Zwei Länder - viele Gesichter. In Vietnam begegnet uns ein charmanter Mix aus asiatischer Geschäftigkeit, religiöser Vielfalt und wahren Naturschätzen. Und auch im buddhistisch geprägten Kambodscha hält langsam die Moderne Einzug. Eine Rundreise durch das faszinierende Indochina mit seinen Märkten, Karstfelsen und kolonial geprägten Altstädten. Über Nacht auf einer Holzbarke durchs Mekongdelta, mit dem Boot nach Kambodscha und über Land von Phnom Penh nach Siem Reap zum krönenden Abschluss: Angkor, die Stadt der Götter!
1. Tag Flug nach Vietnam
Mittags Flug von Frankfurt nach Hanoi (Flugdauer ca. 11 Std.).
Städte
Hanoi
2. Tag Hanoi
Morgens Landung in Hanoi. Als Erstes führt Sie Ihr Marco Polo Scout durch die Altstadtgassen – jede beherbergt ihre eigene Zunft. Am Mausoleum des Volkshelden "Onkel Ho" erfahren wir, warum er als Vater der Unabhängigkeit gilt. Anschließend erforschen wir den imposanten Literaturtempel. Das konfuzianische Heiligtum war die erste Universität Vietnams. Beim Mittagessen mit vietnamesischen Köstlichkeiten lassen wir in einem urigen Restaurant die Stäbchen klacken. Den freien Nachmittag können Sie zum Entspannen und Ankommen nutzen. Zwei Übernachtungen in Hanoi.
Verpflegung: M
Sehenswürdigkeiten
Literaturtempel
Städte
Hanoi
3. Tag Halongbucht
Tagesausflug auf der Schnellstraße ans Meer nach Halong, in die Stadt des "absteigenden Drachen". Was damit gemeint ist, wird nachmittags auf einem Bootstrip durch die sagenumwobene Halongbucht klar: Die vielen Karstfelsen, die aus dem Meer ragen, sehen wie ein Drachenrücken aus. Fotomotive wie aus dem Bilderbuch. Zwischendurch serviert die Crew ein leckeres Bootsmittagessen. Abends zurück in Hanoi bleibt Zeit für eigene kulinarische Entdeckungen.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
Halong Bucht
Städte
Hanoi
4. Tag Hanoi - Hoi An
Spätes Frühstück oder auf eigene Faust durch die Altstadt? Mittags Flug nach Da Nang in Zentralvietnam. Mit dem Bus fahren wir nach Hoi An und starten direkt zur Citytour durch die malerischen Gassen der alten Handelsstadt: Kaufleute aus Holland, Japan und China haben hier ihre Spuren hinterlassen. Abends Freizeit, um die von Lampions beleuchteten Gassen in Eigenregie zu entdecken. Zwei Übernachtungen in Hoi An.
Verpflegung: F
Städte
DanangHanoiHoi An
5. Tag Hoi An
Ihr freier Tag in Hoi An. Abenteuer oder Shopping? Sie können aber auch mit Ihrem Scout den Dschungeltempel von My Son entdecken und anschließend im Dorf Tra Que köstliche Reispfannkuchen mit frischer Kräuterfüllung schlemmen (69 €, mit Mittagessen). Alternativ bleiben Sie in Hoi An, entspannen am Hotelpool, suchen sich das Straßencafé Ihrer Wahl in der Altstadt oder verbringen den Tag am nahen Strand.
Verpflegung: F
Städte
Hoi An
6. Tag Hoi An - Hue
Auf dem Weg nach Hue halten wir in Da Nang: Die originelle Drachenbrücke vereint Kunst und Funktionalität und ist ein beliebtes Fotomotiv. Am Da Nang Beach heißt es dann: Schuhe aus zum Strandspaziergang! Kleine Cafés und Marktstände laden hier zum Verweilen ein. Dann geht es mit spektakulären Blicken über den Wolkenpass nach Hue. Abends führt Sie Ihr Scout in sein Lieblingsrestaurant. Zwei Übernachtungen in Hue.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Wolken-Pass
Städte
HueDanangHoi An
7. Tag Hue
Wie die Kaiser rollen wir vormittags mit Fahrradrikschas in der Zitadelle von Hue ein, die farbenprächtig mit üppigen Schnitzereien und gewaltigen Mauern an Beijings Verbotene Stadt erinnert. Später bringt uns der Rikschafahrer zur Thien-Mu-Pagode, die über dem Fluss der Wohlgerüche thront. Nachmittags Freizeit.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Kaiserlichen Zitadelle mit der Verbotene StadtParfümflussThien Mu Pagode
Städte
Hue
8. Tag Hue - Saigon
Am Vormittag bleibt Zeit für eigene Erkundungen in Hue. Mittags Flug nach Saigon. In der Metropole lotst Sie Ihr Scout durch die quirlige Chinatown Cholon mit ihren Märkten und Tempeln und hat anschließend die passenden Ausgehtipps für den Abend parat. Zwei Übernachtungen in Saigon.
Verpflegung: F
Städte
Ho Chi Minh Stadt Hue
9. Tag Saigon
Ein spannender Kulturmix am Vormittag: Notre-Dame mitten in Saigon, sozialistische Parolen auf großen Plakaten, und Mopeds brausen als Armada durch die Straßen. Wer möchte, folgt dem Scout nachmittags auf einen Ausflug zu den Tunnelsystemen von Cu Chi (59 €, mit Abendessen) - sie dienten dem Vietcong während des Vietnamkrieges als Unterschlupf. Platzangst darf man hier nicht haben - einige der Tunnel wurden jedoch extra für Touristen verbreitert, zum Glück!
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Cu Chi Tunnel
Städte
Ho Chi Minh Stadt
10. Tag Saigon - Mekongdelta
Mit dem Bus ins Mekongdelta mit seinen zahlreichen Flüssen und Nebenarmen. Hier erwartet uns unser kleines Mekong-Schiff, auf dem wir heute nächtigen. Mittags heißt es: Leinen los! Auf den sanften Wellen des Flusses treiben wir in den Alltag der Fischer und erkunden an Land Dörfer und Obstplantagen. Mittag- und Abendessen an Bord versüßen das Flusserlebnis. Genießen Sie die Entschleunigung und lassen Sie den Tag in der tropischen Abendstimmung auf dem Oberdeck ausklingen.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Mekongdelta
Städte
Ho Chi Minh Stadt
11. Tag Cai Be - Chau Doc
Nach dem Frühstück an Bord steigen wir um, fahren mit einem traditionellen
Holzboot durch Seitenarme des Mekong und entdecken das Dorfleben am Flussufer.
Wer mag, kann im Anschluss per Fahrrad oder zu Fuß die kleinen Dörfer entlang
des Mekong erkunden. Anschließend mit dem Bus in die Deltastadt Chau Doc. Abends
noch eine Runde über den Nachtmarkt streifen?
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Mekongdelta
Städte
Cai BeChau Doc
12. Tag Chau Doc - Phnom Penh
Frühes Aufstehen, tropische Morgenstimmung. Der vietnamesische Scout verabschiedet sich am Schnellboot, das uns in fünf Stunden Richtung Kambodscha bringt. Der Schleier des Frühnebels lichtet sich und gibt den Blick frei auf das Leben am Mekongufer. Ab und zu blitzen Tempel aus dem Dickicht. In Phnom Penh erwartet uns der kambodschanische Scout und wenig später eine Lehrerin in einer Tanzschule: Jugendliche aus der Region haben hier die Möglichkeit, ihr kulturelles Erbe in Form von traditionellen Tänzen und Musik zu pflegen. Abendessen in einem landestypischen Restaurant. Zwei Übernachtungen in Phnom Penh.
Verpflegung: F, A
Städte
Chau DocPhnom Penh
13. Tag Phnom Penh
Wie Phönix aus der Asche hat sich die Hauptstadt nach der Herrschaft der Roten Khmer wieder erhoben und strahlt in den exotischsten Farben. Ihr Scout führt Sie in den Königspalast mit seinen glänzenden Dächern und der funkelnden Silberpagode. Anschließend freier Nachmittag. Noch Lust auf einen Abstecher ins Nationalmuseum? Ein Nachmittagsbummel über die Uferpromenade Sisowath Quay gefällig? Dazu etwas Savoir-vivre à la Kambodscha bei einem erfrischenden Angkor Beer!
Weiter über Land geht es nach Siem Reap. Erster Stopp in der ehemaligen Hauptstadt Oudong, wo ein Tempelkloster und die Stupas früherer Könige vom einstigen Glanz erzählen. Dann ist Entdeckergeist gefragt: Der Markt von Skun hat neben Shrimpcakes und Reisnudeln allerlei frittiertes Krabbelgetier im Angebot – Mutige vor! Nachmittags Ankunft in Siem Reap. Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F
Städte
Phnom PenhSiem Reap
15. Tag Angkor
Per Tuk-Tuk nach Angkor Wat, "die zum Tempel gewordene Stadt" gilt als das größte Sakralbauwerk der Erde. Standbildkino in Angkor Thom: Im Bayon-Tempel erzählen die Reliefs mythische Geschichten. Ihr Scout führt Sie zum Dschungeltempel Ta Prohm. Mit dem Heiligtum hat die Natur kein Erbarmen - der Dschungel ist ein Meister der Renaturierung. Dann folgt die Abschiedszeremonie: gemeinsames Dinner in einem Restaurant mit Khmerküche.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Angkor WatTa Prohm
Städte
Siem Reap
16. Tag Rückflug von Siem Reap
Entspannen am Hotelpool, ein Bummel über den Markt oder ein Bootsausflug auf dem Tonle-Sap-See - der Vormittag in Siem Reap gehört Ihnen. Nachmittags Flug nach Hanoi (Flugdauer ca. 2 Std.) und weiter nach Frankfurt (ca. 12 Std.).
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Tonle Sap
Städte
HanoiSiem Reap
17. Tag Zurück in Europa
Morgens Ankunft in Frankfurt.
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Literaturtempel
Der knapp tausend Jahre alte Literaturtempel war einst die erste Universität in Vietnam. Die gesamte Anlage, in der dieser Tempel steht, nennt man Van Mieu. Verschiedene Mauern und Tore trennen die Innenhöfe voneinander. Das Portal in der Mitte ist mit seinen runden Fenstern ein Wahrzeichen von Hanoi und wird als Pavillon des Sternbildes bezeichnet. Im dritten Innenhof kann man auf einer Tafel die Namen der Absolventen nachlesen, welche in der Zeit von 1442 bis 1779 Prüfungen in der Universität abgelegt hatten. Der Tempel wurde zu Ehren Konfuzius und für die Söhne der Nation, nicht aber für die Töchter, erstellt.
Halong Bucht
„Die Halong-Bucht ist nicht nur ein Reiseziel – sie ist ein Gefühl.“
Ein Besuch der Halong-Bucht in Vietnam zählt zu den unvergesslichen Höhepunkten einer jeden Rundreise durch das faszinierende Land. Die Region strahlt eine fast magische Atmosphäre aus: Rund 1.500 km² türkisgrünes Wasser, durchzogen von über 3.000 imposanten Kalksteininseln, formen eine Landschaft, die wie aus einem Märchen zu stammen scheint. Kein Wunder, dass dieses spektakuläre Naturwunder zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der mit seinem mächtigen Schwanz das Land zerschlug und dabei die zahllosen Inseln formte. Und tatsächlich – wer frühmorgens den Nebel über dem Wasser beobachtet, versteht, warum sich um diesen Ort so viele Mythen ranken. Mystische Grotten, bizarre Felsformationen und angebliche Sichtungen seltsamer Meereswesen befeuern bis heute die Fantasie der Besucher.
Ein weiteres faszinierendes Erlebnis bietet der Besuch der schwimmenden Fischerdörfer, deren Bewohner seit Generationen auf dem Wasser leben – auf Booten und Plattformen, umgeben von der Kulisse aus Fels und Meer. Besucher können dort einen authentischen Einblick in eine traditionsreiche Lebensweise gewinnen.
Bei einer Vietnam-Rundreise sollte eine Bootsfahrt mit Übernachtung auf einer Dschunke unbedingt auf dem Programm stehen. So lassen sich abgelegene Höhlen wie die Sung Sot („Überraschungshöhle“) oder der Thien Cung („Himmelspalast“) entdecken – und beim Sonnenaufgang das spektakuläre Farbenspiel über der Bucht erleben.
Die Halong-Bucht lässt sich ideal mit Hanoi, Hue, Hoi An oder dem Mekong-Delta kombinieren. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April, wenn das Wetter mild und die Sicht klar ist.
3 Fakten zur Halong-Bucht:
Fläche: ca. 1.500 km² mit über 3.000 Inseln
Schwimmende Fischerdörfer: Traditionelles Leben auf dem Wasser
Wer einmal durch diese surreale Landschaft gefahren ist, wird die einzigartige Schönheit der Halong-Bucht nie wieder vergessen. Sie ist ohne Zweifel einer der eindrucksvollsten Orte Südostasiens – ein Platz, der die Seele berührt.
Wolken-Pass
Eine atemberaubende Landschaft und einen grandiosen Ausblick bis zum Südchinesischen Meer garantiert eine Fahrt über den Wolken-Pass. Der Hai-Van-Pass ist fast 20 Kilometer lang und ist die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam. Bei einer Rundreise durch Zentralvietnam ist eine Fahrt auf dem Pass ein gelungener Abstecher. Zudem kann die in der Nähe befindende alte Kaiserstadt Hue ebenfalls besucht werden. Der Wolken-Pass hat eine jüngere, umkämpfte Geschichte. So hatte er schon während des Indochinakriegs ein wichtige strategische Bedeutung. Auch im Vietnamkrieg war der Hai-Van-Pass schwer umkämpft. So können heute noch die Ruinen französischer und US-amerikanischer Bunkeranlagen auf der Passhöhe besichtigt werden. Die Auffahrt schlängelt sich über zahlreiche Serpentinen. Ganz oben angekommen, ist es gut möglich, dass man im Nebel landet. Davon hat der Pass auch seinen Namen erhalten. Die Abfahrt verläuft in Blickrichtung Meer und bietet darum einen unvergesslichen Ausblick. Zudem ist es auf der Straße relativ ruhig, denn der Hauptverkehr verläuft über den 2005 eröffneten Hai-Van-Tunnel - den längsten Tunnel Südostasiens. Ein Besuch des Hai-Van-Passes kann wunderbar mit einem Aufenthalt in der 350.000 Einwohner großen Stadt Hue verbunden werden. Der Besuch der dortigen Palastanlage der Nguyen-Dynastie, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gehört bei einer Rundreise durch Zentralvietnam dazu.
Kaiserlichen Zitadelle mit der Verbotene Stadt
Von 1802 bis 1945 war die Küstenstadt Hué am Huong Giang Fluss die Hauptstadt Vietnams. Wahrzeichen der Stadt ist neben der Pagode der himmlischen Frau vor allem die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, welche im 17. Jahrhundert nach dem Vorbild in Peking entstanden ist. Seit 1993 gehört der Prachtbau zum UNESCO Weltkulturerbe.
Einst war die Zitadelle eine Art Staat in der Stadt, die imposante Anlage bot alles was dazu benötigt wurde, neben Tempeln vor allem Ziergärten, Beamtenwohnungen und Straßen. Auch die schachtelartige Konstruktion der Anlage ähnelt stark jener in Peking, so befindet sich ganz außen die Zitadelle, im Anschluss folgt die Kaiserstadt und schließlich das Herzstück, der alte Kaiserpalast. Jener wird ebenfalls als „verbotene Stadt“ bezeichnet und beheimatet eine Bibliothek, Tempelhallen sowie private Empfangsräume.
Parfümfluss
30 Kilometer ist er nur lang, trotzdem ist der Huong Giang ein ganz besonderer Fluss in Zentralvietnam. Er trägt die wunderbaren Namen Parfümfluss oder der Fluß der Wohlgerüche. Bei einer Rundreise sollte der besondere Wasserlauf unbedingt besucht werden. Es ist ein Erlebnis für Augen und vor allem für die Nase.
Warum der Parfümfluss seinen Namen trägt, darüber gibt es zwei Theorien. Zum einen wurden früher auf ihm wohlriechende Edelhölzer transportiert. Die andere Meinung ist, dass der Fluß der Wohlgerüche seinen Namen von den vielen Pollen und Blüten erhalten hat, die im Frühling auf der Wasseroberfläche treiben. Der Huong Giang speist sich aus zwei Gebirgsflüssen, dem Ta Trach und dem Huu Trach und fließt bei der kleinen Stadt Thuan An in die Tam Giang-Lagune und anschließend ins Südchinesische Meer.
Der Fluss fließt sehr langsam dahin und führt etwa an den berühmten sieben Königsgräbern der Nguyen-Dynastie sowie an den beiden Tempeln von Ngoc Tra und Hòn Chén vorbei. Weiter durchquert der Fluss die alte Kaiserstadt Hue mit seiner berühmten Pagode der himmlischen Frau. Zudem fließt der Fluss auch unter der von Gustave Eiffel konstruierten Tràng-Tien-Brücke hindurch. Auf dem Fluss können verschiedene Bootsfahrten unternommen - ein Höhepunkt auf der Rundreise durch Zentralvietnam.
Thien Mu Pagode
Die Thien Mu Pagode liegt am Parfümfluss. Die Pagode ist eines der wohl bekanntesten Werke in Vietnam. Der Turm ist 21 Meter hoch und achteckig und gilt als offizielles Wahrzeichen von Hue. Der Innenhof, in welchem sich die Pagode befindet, ist in zwei Teile getrennt. Die Thien Mu Pagode ist der Öffentlichkeit leider nicht zugänglich. Aber der Garten und die Innenhöfe sind sehr schön gestaltet. In einem der beiden Innenhöfe wohnen Mönche, denen man bei der Arbeit zusehen kann. In der ganzen Anlage fühlt man sich wohl und die Atmosphäre strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, die einen Besuch vollkommen machen.
Cu Chi Tunnel
Die Cu Chi Tunnel kamen im Vietnamkrieg zum Tragen, es ist ein ganzes Tunnelsystem, von dem aus die Soldaten durch Öffnungen im Boden auf einfache Weise in die Tunnel gelangen konnten und sich dort versteckten. Aber die Tunnel galten in der Kriegszeit nicht nur als Versteck, sondern man schützte darin Waffen und Essensvorräte. Es wurde mehrfach versucht, durch Bomben die Cu Chi Tunnel zum Einsturz zu bringen, was aber jedes Mal scheiterte. Dies wurde von den Amerikanern versucht und sie planten den Anschlag stets mit Verbündeten. Die Gesamtlänge betrug am Ende 200 km verteilt auf drei Ebenen, es wurden Schulen und Lazarette eingerichtet.
Mekongdelta
Das Mekong-Delta im Südwesten Vietnams zählt zu den fruchtbarsten Regionen des Landes. Hier, wo der mächtige Mekong in das Südchinesische Meer mündet, erstreckt sich ein weit verzweigtes Netz aus Wasserstraßen, Reisfeldern und schwimmenden Dörfern. Die Region ist nicht nur für ihre beeindruckende Natur bekannt, sondern auch für ihre lebendige Kultur und ihre freundlichen Menschen. Die Bewohner des Deltas leben hauptsächlich vom Fischfang, vom Reisanbau und vom Handel auf den berühmten schwimmenden Märkten. Trotz der oft einfachen Lebensbedingungen strahlen sie eine bemerkenswerte Zufriedenheit aus, die Besucher immer wieder beeindruckt.
Dank des Wasserreichtums gedeihen hier nicht nur riesige Reisfelder, die Vietnam zu einem der größten Reisexporteure der Welt machen, auch Kokosnüsse, tropische Früchte und Zuckerrohr werden in großen Mengen angebaut. Besonders sehenswert sind die schwimmenden Gärten und Plantagen entlang der Wasserwege, die ein Bild von üppiger Natur und traditionellem Leben vermitteln.
Das Mekong-Delta hat eine bewegte Geschichte. Während des Vietnamkrieges war es Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen US-Streitkräften und Guerillas. Heute können Besucher verschiedene Gedenkstätten und Tunnelanlagen besichtigen, die einen Einblick in die bewegte Geschichte der Region geben.
Bei einer Rundreise durch Vietnam sollte ein Besuch des Mekong-Deltas nicht fehlen. Eine Bootsfahrt durch die Kanäle und Wasserstraßen gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Besonders faszinierend sind die schwimmenden Märkte von Cai Rang oder Phong Dien, wo Händler ihre Waren direkt von Boot zu Boot verkaufen - ein authentisches Schauspiel, das die Lebensweise der Menschen im Delta widerspiegelt.
Das Mekong-Delta lässt sich hervorragend mit anderen Highlights Vietnams kombinieren. Nach einem Aufenthalt in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) ist die Region ein ideales Ziel für eine mehrtägige Erkundungstour. Von hier aus bieten sich weitere Rundreisen an, zum Beispiel zu den Stränden von Phu Quoc oder zu den Kolonialbauten und Tempelanlagen von Chau Doc. Die beste Reisezeit ist zwischen November und April, wenn das Klima trocken und angenehm ist.
Ein unvergessliches Erlebnis, das tiefe Einblicke in die vietnamesische Kultur gewährt, ist eine Rundreise durch das Mekong-Delta. Die Kombination aus einzigartiger Natur, pulsierendem Marktleben und historischer Bedeutung macht diese Region zu einem besonderen Highlight jeder Vietnamreise.
Königspalast Phnom Penh
Der Königspalast in Pnom Penh wurde im Jahre 1813 erbaut und immer wieder wurden einzelne Gebäude hinzugefügt. Er befindet sich direkt neben dem Nationalmuseum und in unmittelbarer Flussnähe. Er besteht nicht, wie andere Paläste aus einem großen Gebäude, sondern aus mehreren kleineren Gebäuden.
In dem im Jahre 1919 unter französischer Kolonialherrschaft erbauten Thronsaal finden heute Staatsempfänge statt. Die Kunstwerke im Inneren wurden leider durch die Khmer Rouge zerstört. Das Eingangstor ist der Pavillon Chan Chaya, an der Straßenseite gelegen. Dieser wird heute aber nur bei offiziellen Anlässen geöffnet. In dem sich darüber befindlichen offenen Bereich finden heute manchmal Vorführungen statt.
Nationalmuseum
Das Nationalmuseum von Phnom Penh ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und lässt sich gut in eine Stadterkundung integrieren. Das beeindruckende Gebäude im traditionellen Khmer-Stil wurde zwischen 1917 und 1924 erbaut und bereits 1920 eröffnet.
Mit über 14.000 Exponaten ist es das wichtigste Museum des Landes und bietet einen umfassenden Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte Kambodschas, denn es beherbergt frühe vorangkorianische Funde ebenso wie Meisterwerke aus der Blütezeit des Khmer-Reiches.
Im Inneren erwarten Sie kunstvolle Skulpturen, filigrane Steinmetzarbeiten und religiöse Figuren aus Hinduismus und Buddhismus. Besonders bekannt sind die Bronzestatuen und die imposanten Skulpturen aus der Angkor-Epoche.
Darunter sind Darstellungen des Leper King, fein gearbeitete Buddha-Figuren und seltene Sanskrit-Inschriften zu finden. Viele dieser Funde gelten als unschätzbar wertvoll und erzählen die Geschichte einer der bedeutendsten Hochkulturen Südostasiens. Während des Khmer-Regimes war das Museum zwischen 1975 und 1979 geschlossen. Heute dient es wieder als nationales Zentrum für Forschung, Restaurierung und die Bewahrung des kulturellen Erbes.
Der rot gehaltene Khmer-Bau mit seinen filigranen Giebeln ist architektonisch sehenswert. Er umschließt mehrere ruhige Innenhöfe mit Lotusteichen. Diese sind ideale Orte für eine kurze Pause, fernab des Stadttrubels. Dank seiner zentralen Lage im Stadtteil Chey Chumneas ist das Nationalmuseum bequem zu erreichen. Es liegt nur wenige Minuten vom Königspalast und nahe des Mekong-Ufers.
Man kann es zu Fuß, per Auto oder Bus erreichen. Für den Besuch sollte man etwa 1–2 Stunden einplanen.
In den Innenräumen ist das Fotografieren teilweise eingeschränkt, im Hof jedoch problemlos möglich. Wer tiefer in die kambodschanische Geschichte tauchen möchte, findet im benachbarten Wat Ounalom weitere spannende Eindrücke.
Ein Rundgang durch das Nationalmuseum, das perfekte Ausflugsziel, um die Khmer-Kultur zu verstehen und ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Kambodscha Rundreise.
Silberpagode Phnom Penh
Neben der Schatzkammer des Königspalastes befindet sich ein Gebäude, welches französisch geprägt ist. Hierbei handelt es sich um die Silberpagode, ein Geschenk des damaligen Königs Napoleon III. Erbaut wurde sie 1892 unter König Norodom. Der Fuß dieser Pagode ist mit Silberfliesen bedeckt, wodurch sie auch den Namen Silberpagode erhalten hat.
Im Inneren der Pagode befindet sich ein lebensgroßer Buddha. Dieser mit über 9.500 Diamanten verzierte Buddha wurde Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt. Die Silberpagode wird von einem überdachten Wandelgang umschlossen. Auf dem Gelände, auf dem die Silberpagode steht, befinden sich ein Reiterstandbild von König Norodom sowie mehrere Schreine und Stupas.
Angkor Wat
Angkor Wat ist die größte und bedeutendste Tempelanlage der Region Angkor und eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Kambodschas. Die monumentale Anlage liegt etwa 20 Kilometer von Siem Reap und dem Tonle-Sap-See entfernt und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes. Der Bau von Angkor Wat wurde im frühen 12. Jahrhundert unter König Suryavarman II. begonnen und diente zunächst als hinduistischer Tempel, bevor er später in ein buddhistisches Heiligtum umgewandelt wurde.
Die Architektur von Angkor Wat ist ein Meisterwerk der Khmer-Kultur. Die gesamte Tempelanlage wurde aus kunstvoll bearbeitetem Sandstein errichtet. Über ein ausgeklügeltes System von Kanälen wurden die Steine per Floß transportiert und so präzise geschliffen, dass sie nahtlos aufeinandergesetzt werden konnten. Das Areal umfasst einschließlich des Wassergrabens eine Länge von 1,5 Kilometern und eine Breite von 1,3 Kilometern. Der zentrale Tempel, der von fünf turmförmigen Erhebungen in Form von Lotosblüten dominiert wird, symbolisiert den heiligen Berg Meru – das Zentrum des Universums in der hinduistischen Mythologie. Aufwendige Reliefs und kunstvolle Schnitzereien zeigen Szenen aus dem Ramayana und Mahabharata sowie detailreiche Darstellungen von Tänzerinnen, sogenannten Apsaras.
Heute ist Angkor Wat nicht nur eine UNESCO-Welterbestätte, sondern auch ein aktives buddhistisches Heiligtum, das täglich von Mönchen besucht wird. Nach Zeiten des Verfalls und Vernachlässigung, insbesondere während des 20. Jahrhunderts, beschäftigen sich heute internationale Organisationen mit der Restaurierung und dem Schutz der Anlage.
Eine Rundreise durch Kambodscha beginnt oft in der pulsierenden Hauptstadt Phnom Penh. Hier können Reisende das Königspalast-Ensemble mit der Silberpagode besuchen, das bewegende Tuol-Sleng-Genozidmuseum erkunden oder am Mekong-Ufer die moderne kambodschanische Kultur erleben.
Von Phnom Penh aus führt der Weg weiter nach Siem Reap, dem Ausgangspunkt für die Erkundung von Angkor Wat und den umliegenden Tempeln. Neben Angkor Wat lohnt sich ein Besuch von Angkor Thom, der einstigen Hauptstadt des Khmer-Reichs. Besonders eindrucksvoll ist der Bayon-Tempel mit seinen riesigen in Stein gemeißelten Gesichtern. Ebenfalls beeindruckend ist Ta Prohm, ein Tempel, der fast vollständig von den Wurzeln riesiger Würgefeigen umschlungen ist – ein Bild, das an eine längst vergangene Zeit erinnert.
Abseits der bekannten Tempelanlagen bietet die Region um Siem Reap weitere spannende Ziele. Der Tonle-Sap-See, der größte Süßwassersee Südostasiens, ist Heimat schwimmender Dörfer, in denen die Menschen auf Stelzenhäusern leben und sich von Fischerei ernähren. Eine Bootstour durch die Mangrovenwälder und Wasserkanäle eröffnet Einblicke in das traditionelle Leben der Khmer.
Ta Prohm
Nur rund zwei Kilometer nordöstlich der berühmten Tempelanlage Angkor Wat befindet sich der atemberaubende Gebäudekomplex Ta Prohm, welcher aus einem Tempel, einem Kloster sowie mehreren kleineren Gebäuden und einer Mauer mit Eingangspavillons (Gopurams) und Ecktürmen besteht. Entstanden ist die imposante Tempelanlage im späten 12. Jahrhundert. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde sie immer wieder erweitert und ausgebaut.
Die Besonderheit von Ta Prohm ist die Tatsache, dass dies der einzige Tempel ist, welcher nicht restauriert wurde, sondern in dem Zustand belassen wurde, in welchem er zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgefunden wurde. Die einzigen Arbeiten, die vorgenommen wurden dienten lediglich der Sicherheit der Besucher. Somit hat Ta Prohm einen ganz eigenen und ganz besonderen Charme und darf auf keiner Kambodscha-Rundreise fehlen. Zudem diente die Tempelanlage auch als Kulisse für den Film Lara Croft: Tomb Raider.
Tonle Sap
Der größte See Südostasiens befindet sich in Kambodscha, es ist der Tonle Sap, welcher zudem auch zu den fischreichsten Binnengewässern der Erde zählt. Zusammen mit dem Mekong, dem Tonle Sap Fluss und dem Bassac bildet dieser See ein einzigartiges Ökosystem mit einem beeindruckenden Artenreichtum. Doch nicht nur für Flora und Fauna ist der See von essenzieller Bedeutung, er prägte auch die hier lebenden Menschen und deren Kultur. Während einer Bootstour auf dem Tonle Sap kann man somit einiges entdecken, neben zahllosen Tieren und Pflanzen unter anderem auch faszinierende Schwimmende Dörfer.
Zum System des Tonle Sap Sees gehört auch der gleichnamige Tonle Sap Fluss, bei der Hauptstadt Phnom Penh in den mächtigen Mekong mündet. Der Tonle Sap Fluss zeichnet sich durch eine Besonderheit aus, welche darin besteht, dass sich seine Fleißrichtung im Laufe des Jahres ändert.
Dieses Naturphänomen ist weltweit einzigartig und deshalb wird zu diesem Anlass jedes Jahr im Juni das „Waterfestival“ in Phnom Penh veranstaltet, hierbei liefern sich verschiedene kambodschanische Mannschaften Bootsrennen.
Hanoi
Hanoi ist eine sehr große Stadt in Vietnam und zählt über 6.500.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Roten Fluss. Das Klima in Hanoi ist im Sommer feucht-heiß und im Winter trocken-warm. Die Stadt hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Aufenthalt sehr empfehlenswert machen. Die Altstadt von Hanoi ist einzigartig, sie hat viele kleine Gassen mit kleinen Läden. Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es in Hanoi zahlreiche. Man hat die Wahl zwischen einfachen Zwei- und luxuriösen Vier- bis Fünfsterne Hotels. Die Anreise wird oft mit dem Flugzeug gemacht, da der Flughafen nicht weit vom Stadtzentrum und den Hotels entfernt ist.
Danang
Danang liegt an dem Han-Fluss. Die Stadt befindet sich in Zentralvietnam und zählt ungefähr 485.000 Einwohner. Sie zählt zu den wichtigsten Handelspunkten am Pazifischen Ozean. Wenn man in Danang ist, sollte man die Kathedrale und die Höhlen der Marmor-Berge besichtigen, die südlich der Stadt liegen.
Danang wird oft von Kreuzfahrtschiffen besucht, die von Japan und USA herkommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind auch sehr gut, es gibt hier erstklassige Hotels, unter anderem auch ein Luxus-Hotel, das im Jahre 1997 eröffnet wurde. Nach Danang reist man mit dem Flugzeug. Da die Stadt einen internationalen Flughafen besitzt, ist das die beste Variante.
Hoi An
Die Altstadt von Hoi An liegt in Zentralvietnam, am Thu-Bon Fluss und ist von Reisfeldern umgeben. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert ließen sich in der Stadt viele chinesische und japanische Seefahrer nieder. Diese handelten mit Porzellan, Seide und chinesischer Medizin.
Es ist eine gemächliche Stadt, die vom Tourismus nach dem Vietnamkrieg immer mehr besucht wurde und die sich dadurch stark entwickeln konnte. So kann man heute Tempel, Pagoden und andere sehenswerte Bauten betrachten und dies etwas abseits des großen Trubels. Hoi An bedeutet „friedlicher Treffpunkt“, obwohl man in dem Ort wohl den lebhaftesten Markt von ganz Vietnam antrifft.
Hue
Hue ist eine Stadt in Zentralvietnam mit etwa 300.000 Einwohner und liegt am Huong Giang. Ebenso ist die Stadt eine bedeutende Hafenstadt am Südchinesischen Meer. Die Stadt war einst Hauptstadt von Vietnam, dies in der Zeit von 1802 bis 1945. Eine Besonderheit war auch, dass Hue gleichzeitig der Sitz des buddhistischen Mönchtums wie auch der Sitz des katholischen Erzbischofs war. Neben der Zitadelle und der Verbotenen Stadt, die einst nach jenem Vorbild von Peking entstanden war, wurde diese im Jahre 1993 ins Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Oft empfindet man die Stimmung, die man in der Stadt antrifft, als poetisch und melancholisch.
Ho Chi Minh Stadt
Ho-Chi-Minh ist die größte Stadt in Vietnam, sie zählt über 7.000.000 Einwohner. Die Stadt bekam ihren Namen erst im Jahre 1976, davor hieß die Hauptstadt Saigon. Die Stadt liegt nördlich vom Mekongdelta am Saigonfluss. Das Klima in Ho-Chi-Minh Stadt ist sehr tropisch, beträgt doch die Durchschnittstemperatur über 27 Grad Celsius. Zwischen den Monaten Mai bis Oktober herrscht die eigentliche Regenzeit und nicht selten kommt es dadurch zu Überschwemmungen.
In dieser riesigen Stadt kommt bestimmt keine Langeweile auf, neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten, die es sich lohnt, die eine oder andere zu besichtigen, laden auch diverse Parks zur Erholung ein. Zum Beispiel wäre da der botanische Garten, der 1864 von zwei Franzosen errichtet wurde, in dem viele tropische Pflanzen zu bestaunen sind. Geht man in den Garten hinein, trifft man Elefanten, Kamele, Krokodile und Großkatzen in einem Zoo an. Einen ausführlicheren Einblick in das Leben der Südvietnamesen bekommt man in dem Themenpark Binh Quoi Cultural Village.
In Ho-Chi-Minh Stadt hat man ein reichhaltiges Angebot an sehr empfehlenswerten Restaurants. Viele davon bieten die traditionelle vietnamesische Küche an. Daneben gibt es aber auch unzählige Restaurants mit beispielsweise mexikanischen Speisen, Kebab oder Sushi. Die meisten Lokale haben aber nach wie vor die französischen Spezialitäten im Angebot. Dazu kommen viele typisch französische Cafés. Die meisten Lokale haben sich mit den Öffnungszeiten stark dem touristischen Aufkommen angepasst und haben zudem mehrheitlich das ganze Jahr über geöffnet.
Zu beachten ist, dass die nobleren Spezialitätenrestaurants für vietnamesische Verhältnisse recht teuer sind, für die westlichen Besucher sind die Preise allerdings verhältnismäßig immer noch günstig. Wenn man sich auf einer Vietnamrundreise befindet, wird man um den Besuch in der Ho-Chi-Minh Stadt nicht herumkommen. Die vielen gewonnenen Eindrücke wird man mit nach Hause nehmen und sie werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Cai Be
Im Mekong-Delta, in Südvietnam befindet sich das malerische und beschaulich Städtchen Cai Be, dessen Distrikt sich auf einer Fläche von rund 420 km² erstreckt. Der Ort beheimatet etwa 300.000 Menschen und ist, wie viele andere Orte im Mekong-Delta auch, berühmt für seine faszinierenden schwimmenden Märkte, auf denen von Lebensmitteln bis hin zu Souvenirs alles angeboten wird.
Zudem ist Cai Be der ideale Ausgangsort für Reisen in die nahe gelegene Stadt Vinh Long sowie zum Cuu Long River Delta. Bei einer Rundreise durch den traumhaften und einzigartigen Süden Vietnams darf ein Besuch in Cai Be in keinem Fall fehlen.
Chau Doc
Chau Doc ist eine Stadt in Vietnam. Sie zählt ungefähr 100.000 Einwohner und liegt an der Grenze zu Kambodscha und am Hau Giang River. Auf diesem sieht man den ganzen Tag Longtailboote. Kinder baden häufig in dem Fluss. Die Haupteinnahmequelle der Einwohner ist die Seidenproduktion. Sie ist eine der größten in Vietnam.
Das Via-Ba-Fest, das jährlich im Mai und Juni stattfindet, ist ein Treffpunkt für Christen, Buddhisten und Muslime, die zu dieser Gelegenheit um Mitternacht auf dem Nui Sam treffen. Von diesem Berg aus hat man eine herrliche Aussicht auf das Grenzgebiet und die Umgebung von Chau Doc.
Phnom Penh
Pnom Penh, Hauptstadt Kambodschas, liegt im Südwesten des Landes. Sie ist Universitätsstadt und außerdem gibt es hier ein Technikum. Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen und einen Hafen, in dem auch kleinere Seeschiffe über den Mekong einlaufen. Außerdem ist sie das bedeutendste wirtschaftliche Zentrum Kambodschas.
Für kambodschanische Verhältnisse ist Pnom Penh eine sehr moderne Stadt. Hier hat man fast unbegrenzte Einkaufsmöglichkeiten und es gibt viele Restaurants, in denen man günstig speisen kann. Die Luftqualität ist im Verhältnis zu anderen asiatischen Großstädten relativ gut, da hier wohl viel Moped gefahren wird, aber der Autoverkehr noch nicht so stark zugenommen hat.
Siem Reap
Siem Reap ist Provinzhauptstadt der Provinz Siem Reap in Kambodscha. Hier übernachten die meisten Besucher der Tempelanlage Angkor Wat, da es die der Tempelanlage nächstgelegene Stadt ist. Siem Reap liegt etwa 10 Kilometer vom Tonle-Sap-See, dem größten See Südost-Asiens, entfernt. Durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Dörfer hat sich die Stadt Siem Reap gebildet.
Das Stadtzentrum wird durch den alten Markt, der mit Häusern im französischen Kolonialstil umgeben ist, gebildet. Die Bewohner ernähren sich durch Fischfang und Reisanbau. Aber heute spielt auch der Tourismus in dieser Stadt eine große Rolle. Alte Hotels wurden wieder eröffnet, aber auch viele neue, von billigen Pensionen bis zu 5-Sterne-Hotels.
Vietnam ist ein Land der Kontraste, das seine Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus jahrtausendealter Kultur, atemberaubenden Naturlandschaften und herzlicher Gastfreundschaft empfängt. Von den nebelverhangenen Bergen im Norden bis zu den tropischen Stränden im Süden erstreckt sich dieses S-förmige Land entlang der südostasiatischen Küste und bietet auf einer Vietnam Rundreise unvergessliche Erlebnisse für jeden Reisenden.
Die pulsierenden Metropolen erleben
Hanoi, die charmante Hauptstadt im Norden, verzaubert mit ihrer französischen Kolonialarchitektur, verwinkelten Altstadtgassen und dem geschäftigen Treiben rund um den malerischen Hoan-Kiem-See. Besuchen Sie das eindrucksvolle Ho Chi Minh Mausoleum und den historischen Literaturtempel, Vietnams erste Universität aus dem 11. Jahrhundert. Ho Chi Minh Stadt, das ehemalige Saigon, begeistert als dynamische Wirtschaftsmetropole mit der prachtvollen Kathedrale Notre Dame und dem historischen Hauptpostamt.
UNESCO-Welterbestätten und Naturwunder
Das absolute Highlight jeder Vietnam Rundreise ist die legendäre Halong Bucht mit ihren über 1.600 smaragdgrün umspülten Kalksteinfelsen. Eine Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke zwischen den schwimmenden Dörfern gehört zu den unvergesslichsten Reiseerlebnissen Südostasiens. Im Norden locken die spektakulären Reisterrassen von Sapa und der Fansipan, Vietnams höchster Berg. Die Grotten von Tam Coc bei Ninh Binh werden oft als „trockene Halong Bucht" bezeichnet und beeindrucken mit ihren Karstformationen.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam
Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne.
Beste Reisezeit: Berge im Norden und Nordwesten Die Trockenzeit von Oktober bis April, ist die beste Zeit, den Norden zu erkunden. Allerdings kann es hier im Dezember und Januar sehr kalt werden. Norden Die beste Reisezeit für den Norden ist von Oktober bis April. Das zu der Zeit trockenere und kühlere Klima ist angenehmer als der feucht-heiße Sommer. Zentralvietnam Die beste Reisezeit liegt zwischen Februar und April. Südvietnam Die beste Reisezeit für den südlichen Landesteil ist von Dezember bis Februar.
Bedenken Sie bei Ihrer Urlaubsplanung auch das Tet-Fest Ende Januar/Anfang Februar. Im ganzen Land sind dann viele Geschäfte geschlossen. Da viele Bewohner zu ihren Familien fahren sind die Hotels und Sehenswürdigkeiten sowie die Transportmittel überfüllt.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne. Das lebendige Mekong-Delta
Im Süden erwartet Sie das fruchtbare Mekong-Delta, die Reiskammer Vietnams. Erleben Sie das bunte Treiben auf schwimmenden Märkten in Can Tho und Cai Be, wo Händler ihre Waren direkt vom Boot verkaufen. Vinh Long bietet authentische Einblicke in das Leben am Fluss.
Traumstrände für die perfekte Badeverlängerung
Nach einer erlebnisreichen Rundreise laden die Strände von Nha Trang, Mui Ne mit seinen beeindruckenden Sanddünen, Phan Thiet oder die Tropeninsel Phu Quoc zum Entspannen ein. Das Bergstädtchen Dalat bietet angenehme Kühle im zentralen Hochland.
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: Dong
Flugdauer: ca. 14 Stunden und 35 Minuten (mit Zwischenstopp)
Ortszeit: MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h
Gut zu wissen: Die Amtssprache ist Vietnamesisch, vereinzelt wird aber auch englisch oder französisch gesprochen. Angeber werden in Vietnam nicht gern gesehen. Es schickt sich nicht sich mit teuren Gegenständen, Erfolgen oder ähnlichem großzutun.
Vietnamesen geben ungern zu wenn sie etwas nicht wissen oder nicht weiter helfen können. Lieber geben sie stattdessen eine falsche Antwort. Auch wird das Wort „Nein“ nur sehr ungern ausgesprochen.
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Kambodscha steht ganz im Zeichen eines der eindrucksvollsten, bedeutendsten und schönsten Bauwerke der Menschheit: den Ruinen des Tempelkomplexes von Angkor Wat. Sie sind das Symbol eines ganzen Volkes und zieren sogar die kambodschanische Flagge sowie die 500-Riel-Banknote. Die genaue Erkundung dieser riesigen und beeindruckenden Anlage nimmt mehrere Tage in Anspruch. Bereits im 11. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Tempelkomplexes begonnen. Nach dem Untergang der Khmer und diversen anderen Herrschern geriet die Anlage in Vergessenheit und der Dschungel eroberte das Gebiet zurück. Erst im 19 Jahrhundert entdeckten französische Wissenschaftler und Forscher den Komplex wieder. Doch sie fanden nicht einen mächtigen Tempel, sondern seine Ruinen. Eingefallene Gebäude, verwitterte Statuen und von Wurzeln und Pflanzen überwucherte Bauwerke. So kommt man sich heute bei dem Besuch Angkor Wats wie in einem Indiana Jones – Film vor. Die Vegetation hat nicht nur Schaden angerichtet, sondern dem ganzen Bauwerk auch einen ganz besonderen Reiz verliehen.
Der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung von Kambodschas Wahrzeichen ist die Stadt Siem Reap. Der Name der Stadt bedeutet „Ort der Niederlage der Siamesen“ und bezieht sich auf den Sieg über das Thai-Königreich im 17. Jahrhundert. Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich Siem Reap zu einem viel besuchten Reiseziel entwickelt.
Die Hauptstadt Kambodschas aber ist Phnom Penh. Zu ihren Highlights gehören einige sehr schöne Tempel sowie der Königspalast, das National-Theater, das Unabhängigkeits-Denkmal und die Tonle-Sap-Promenade, welche sich am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap befindet. Neben dem Tonle-Sap-Fluss gibt es auch den Tonle-Sap-See, welcher der größte Binnensee Südostasiens ist.
Auf einer Rundreise in Kambodscha gibt es also viel zu entdecken. Dabei kommen nicht nur Geschichts- und Kulturinteressierte auf ihre Kosten, sondern auch Aktivurlauber und Naturliebhaber.
Beste Reisezeit: Von November bis März ist mit wenig Regen zu rechnen und die etwas niedrigeren Temperaturen von etwa 30 °C sind für Reisende zu ertragen. Daher eignet sich diese Zeit für Reisende besonders.
Klima:
Ein Kambodscha herrscht ein tropisches Monsunklima, die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober.
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Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: 1 Riel = 100 Sen
Flugdauer: ca. 12 Stunden (nonstop)
Ortszeit: MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h Gut zu wissen: Die größte Glaubensgemeinschaft im Land ist die der Theravada-Buddhisten. Werte und Moral dieser Religion sind im ganzen Land lebendig und sollten von Reisenden respektiert werden.
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