Ohne Flug
  • 10-tägige Busrundreise durch Polen
  • Bequeme Busreise nach Polen ab/bis Berlin
  • Erholsame Bootsfahrt auf den masurischen Seen erleben
ab 1.290 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Kleine und große Wunder erleben wir in der Wasserwelt Polens: die weiten Seen von Masuren, das Frische Haff, die Kaschubische Schweiz in Pommern - wahre Naturschönheiten! Dazwischen starke Ströme wie Warthe, Oder und Weichsel. Dazu eine reiche Kultur: Seefahrende Händler der Hanse prägten das Land mit Städten wie Danzig, Stettin und Thorn. Adel und Kirche bauten mächtige Burgen und Dome wie in Marienburg oder Frauenburg. Ganz gemütlich, mit viel Zeit für Ihre eigenen Entdeckungen, reisen wir in zehn Tagen durch den Norden von Polen und lernen Tradition und Moderne hautnah kennen.
1. Tag: Auf nach Polen!
Individuelle Anreise zum Berliner Ostbahnhof. Um 14.00 Uhr empfängt Sie Ihr Reiseleiter am Bus, und die Reise beginnt. Aufbruch und Moderne des "neuen" Polen bemerken wir gleich in der pulsierenden Messestadt Poznan (Posen), unserem heutigen Ziel. 310 km. Wer nach dem Abendessen im Hotel noch sprüht vor Energie, stürzt sich ins Nachtleben: Kommunistische Nostalgie samt Revolutionsliedern lebt weiter in der Bar Proletaryat. Doch auch das nachts beleuchtete Rathaus, die "Perle der polnischen Renaissance", wirkt berauschend.
2. Tag: Kleine Kreuzzüge im Kulmer Land
Morgens die Altstadt von Poznan, mittags der Dom zu Gniezno (Gnesen), Krönungskirche der polnischen Könige. Auf den schweren Bronzetüren verfolgen wir auf 18 Reliefs den heiligen Adalbert bei der Arbeit: beim Missionieren der Pruzzen. Auf den Spuren der Ordensritter ziehen wir ostwärts nach Torun (Thorn, UNESCO-Welterbe), spazieren zum gotischen Rathaus und bemerken viele junge Leute um uns herum. Sonnenbrillen und die neueste Mode - die Studentenstadt ist alles andere als verstaubt! 150 km. Freuen Sie sich abends auf Borschtsch, Bigos & Co. in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt!
3. Tag: Auf nach Masuren!
Universität und Lebkuchenmarkt, Plätze und Straßen - alles Kopernikus. Beim gemeinsamen Rundgang durch das gotische Torun begegnet uns der berühmte Sohn der Stadt auf Schritt und Tritt. Mit den Taschen voll des süßen Kopernikus-Lebkuchengebäcks fahren wir über Olsztyn (Allenstein) zum Talter See - Kiefernwälder säumen den Weg, Weizenfelder wiegen sich im Wind. Während der Fahrt nach Mikolajki (Nikolaiken) berichtet Ihr Reiseleiter über die aktuelle polnische Politik und ihre "entzweiende" Wirkung im Land. 310 km. Drei Übernachtungen in einem Landhotel direkt am See.
4. Tag: Leinen los zur masurischen Seenfahrt!
Mit der Weißen Flotte schippern wir von Mikolajki über zwei Seen hinüber zur Johannisburger Heide, dem größten Waldgebiet des Landes. Dort können Sie nachmittags wandern oder walken auf wunderbar weichem Sandboden zwischen duftenden Kiefern und Birken - auch mit bloßen Füßen. Oder Sie trinken einfach nur entspannt Kaffee in Ruciane Nida (Rudczanny) und blicken auf den See. Gegen Abend stakt uns ein Kapitän im Boot über die Krutynia (Kruttinna). Mit ihm sprechen wir über den Tourismus im Naturschutzgebiet, momentan ein Garant für bescheidenen Wohlstand. Dann knistert das Lagerfeuer, wo das Fleisch für unser Abendessen brutzelt.
5. Tag: Kleine Masurenrundfahrt
Zu Beginn unserer Tour pilgern wir zur barocken Wallfahrtskirche Heiligelinde (Swieta Lipka). Dominiert sonst meist Backsteingotik die Gotteshäuser, so haben sich die Jesuiten hier mit vielen Verzierungen und einer Orgel verwirklicht, die Ohr wie Auge verzückt: Geschnitzte Figuren scheinen im Takt der Musik zu tanzen. Der Leichtigkeit folgt ein Moment der Schwere: Bei Ketrzyn (Rastenburg) erinnert eine Gedenkstätte an den Widerstand aus dem Kreis um Graf von Stauffenberg. Der adlige Attentäter, dessen Bombe Hitler in der Wolfsschanze nur leicht verletzte, wird im Film "Operation Walküre" von Tom Cruise gespielt. Das gesamte Gebiet ist mit dem Beton der Bunker des ehemaligen Nazi-Hauptquartiers gepflastert. 120 km.
6. Tag: Frombork und das Frische Haff
Auf dem Weg nach Danzig (Gdansk), machen wir halt bei einer Begegnungsstätte, die sich die Völkerverständigung zum Ziel gesetzt hat. Freuen Sie sich dort auf Diskussionen mit engagierten Jugendlichen - wie beurteilen sie wohl die aktuelle Regierungspolitik? Wenn Sie den See sehen, brauchen Sie kein Meer mehr: Sie werden staunen beim Anblick des Frischen Haffs - vor Ihnen liegt eine riesige Lagune, ein kleines Binnenmeer! Auf zum Dom von Frombork (Frauenburg)! Hier arbeitete Kopernikus als Kleriker und beobachtete hobbymäßig den Sternenhimmel über dem Frischen Haff. Daraus resultierte seine Theorie von der Sonne als Fixstern und von einer bewegten Erde. 280 km. Drei Übernachtungen im Zentrum von Danzig.
7. Tag: Danzig - Symbol der Freiheit
Das Tor zur Welt: Als Hansestadt erlebte Danzig seine ökonomische Blüte, und die Zeugen dieser Epoche schauen wir uns gemeinsam an - den Langen Markt mit den pastellfarbenen Patrizierhäusern samt Rathaus und Neptunbrunnen, das Krantor und die monumentale Marienkirche. Ihr Reiseleiter gibt Ihnen Tipps für den freien Nachmittag: Folgen Sie den literarischen Spuren von Günter Grass bis nach Wrzeszcz (Langfuhr), wo sein Geburtshaus steht - der Schauplatz der "Blechtrommel". Beim gemeinsamen Abendessen in einem Traditionslokal gönnen wir uns ein wenig "Goldwasser". Vielleicht danach noch einen Digestif in der schrägsten Bar von Danzig? Im Fliegenden Holländer ist wirklich alles schief ...
8. Tag: Marienburg und Freizeit
Die Marienburg (Malbork, UNESCO-Welterbe) thront am Ufer der Nogat. Von hier aus diktierten die Ritter des Deutschen Ordens das Christentum und kontrollierten den Handel, bis das koloniale Reich zerfiel und die Polnisch-Litauische Republik das ordentliche Bernsteinmonopol erbte. Ihr Reiseleiter kann viele Geschichten aus jener Zeit erzählen, aber auch zur unendlich aufwendigen Restaurierung der Burg. Zurück in Danzig, nutzt jeder den Tag auf seine Weise: Bernstein "fischen" in den Straßen von Danzig oder doch lieber am Strand? Per Zug sind Sie schnell im mondänen Jugendstilstrandbad Sopot (Zoppot) mit seiner 512 m langen Mole. Hier spielt sich an warmen Tagen das Leben der Danziger ab - flanieren, baden, Sonne tanken ... Genießen Sie es mit ihnen und bleiben Sie vielleicht gleich zum Abendessen auf eigene Faust dort! 160 km.
9. Tag: Die Kaschubische Schweiz
Die Kaschubische Schweiz in Westpreußen ist ein wenig wie Masuren in Miniatur: Viele Seen verstecken sich im waldigen Hügelland. Im Museum von Kartuzy (Karthaus) lernen wir die Traditionen der Kaschuben kennen. Am späten Nachmittag erreichen wir Szczecin (Stettin). 380 km. Beim Abendessen feiern wir Abschied auf Polnisch in einem gemütlichen Lokal.
10. Tag: Rückfahrt nach Berlin
Auf dem Marktplatz von Stettin, der pommerschen Kapitale, stehen wir vor bunten und fröhlichen Fassaden, die die Lebenslust der maritimen Metropole widerspiegeln - und wieder einmal wundern wir uns, wie wenig uns die moderne, lebensfrohe Art Polens vor dieser Reise bekannt war! Dann sagen wir "Do widzenia!" und fahren zurück nach Berlin. 170 km. Gegen 13.30 Uhr erreichen wir den Hauptbahnhof, von dort reist jeder individuell heim.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

1. Tag Posen - Rathaus von Posen
2. Tag Rathaus von Thorn
5. Tag Swieta Lipka - Wallfahrtskirche Swieta Lipka
6. Tag Frombork - Dom von Frombork
7. Tag Danzig - Krantor Danzig
Danzig - Marienkirche-Danzig
Danzig - Neptunbrunnen Danzig
8. Tag Marienburg
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Gniezno
Torun
Nikolaiken
Bilder:
Frombork
Sopot
Bilder:
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Polen (PL)
Polen
Ein Besuch Polens lohnt sich in jedem Fall, egal was Sie im Urlaub suchen. Denn unser östliches Nachbarland ist überraschend vielfältig und beeindruckt mit einem großen Angebot an unterschiedlichsten Aktivitäten.

Besonders beliebt ist der Badeurlaub an der polnischen Ostseeküste. Hier gibt es malerische Ortschaften, herrliche Strände und Badegenuss pur.

Doch auch in anderen Regionen kann man einen traumhaften und unvergesslichen Urlaub verleben.

Allen voran natürlich die Hauptstadt des Landes – Warschau. Die Metropole an der Weichsel zählt fast zwei Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Städten Europas. Zudem ist von sehr hoher politischer, wirtschaftlicher und vor allem kultureller Bedeutung. Warschau bietet seinen Gästen imposante Sehenswürdigkeiten wie den Kulturpalast, das Königgschloss, den Palast unter dem Blechdach, die Johanneskathedrale, die Sakramentinnenkirche, die St. Anna Kirche, den Palast auf dem Wasser und den Branickipalast.

Weitere wichtige und ebenfalls sehr sehenswerte Städte Polens sind Krakau, Lodsch, Breslau, Posen, Danzig und Stettin.

Weiter außerhalb der großen Städte gibt es ebenfalls einiges zu entdecken. Hier bietet sich ein Eldorado für Naturfreunde und Aktivurlauber. Beispielsweise sind Wanderungen und Ausflüge in die Hohe Tatra sehr beliebt und gefragt.

Auch die herrlichen und historisch bedeutenden Regionen Schlesien und Pommern sind einen Besuch wert. Genauso die im Norden Polens befindliche masurische Seenplatte, welche Wassersportfans jede Menge Möglichkeiten bietet.

Beste Reisezeit:
Als beste Reisezeit empfehlen wir die Monate Mai bis Oktober.
 
Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/polensicherheit/199124

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis:
Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Zloty = 100 Groszy
 
Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 35 Minuten
 
Ortszeit:
MEZ

Gut zu wissen:
Wenn Polen eines nicht mögen, dann ist es mit Russland verglichen zu werden. Dies sollte man also unterlassen. Ebenso ist es unhöflich, schlecht von dem verstorbenen Papst Johannes Paul II oder der Kirche zu sprechen.

Polen sind im Allgemeinen hervorragende Gastgeber, zudem sehr freundlich und offen.


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