auch eine Fähre nutzen.

Tag 3: Valletta, Europäische Kulturhauptstadt 2018

Entdecken Sie heute Maltas Hauptstadt (UNESCO Weltkulturerbe). Sie starten mit einer Hafenrundfahrt in den typisch maltesischen Gondeln (ca. 30 min.) und entdecken danach bei einem Spaziergang den Upper Baracca Garden, von wo aus Sie einen herrlichen Blick auf den Naturhafen und die „Drei Städte“ haben. Vorbei an Barockbauten der Malteserritter, sehen Sie die St. Johannes-Konkathedrale mit dem bekannten Gemälde Caravaggios „Die Enthauptung Johannes des Täufers“. Den Großmeisterpalast, den Amtssitz des maltesischen Staatspräsidenten, betrachten Sie wegen seiner Funktion und möglicher kurzfristiger Einschränkungen von außen. Anschließend haben Sie eine gute Stunde Freizeit, um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden oder in einem der Restaurants zu speisen. Dann treffen Sie sich wieder und gehen zur „La Sacra Infermeria“. Hier lernen Sie in einer interessanten audiovisuellen Show die 7000-jährige Geschichte Maltas kennen. Im Anschluss werden Sie durch die historischen Räume des ehemaligen Krankenhauses geführt. (F)
Sehenswürdigkeiten
Barracca Gärten Großmeisterpalast Valletta
Städte
Valletta
Barracca Gärten
Die Barracca Gärten sind stilvoll angelegte Gartenanlagen in Valletta, die bereits im Jahr 1661 entworfen wurden. Einst als private Gärten von den Johanniterrittern genutzt, wurden sie im Jahr 1824 auch der Allgemeinheit zugänglich gemacht. In den Gärten sind zahlreiche Pflanzen zu sehen und an den Wegen auch Statuen und Büsten, die wichtige Persönlichkeiten Maltas darstellen. Vom Oberen Barracca Garten bietet sich dem Besucher ein grandioser Ausblick über den Grand Habour, den man sich auf einer Rundreise durch Malta nicht entgehen lassen sollte. Es handelt sich hierbei um den besten Aussichtspunkt auf der ganzen Insel. Mithilfe eines Aufzugs kann man aus den Gärten zum Hafen gelangen, an dem zahlreiche der großen Kreuzfahrtschiffe anlegen. Außerdem befindet man sich ganz in der Nähe der Auberge de Castille, dem aktuellen Sitz des maltesischem Ministerpräsidenten. Die Gärten verfügen auch über einen Kiosk, an dem man sich mit Getränken und kleineren Snacks versorgen kann.
Großmeisterpalast Valletta
Eine der spannendsten Sehenswürdigkeiten im maltesischen Valletta ist der Großmeisterpalast. Bei einer Rundreise durch Malta sollten Sie den im 16. Jahrhundert errichteten Palast, der im Laufe der Geschichte den unterschiedlichsten Machthabern als Amtssitz diente, unbedingt besichtigen. Interessierte Touristen können den Großmeisterpalast zu den meisten Terminen besichtigen. Lediglich zum Anlass eines öffentlichen Staatsempfangs können Besucher das Gebäude nicht betreten.
Der geschichtsträchtige Palast befindet sich inmitten der kleinen maltesischen Hauptstadt Valletta. Der Großmeisterpalast ist das flächenmäßig größte Gebäude der Stadt. Es wurde aus in Malta selbst abgebautem Kalkstein errichtet und beinhaltet typische architektonische Elemente des 16. Jahrhunderts mit strengen Linien und nur einigen wenigen Verzierungen. Viele Räume des beeindruckenden Palastes können mit ganz eigenen Highlights punkten.
Valletta
Valletta ist die Hauptstadt der Mittelmeerinsel Malta. Die Stadt hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, die alle gut zu Fuß zu erreichen sind. Bis heute ist die Altstadt von Valletta, die auf einer kleinen Landzunge liegt, von einer dicken Stadtmauer umgeben. Eine Rundreise auf Malta sollte immer auch mit einem Städtetrip in Valletta verbunden werden. Das Theater Pjazza Teatru Rjal war einst das königliche Opernhaus. Einige Mauern und Säulen sind bis heute erhalten und es erfüllt immer noch den Zweck eines öffentlichen Theaters. Besonders sehenswert ist auch der Tritonenbrunnen vor dem Stadttor. Der Springbrunnen wurde im Jahr 1959 erbaut und stellt den Meeresgott Triton aus der griechischen Mythologie dar. Abends ist der Brunnen wunderschön beleuchtet. Auf der Merchant Street sind die teilweise aufwendig verzierten Holzbalkone interessant. Sie sind bunt, klein, oft geschlossen und ein Erbe der arabischen Epoche. Früher konnte so das Treiben auf der Straße unbemerkt beobachtet werden.

Tag 4: Entspannung am Meer

Genießen Sie Ihren freien Tag auf der traumhaften Mittelmeerinsel. Wie wäre es mit einem erfrischenden Bad? Im hoteleigenen Pool und auf der dazugehörigen Terrasse können Sie die Seele baumeln lassen. (F)

Tag 5: Unterwegs in Zentralmalta

Morgens entdecken Sie zuerst die Rotunde von Mosta. Mit der mächtigen, freitragenden Kuppel ist das Gotteshaus weithin sichtbar. Weiter geht es in das Handwerkszentrum TaQali, wo Sie die Kunst des Glasblasens aus nächster Nähe erleben. Dann steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: die alte Inselhauptstadt Mdina. Mittelalterliche Kirchen und wunderschöne Palastfassaden machen den Reiz Mdinas aus. Ein Bummel durch die engen Gassen und der Blick von den Festungsmauern werden Sie begeistern. Zurück im Hotel entscheiden Sie individuell, wie Sie den Nachmittag gestalten möchten. Malta ist durch öffentliche Busse gut vernetzt und macht einen Besuch von beispielsweise Valletta oder der St. Pauls Bay unkompliziert. (F)
Sehenswürdigkeiten
Dom von Mosta
Städte
Mosta Mdina
Dom von Mosta
Eines der vielen Highlights, welches man während eine Rundreise auf Malta besichtigen kann, ist die "Rotunde von Mosta". Sie ist eine in der heutigen Form 1860 eingeweihte römisch-katholische Kirche, deren Ursprünge weit ins 17. Jahrhundert zurückgehen.
1833 wurde der Beschluss gefällt, die dort zuvor stehende Kirche durch eine deutlich größere zu ersetzen, da die Einwohnerzahlen der Region rapide anstiegen. Als Vorbild nahm sich der beauftragte Baumeister Giorgio Grognet de Vassé das Pantheon in Rom.
Bemerkenswertes aus der Historie der Rotunde von Mosta: 1942 fiel eine deutsche Fliegerbombe durchs Dach, als sich gerade 300 Menschen in ihr versammelt hatten - doch die Bombe zündete nicht. Dieses als "Wunder" empfundene Ereignis wird hier heute noch gewürdigt. Das Original der Bombe befindet sich in einem Museum, eine Replik in der Kirche selbst. Architektonisch ist sie ein Schmuckstück, vor allem in ihrem Inneren. Hier ziert ein Gemälde von Stefano Erardi, das Mariä Himmelfahrt zeigt, den Altar.
Mosta
Eine der ältesten und auch größten Städte auf Malta begegnet Ihnen auf Ihrer Rundreise mit Mosta. Die Stadt ist vor allem bekannt durch ihren Dom Rotunda de Santa Marija Assunta mit der beeindruckenden Rundkuppel.
Als drittgrößte Kirchenkuppel der Welt wird sie nur überrundet von der des Petersdoms und des Pantheons. Kein Wunder also, dass die meisten Besucher vor allem diesem weltbekannten Dom zustreben.
Die altertümliche Stadt mit den ersten Besiedelungen bereits aus der Kupferzeit hat jedoch weit mehr zu bieten. Schlendern Sie durch verwinkelte Gassen, erfreuen Sie sich am bunten Markttreiben, entdecken Sie kleine Kapellen und malerische Häuser mit blumengeschmückten Balkonen.
Wer gut zuhört, kann einige der vielen Sagen und Legenden rund um die Stadt aufschnappen. Allen voran die Geschichte der Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg, die mitten auf der großen Rotunda landete, aber nicht explodierte. Dass die Kirche dadurch verschont blieb, gilt bis heute bei den gläubigen Einwohnern als Wunder.
Mdina
Auf Ihrer Rundreise durch Malta sollten Sie unbedingt bis ins Landesinnere vordringen. Erhaben auf einem Hügel liegt Mdina, auch die Stille Stadt genannt. Der Name resultiert daraus, dass motorisierter Verkehr hier fast gänzlich untersagt ist.

Der Zauber dieses Städtchens erschließt sich, sobald man die engen und verwinkelten Gassen betritt. Man fühlt sich geradezu zurück katapultiert in eine frühe Zeit, als motorisierte Verkehrsmittel noch nicht erfunden waren. Die Stille ist regelrecht hörbar und unweigerlich atmet man entspannt auf und genießt die ungewohnte Ruhe.
Im Gegensatz zur Lautstärke mangelt es in der ehemaligen Hauptstadt Maltas nicht an architektonischen Meisterleistungen und kunsthistorischen Schätzen. Imposante Kalksteinpaläste führen den Besucher bis zur ehrfurchterbietenden Kathedrale Sankt Paul im Stadtzentrum.
Nach so viel Kultur ist es Zeit für eine Einkehr in eines der wenigen Restaurants. Hier lässt sich auf den blumengeschmückten Gartenterrassen bei einem landestypischer Gericht entspannt die Aussicht über die gesamte Insel genießen.

Tag 6: Gozo, Insel der Stille

Freuen Sie sich auf einen Ausflug nach Gozo. Sie besichtigen die jahrtausendealten Ggantija-Tempel (UNESCO Weltkulturerbe). Die größten Megalithen messen hier sechs Meter und wiegen fast 20 Tonnen, so dass der Name zurecht gewählt ist. Anschließend besuchen Sie die Kirche Ta Pinu, den heiligsten Ort des gesamten Archipels. Nachdem sich in der einstigen Kapelle zahlreiche Wunder ereignet haben sollen, wurde das heutige Gotteshaus mit einem Teil der ursprünglichen Kapelle erweitert und bietet so Raum für zahlreiche Pilger. Ein gemütliches Mittagessen im kleinen Fischerdorf Xlendi erwartet Sie zur Mittagszeit. In der Hauptstadt Victoria schlendern Sie durch die charmanten Gassen und staunen über die prägnante Zitadelle. (F/M)
Sehenswürdigkeiten
Ggantija-Tempel Kirche Ta Pinu
Städte
Victoria
Ggantija-Tempel
Wer sehr an Geschichte interessiert ist, sollte bei einer Rundreise über Malta einen speziellen Ort nicht auslassen. Über dem Ort  Xaghra, auf einem 115 Meter hohen Hügel auf Gozo, der Nachbarinsel Maltas, liegt eines der ältesten, frei stehenden Gebäude weltweit.
Der eindrucksvolle Ggantija-Tempel auf Gozo ist fast 6000 Jahre alt und noch halbwegs gut erhalten. Der schöne Tempel ist damit älter als das mystische Stonehenge oder die beeindruckenden Pyramiden von Gizeh.
Der Tempelkomplex besteht aus zwei zusammengesetzten Tempeln, von denen der kleinere der beiden etwa 150 Jahre später entstand.
Ggantija bedeutet übersetzt in etwa gigantisch oder riesig, da der Ggantija-Tempel ursprünglich eine imposante Größe aufwies, was Sie an den über 50 Tonnen schweren Korallenkalksteinquadern erkennen können. Diese gewaltigen Kalksteine wurden mit Rollsteinen aus einem 5 Kilometer entfernten Steinbruch herangeschafft.
Um die schöne Kultstätte rankt sich eine Legende, die besagt, dass eine Riesin den Tempel in nur einer Nacht erschuf und dabei noch ihr Kind in den Armen hielt.
Kirche Ta Pinu
Auf der Insel Gozo liegt rund 700 Meter vom Dorf Gharb und ein Stück weiter von der Inselhauptstadt Victoria die schöne Kirche Ta Pinu. Das Gotteshaus wurde im Jahr 1932 geweiht und schon im gleichen Jahr durch Papst Pius XI. zur Basilika erhoben. Die Kirche ist vor allem auch durch seine Maria-Erscheinung bekannt.
Als Karmni Grima am 22. Juli 1883 an der alten Kapelle, die damals an der Stelle des heutigen Gotteshauses stand, vorbeiging, soll sie aus dem Innenraum der Kapelle die Stimme Marias gehört haben. Seit dem ist die Basilika auch von vielen Päpsten besucht worden. Neben Papst Pius XI. besuchte Papst Johannes Paul II. im Mai 1990 diesen Wallfahrtsort während seine Rundreise durch Malta. Papst Benedikt XVI. widmete dem Marienheiligtum in der Kirche während seines Besuchs die Goldene Rose.
Victoria
Alle Wege auf Gozo führen nach - Rabat, oder Victoria, wie die herrliche, mystische Stadt genannt wird. Victoria ist die Hauptstadt und kulturelles Zentrum Gozos, der zweitgrößten der drei maltesischen Inseln und bei einer Rundreise über Malta unbedingt zu empfehlen.
Bis zum Jahr 1887 war die Hauptstadt als "Rabat" bekannt. Ihren jetzigen Namen  Victoria - "die Siegreiche", erhielt die lebendige Stadt durch einen britischen Inselkommandanten zu Ehren der britischen Königin Queen Victoria. Ihre Einwohner nennen sie allerdings weiterhin Rabat.
Wer durch die engen, steilen Gassen der bezaubernden, mittelalterlichen Stadt spaziert, kann die Jahrhunderte alte Geschichte Maltas regelrecht spüren.
Die Seele dieser wundervollen und historischen Stadt ist die Zitadelle Victorias. Mächtig und Achtung gebietend erhebt sich die prachtvolle Befestigungsanlage über Victoria und kann von fast jeder Stelle der Insel aus gesehen werden.
Innerhalb der Zitadelle befinden sich auch die schönsten Sehenswürdigkeiten der schönen Stadt, wie die im Jahr 1697 erbaute  Kathedrale Santa Marija, die im Inneren nach maltesischer Art aufwendig geschmückt und verziert ist.

Tag 7: Grotten, Tempelanlagen & Klippen

Im kleinen Fischerdorf Wied iz-Zurrieq können Sie morgens direkt Ihre Kamera bereithalten. Von einem Plateau aus haben Sie einen herrlichen Blick auf die einmaligen Felsformationen, zu denen auch die Blaue Grotte zählt. Wer möchte, kann vor Ort eine Bootsfahrt in das Innere der Grotten unternehmen (optional, buchbar vor Ort, wetterbedingt). Anschließend besuchen Sie das UNSECO Weltkulturerbe Hagar Qim. Die prähistorische Tempelanlage liegt in traumhafter Lage mit Blick auf das Meer und die Insel Filfla und gehört zu den besterhaltenen Megalith-Anlagen Maltas. Weiter geht es in den Limestone Heritage Park, wo Ihnen der Abbau des Kalksteins, der bis heute zum Bauen verwendet wird, näher gebracht wird. Hier genießen Sie auch ein gemeinsames Mittagessen. Ein Besuch der majestätischen Dingli Cliffs rundet den Tag ab. Die Klippen fallen etwa 250 Meter tief ins Meer und kreieren so ein einmaliges Landschaftsbild. Beim letzten gemeinsamen Abendessen lassen Sie im Kreise Ihrer Mitreisenden und Ihrer Reiseleitung Ihre Reise Revue passieren. (F/M/A)
Sehenswürdigkeiten
"Limestone Heritage" Blaue Grotte Dingli Klippen Tempelanlagen von Hagar Qim
Städte
Qrendi Wied iz-Zurrieq Rabat
"Limestone Heritage"
Ein geschichtlich interessanter Zwischenstopp während einer Rundreise durch Malta stellt die Stadt Siggiwie dar. Siggiewi liegt im Süden Maltas und zählt zu den ältesten Städten der Insel.
Etwa zwei Kilometer von Siggiewi entfernt finden Sie die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt, das Limestone Heritage.
Das Limestone Heritage ist ein Freilichtmuseum und befindet sich in einem ehemaligen Steinbruch. In diesem Museum finden Sie alles Wissenswerte und interessante Fakten rund um die Geschichte der Bearbeitung des maltesischen Kalksteins.
Der herrliche, warme Kalkstein hat das Aussehen der maltesischen Inseln geprägt. Die meisten Gebäude, wie Kirchen oder Häuser sind aus diesem schönen Naturstein gebaut. Überall auf den Inseln findet man ihn, sei es auf den Klippen oder den Plateaus.
Manuel Baldacchino hat aus dem Steinbruch seines Vaters liebevoll und mit viel Herz und Seele dieses wunderschöne, informative und anschauliche Freilichtmuseum über die Geschichte des Kalksteins gestaltet. Von den Tempelbauern der Steinzeit bis zur Bearbeitung damals bis heute umfasst das Museum alle relevanten Themen.
Blaue Grotte
Die Blaue Grotte ist der Name des höchsten und imposantesten Saals eines Höhlensystems in Malta. Sie liegt im Südwesten der Insel und ist über die Bucht Wied-iz-Zurrieq und damit ausschließlich vom Meer aus erreichbar.
Auf einer Rundreise durch Malta gehört ein Besuch der Blauen Grotte zu den absoluten Highlights. Wer hier ankommt, erkennt sofort, woher die Insel ihren Namen hat: Das Wasser im Inneren schimmert im Sonnenlicht strahlend himmelblau. Diese kräftige Farbe erhält es durch den hohen Anteil an Blaualgen, die im Wasser leben. Mit 40 Metern Höhe und dem großen Eingangsbogen beeindruckt die Grotte den Besucher bereits beim Einfahren - gerade vom Boot aus ist dies ein wahrhaftig markanter Anblick. Besonders schön ist auch die Bootsfahrt zur Grotte hin, denn sie führt entlang der eindrucksvollen Steilküste Maltas und durch mehrere kleinere Grotten hindurch. Ein Ausflug zur Blauen Grotte macht Ihre Rundreise mit Sicherheit zu einem unvergesslichen Erlebnis!
Dingli Klippen
Die Dingli Klippen gehören zu einer der schönsten Natursehenswürdigkeiten auf der Insel Malta. Auf einer Rundreise sollte man es nicht versäumen, einen Ausflug zu den Klippen zu machen, denn sie sind ein imposantes Landschaftsmerkmal. Wie das gleichnamige in der Nähe liegende Dorf befinden sie sich an der Südküste der Insel und fallen bis zu 250 Meter steil ab in die Tiefe. In der Nähe der Klippen steht die St. Magdalena Kapelle. Auf Bänken rund um die Kapelle kann man eine Pause einlegen und von dort auch herrliche Sonnenuntergänge genießen. Da die Klippen hier in zwei Stufen zum Meer hinabfallen, werden diese Terrassen landwirtschaftlich genutzt. Ein wenig weiter in südöstlicher Richtung stürzen die Klippen jedoch senkrecht ins Meer, was die Region zu einem beeindruckenden Naturbild macht. Die Blaumerle, das nationale Wahrzeichen der Malteser, findet an den steilen Felsen gute Untergründe für seine Nisthöhlen und kann dort ausgezeichnet beobachtet werden.
Tempelanlagen von Hagar Qim
Auf einer Rundreise über die Inseln Maltas darf ein Besuch der Tempelanlagen Hagar Qim nicht fehlen - diese Tempelstätte gehört zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten auf Malta und wurde zusammen mit einigen weiteren bronzezeitlichen Tempelanlagen zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.
Die Tempelanlagen von Hagar Qim beinhalten die Überreste von vier verschiedenen Tempeln, die im Zeitraum von 3.600 bis 2.500 v. Chr. entstanden sind. Obwohl die Anlage den Einheimischen lange vorher bekannt war, wurde mit den archäologischen Ausgrabungen erst in den 18030er Jahren begonnen. Die imposanten Steinfassaden zeigen noch heute ein großes Stück Geschichte. Der ursprüngliche Tempel ist sogar noch in seiner Ahornblattform erkennbar. Für jeden Hobbyhistoriker ist dieser Ort ein absolutes Must-See auf der Rundreise über die Inseln.
Qrendi
Besuchen Sie auf Ihrer Rundreise durch Malta das im Südwesten der Insel und direkt an der Küste gelegene Dorf Qrendi.
Schlendern Sie durch verschlungene Gassen, auf denen Straßenhändler neben frischen Früchten verschiedene Waren anbieten, und entdecken Sie versteckte Innenhöfe.
Bei einem Spaziergang am Strand können Sie den fantastischen Ausblick auf das Meer genießen und Umrisse von Fifla Island, ein Naturschutzgebiet vor der Küste, erahnen. Auf einer Bootstour können Sie zudem die Blaue Grotte mit ihrem klaren blauen Wasser besichtigen.
Besondere Sehenswürdigkeiten sind neben Tempelanlagen ein 1740 gebautes Landhaus von dem Ritter Pietro Roero di Guarena, Guarena Palace, sowie zahlreiche Kirchen und Türme.
Lassen Sie sich von Qrendi mit seinen historischen Sehenswürdigkeiten auf Ihrer Rundreise durch Malta verzaubern!
Wied iz-Zurrieq
Bei einer Rundreise durch die schöne Mittelmeerinsel Malta beeindrucken oft die gut erhaltenen Festungsanlagen. Eine davon ist  der Wied iz-Zurrieq. Der auch genannte Sciuta Tower ist ein ehemaliger Wachturm und wurde im Jahr 1638 als letzter der Lascaris Towers gebaut.
Diese Türme waren Teil der Befestigungsanlagen vom Großmeister des Malteserordens Jean de Lascaris-Castellar. Bis ins späte 19. Jahrhundert war der Wied iz-Zurrieq als Wachturm im Einsatz. Heute steht er unter Denkmalschutz. Bewaffnet war der Turm mit einer Kanone der Malteserritter. Sie wurde 1792 aufgestellt. Die Anlage diente der Küstenwache während des Zweiten Weltkriegs als Beobachtungsposten. Später war der Turm auf Malta bis ins Jahr 2002 eine Polizeistation. Im Jahr 2013 wurde der Turm restauriert und unter Denkmalschutz gestellt. Seit dem darf er von Interessierten auch besucht und bestiegen werden.
Rabat
Mit eines der schönsten Ziele während einer Rundreise durch Malta ist Rabat. Die charmante Stadt liegt im Westen der Insel und ist die "kleine Schwester" der ehemaligen Hauptstadt der Insel, Mdina.
Malerisch auf einem Hügel gelegen, hat die reizvolle Stadt einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Rabat kann auf eine über 2000 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Bei den Römern noch "Vorort" von Mdina, trennten die Araber den kleinen Ort von Mdina ab.
In Rabats engen Gassen und wunderschönen Straßen können Sie die Geschichte Maltas lebendig verfolgen. Die St. Paul Kirche mit der unter ihr liegenden Paulusgrotte ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des kleinen Ortes. Die wunderschöne Kirche wurde bereits im 17. Jahrhundert erbaut. Spektakulär ist allerdings das Innere der Kirche. Herrliche Kristallleuchter, wundervolle Altäre, Statuen und Gemälde aus dem 18. Jahrhundert und märchenhafte Wand- und Deckenfresken zieren den Innenraum der schönen Kirche.
Besuchen sollten Sie auch die Katakomben von St. Paul. Die Grabstätten in der Tiefe der Erde sind die interessanteste Sehenswürdigkeit des Ortes.

Tag 8: Abreise

Heute nehmen Sie Abschied von Malta und treten den Heimweg an. Transfer zum Flughafen und Rückflug. (F)


Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)

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Länderinfo

Malta (MT)
Malta
Oft auch als Herz des Mittelmeeres bezeichnet, ist diese kleine Inselrepublik eine unglaublich beliebte Feriendestination. Malerische Küstenlinien, verschlafene Dörfer, dichte Wälder, weite Ebenen und sanfte Hügel prägen dabei das Landschaftsbild Maltas und der umliegenden, zugehörigen Inseln wie Gozo und Comino. Durch die subtropischen Klimaverhältnisse ist das Wetter hier das ganze Jahr über herrlich angenehm.

Zudem bietet Malta eine ganz außergewöhnliche Kombination an reicher Geschichte und vielfältiger Natur.
Bestes Beispiel für den kulturellen und geschichtlichen Reichtum des Landes bietet die Hauptstadt Valletta, welche schon seit 1980 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Besonders sehenswert sind hier der Großmeisterpalast, die St. John’s Co-Kathedrale, das Fort St. Elmo, die Karmeliterkirche und die diversen Auberges der Stadt.

Ebenfalls sehr zu empfehlen ist die maltesische Küche. Diese ist angelehnt an die italienische und die griechische, hat aber dennoch ihre eigenen Finessen und Besonderheiten.

Auch die zum Archipel der Republik Malta gehörende Insel Gozo hält einiges Sehenswertes für ihre Gäste bereit. Beispielsweise das Gebiet Dwejra im Westen der Insel. Hier befinden sich der Fungus Rock, das Azur Window und das Aquädukt von Kercem. Im malerischen Hauptort Victoria erwarten den Besucher kulturelle Gebäude wie die Zitadelle, die Kathedrale oder auch die Basilika St. Georg.

Die kleinste bewohnte Insel des maltesischen Archipels ist Comino. Sie überzeugt mit einer faszinierenden Vegetation und Sehenswürdigkeiten wie dem Santa Marija Tower.

Malta und seine Schwesterninseln sind also in jedem Fall einen Besuch wert und werden auch Sie beeindrucken. Die besten Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen, erholsamen und unvergesslichen Urlaub sind durchaus gegeben. 

Beste Reisezeit:
Wir empfehlen eine Reise nach Malta für Monate Mai bis Oktober zu planen.
 
Klima:
Es herrscht Mittelmeerklima mit heißen Sommern und milden Wintern. Von Dezember bis März fällt der meiste Regen.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/maltasicherheit/211188

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 25 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Bei dem Besuch einer Kirche auf Malta sollte man Knie und Schultern bedeckt halten.

Malta gilt als das wasserärmste Land der Erde, deshalb sollte man mit dem kostbaren Wasser sorgsam und sparsam umgehen.


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