Ohne Flug
  • 19-tägige Busrundreise durch den Baltikum
  • Entspannte Rückfahrt per Schiff über die Ostsee nach Travemünde
  • Bequeme Busreise ins Baltikum ab/bis Berlin
ab 3.465 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

So interessant und komfortabel kann eine Busreise sein: Fast drei Wochen nehmen wir uns Zeit, damit Sie den Wechsel der Landschaft und der Natur auf jedem Abschnitt erfahren und Ihr Gefühl für Entfernung schärfen können. Aber natürlich erleben wir auch kulturelle Höhepunkte. Auf dieser Reise ist der Weg das Ziel. Wo Sie es kaum vermuten, zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter seine Lieblingsplätze.
1. Tag: Von Berlin nach Stettin
Individuelle Anreise zum Berliner Ostbahnhof. Um 14.15 Uhr empfängt Sie Ihr Reiseleiter am Treffpunkt im Bahnhof. Zur Begrüßung ein Glas Sekt aus der Bordbar unseres Komfortbusses, und die Reise beginnt. Die bequemen Sitze bieten auch groß gewachsenen Menschen genügend Beinfreiheit. Sie können also erst einmal ein Nickerchen machen oder aber Sie bringen sich mit einem Espresso aus der Bordküche auf Touren und lesen die ausliegende Tageszeitung in der gemütlichen Lounge im Fond des Busses. Unsere erste Station in Polen heißt Stettin (Szczecin) - früher der Hafen Berlins, heute eine moderne polnische Metropole an der Oder. Bei einem Rundgang lernen Sie die Stadt und Ihre Mitreisenden kennen. 170 km.
2. Tag: Stolze Marienburg
Wir fahren durch Pommern weiter Richtung Osten. Sie wollen sich unterwegs intensiver mit polnischer Landeskunde beschäftigen? Schmökern Sie auf der Fahrt in der Bordbibliothek. Buchtipp: "Viva Polonia - Als deutscher Gastarbeiter in Polen" von Steffen Möller. Der deutsche Kabarettist lebt seit über 20 Jahren in Polen und versucht in seinem aberwitzigen Werk, dem Geheimnis der polnischen Mentalität auf die Spur zu kommen. Schon von Weitem leuchten uns die roten Backsteinmauern und Zinnen der Marienburg (Malbork, UNESCO-Welterbe) entgegen, eine der größten Burganlagen der Welt. Über viele Jahrhunderte hinweg diente sie als Sitz des Deutschen Ordens und war ein Knotenpunkt deutsch-polnischer Geschichte. Unterwegs Richtung Danzig (Gdansk) legt Ihr Reiseleiter Musik auf: Chopins Revolutionsetüde, polnische Liedermacher oder polnischen Jazz. Zum gemeinsamen Abendessen in der Altstadt prosten wir uns dann mit hochkarätigem "Goldwasser" zu. 400 km. Zwei Übernachtungen in Danzig.
3. Tag: Ein Tag in Danzig
Danzig war im Mittelalter die angeblich reichste Stadt der Welt. 1980 wurde sie zum Zentrum der Solidarnosc-Bewegung. Wir schauen uns das perfekt restaurierte Erbe der einstigen Hansestadt an: die Patrizierhäuser am Langen Markt, das Krantor und die monumentale Marienkirche. Dann gibt Ihnen Ihr Reiseleiter noch Tipps für den freien Nachmittag und den Abend: Vielleicht schauen Sie sich die Markthallen an. Allein der Bau ist den Besuch wert: zwischen historischen Ausgrabungen preisen im Inneren Händlerinnen Süßes oder Deftiges an. Und später zum Abendessen auf eigene Faust in die Brovarnia Gdansk? Die kleine Brauerei kredenzt vorzügliche Biere.
4. Tag: Kaliningrad
Wir fahren am Frischen Haff entlang und machen einen Abstecher zu Kopernikus' Wirkungsstätte und zu seinem Grabmal in Frombork (Frauenburg). Es bleibt Zeit für ein kleines Picknick am Haff mit polnischen Leckereien. Machen Sie es sich dazu doch in den Liegestühlen bequem, die wir im Bauch unseres Busses mitführen. Gestärkt und erholt passieren wir die russische Grenze Richtung Kaliningrad (Königsberg; längere Wartezeit möglich). Vom einstigen Glanz zeugen heute nur noch wenige Gebäude, wie der Dom und der Dohnaturm. Interessant: Seit einigen Jahren geht man hier wieder relativ entspannt mit dem deutschen Erbe um. Weniger entspannt ist die Haltung der Bevölkerung, wenn es um ihre Selbstbestimmung geht. Aber wie viel Freiheit lässt Moskau der Region an der Ostsee? Eine ganz aktuelle Frage, die Ihr Reiseleiter gern mit Ihnen diskutiert. 180 km.
5. Tag: Auf der Kurischen Nehrung
Freuen Sie sich auf Strandwälder und weiche Dünen - beiderseits der russisch-litauischen Grenze. Nicht nur für uns, auch für die zahlreichen Vogelarten ist die Kurische Nehrung (UNESCO-Welterbe) ein kleines Paradies, wie uns der Vogelkundler in Rybatschi (Rossitten) berichtet. Wir begleiten ihn bei seiner Arbeit, und er zeigt uns, wie er die hiesigen Wildvögel beringt, um ihre Zugrouten besser zu verstehen. In Nida verbrachte Thomas Mann die Sommerfrische; wir besuchen sein Haus und schauen uns im Ort mit den bunten Fischerhäusern um. Wer möchte, begleitet den Reiseleiter dann beim Spaziergang durch die Dünenlandschaft zu seinem Lieblingsplatz, der 52 m hohen Parnidis-Düne. Genug Puste? Dann stapfen Sie hinauf. Anschließend können Sie sich rühmen, die zweithöchste Düne Europas bestiegen zu haben. Fahrtstrecke 120 km.
6. Tag: Klaipeda und Trakai
Mit einem Spaziergang am Strand verabschieden wir uns am Morgen von der Nehrung. Dann setzen wir mit der Fähre über nach Klaipeda. Wer kennt den Text vom "Ännchen von Tharau"? An ihrer Statue wäre der richtige Ort, um das alte Volkslied zu trällern. Weiter geht es zur Wasserfestung Trakai. Traumhaft liegt das mächtige Backsteingebäude inmitten eines Sees, in dem weiße Segelboote kreuzen. Wir erobern die Burg über die Brücke und tauchen ein ins Spätmittelalter. Fotomotive, wohin man schaut. Nur noch eine kurze Busfahrt und wir sind in Vilnius angekommen. 320 km. Nach dem Abendessen ist das Künstlerviertel Uzupis einen Besuch wert. Tipp: In der Kneipe Uzupis Kavine, die direkt am Flüsschen Vilnia liegt, gibt es immer großes Palaver. Zwei Übernachtungen in Vilnius.
7. Tag: Vilnius
Vilnius wirkt märchenhaft verschlafen. Küssen wir es wach auf unserer Tour in die Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit ihren zahlreichen barocken Kirchen, dem gotischen Backsteinensemble, der Universität und dem stattlichen Burgberg. Hier genießen wir den Panoramablick über die Stadt, bevor wir mit den Einheimischen auf Tuchfühlung gehen. Tisch an Tisch mit ihnen lassen wir uns in einem traditionellen Restaurant das Mittagessen schmecken. Der Nachmittag und Abend gehören Ihnen. Wenn Ihnen die Geschichte des Landes am Herzen liegt, dann besuchen Sie das Nationalmuseum. Hier finden Sie alles zur Geschichte Litauens, von der Eiszeit bis zur Unabhängigkeit. Sie wollen lieber auf Souvenirjagd gehen? Dann heißt Ihr Ziel Gediminas-Prospekt – die prunkvolle Einkaufsstraße von Vilnius.
8. Tag: Lettischer Barock
Was jetzt kommt, hält nicht nur Ihr Reiseleiter für einen der außergewöhnlichsten Plätze im gesamten Baltikum: Am Berg der Kreuze in Siauliai darf jeder, der möchte, ein Kruzifix aufstellen, als Symbol des Glaubens und für die Freiheit. Auch Sie, wenn Sie wollen. Kurz hinter der lettischen Grenze liegt das Schloss Versailles? Das kann nicht sein! Allerdings war der französische Prachtbau Vorbild für das barocke Schloss Rundale mit prunkvollen Hinterlassenschaften der kurländischen Herzöge: Möbel, Porzellan und Gemälde aus einer Zeit, in der Geld keine Rolle zu spielen schien. Die Sommerresidenz ist für uns auch ein Vorgeschmack auf das Reiseziel St. Petersburg, denn es wurde vom Architekten Rastrelli geschaffen, dem Schöpfer der Petersburger Eremitage. 380 km. Zwei Übernachtungen in Riga.
9. Tag: Riga - Paris des Nordens
Stolze Vergangenheit, selbstbewusste Gegenwart: Warum das so ist, demonstrieren Dom, Petrikirche, Jugendstilfassaden, die Kontore der Gilden und das Schwarzhäupterhaus - einst Treffpunkt junger Kaufleute im Mittelalter. Zum Glück sind Sie alle mit dem Studiosus-Audioset ausgestattet. Damit haben Sie den Reiseleiter immer im Ohr, auch wenn Sie ein paar Meter von der Gruppe entfernt stehen. Vor der Besichtigung des Doms erwartet uns im Restaurant Salve lettische Küche mit Spezialitäten wie z. B. Heringstatar auf Roter Bete. Den restlichen Nachmittag gestalten Sie ganz, wie Sie wünschen: Bootfahren auf der Daugava? Shoppen in der Altstadt? Oder begleiten Sie Ihren Reiseleiter noch auf einen Spaziergang im Jugendstilviertel rund um die Alberta iela? Sie haben die Wahl. Auch beim Abendessen: Deftig geht es im Alus arsenals zu, eher chic im Kalku Varti oder mittelalterlich im Rozengrals.
10. Tag: Cesis im Gauja-Nationalpark
Heute steht uns eine längere Fahrt bevor. Gut, dass es in unserem Komfortbus jederzeit frisches Obst, italienischen Kaffee und die aktuelle Tageszeitung für Sie gibt. Erstes Ziel: Cesis mit der Ordensburg und der Johanniskirche im Gauja-Nationalpark. Im hölzernen Gutshaus von Orellen - Studiosus half beim Restaurieren des Teehauses - sprechen wir dann bei einer frisch gebrühten Tasse mit dem Verwalter über die Geschichte der deutsch-baltischen Adelsfamilien und die Gegenwart der baltischen Länder: Was trennt und eint sie? Wie halten sie es mit dem großen Nachbarn Russland? Spannende Fragen, die alle gern beantwortet werden. Gegen Abend erreichen wir Tallinn. 390 km. Zwei Übernachtungen in Tallinn.
11. Tag: Ein Tag in Tallinn
Willkommen in der Moderne! Ob Wahlunterlagen oder Strafzettel - in Estland läuft alles via Internet, kostenlos, per Verfassung. Das Land rangiert weltweit unter den Top-Fünf-Ländern in Sachen digitale Erschließung. Wir erkunden die Hauptstadt (UNESCO-Welterbe) von unten nach oben: Über holprige Gassen gehen wir vom mittelalterlichen Herzen der Unterstadt hinauf zum Domberg, von dem wir fast bis nach Finnland blicken können. Den Nachmittag und Abend können Sie ganz nach Lust und Laune gestalten. In der Ratsapotheke - eine der ältesten Apotheken Europas - wurde jahrhundertelang das Heilmittel Klarett hergestellt, ein Gewürzwein. Dazu passt perfekt das Tallinner Marzipan der bekannten Firma Kalev. Für das Abendessen danach sucht sich jeder sein persönliches Lieblingslokal - Ihr Reiseleiter hat natürlich Tipps parat.
12. Tag: Herrenhäuser im Lahemaa-Nationalpark
Szenenwechsel - raus aus der Stadt und hinein in die Natur! Der Lahemaa-Nationalpark bietet eine einzigartige Flora und Fauna: Wälder und Hochmoore, in denen wir vielleicht sogar Elche oder Wildschweine vor die Linse bekommen. Beim Spaziergang über die Holzplanken im Moor sollten Sie zwar das Mückenspray bereithalten, dafür sehen Sie aber einen weiteren Lieblingsplatz Ihres Reiseleiters. Postkartenreife Motive liefern uns liebevoll restaurierte Herrenhäuser wie Gut Palmse. Nicht weniger beeindruckend die penibel gepflegte Parkanlage von Gut Sagadi – das können die Briten auch nicht besser. Dann geht es weiter zu unserem schönen Strandhotel kurz vor der russischen Grenze. Wie lebt es sich heute hier am Außenposten der EU? 240 km.
13. Tag: St. Petersburg - wir kommen!
Unser heutiges Ziel heißt St. Petersburg (UNESCO-Welterbe), das von Zar Peter dem Großen geschaffene "Fenster zum Westen". Ihr Fenster zur Heimat steht übrigens in unserem Komfortbus stets offen – über WLAN können Sie jederzeit ins Internet, Nachrichten austauschen oder Ihre ersten Urlaubsfotos hochladen. Die Grenze nach Russland passieren wir bei Narva (längere Wartezeit möglich), gut 150 km später empfängt uns St. Petersburg. Was für eine Pracht! Der Stadtkern ist aufwendig restauriert worden. Gut möglich, dass Präsident Putin das Wohl seiner Geburtsstadt besonders am Herzen liegt. Wir verschaffen uns bei einer Stadtrundfahrt einen ersten Eindruck und erkunden u. a. die Peter-Paul-Festung mit den berühmten Zarengräbern. 160 km. Vier Übernachtungen im Zentrum von St. Petersburg.
14. Tag: Ein Tag in Eigenregie oder Peterhof
Der Tag gehört Ihnen. Sie haben Zeit, St. Petersburg auf eigenen Wegen zu erkunden. Oder aber Sie schließen sich Ihrem Reiseleiter für einen Ausflug nach Peterhof (UNESCO-Welterbe) an: Mit dem Boot (95 €, wetterabhängig, alternativ per Bus) geht es am Morgen zur Sommerresidenz Peters des Großen. Zu seinem Vergnügen geplant, gab ihr der Zar auch den passenden Namen: Monplaisir. Vom Schloss blicken wir auf den Finnischen Meerbusen, und im streng geometrisch angelegten Park mit 160 Springbrunnen sehen wir die vermeintlich heitere Seite des Despotismus. Eine Fotooption der Superlative: der Erinnerungsschnappschuss vor der größten Brunnenkaskade der Welt. Abends sucht sich jeder ein Restaurant ganz nach eigenem Geschmack.
15. Tag: Das sagenhafte Bernsteinzimmer
Beeindruckendes gleich zu Beginn des Tages: die Isaakskathedrale, einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt. Dann geht es raus aufs Land, zum achten Weltwunder – so wurde das komplett mit Bernstein und Gold vertäfelte Zimmer genannt. Prunk der Superlative. 36 Jahre wurde an der Rekonstruktion gearbeitet, die Sie heute im Katharinenpalast vor den Toren der Stadt anschauen können. Doch wo ist das Original? Legenden, Mythen und Verschwörungstheorien ranken sich um die Antwort auf diese Frage, und Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen gern einige davon. Spannende Begegnung: Wir treffen einen russischen Künstler und erfahren von ihm, wie es um die schönen Künste in Russland heute steht. Kann man zumindest zeichnend seine Meinung noch frei äußern? 40 km. Vielleicht verrät er Ihnen auch, wo Sie am Abend in St. Petersburg traditionelle russische Küche finden.
16. Tag: Eremitage und Stadtansichten
Die Eremitage ist ein weiteres Highlight unserer Reise. Im Inneren warten ca. 60000 Meisterwerke. Wir wählen deshalb gut aus: da Vinci, Rembrandt, Rubens. Dann mischen wir uns auf dem Newski-Prospekt unters Volk. Auf der Prachtstraße kommen wir dem Alltag der neureichen Russen zwischen Feinkostläden und Pelzmänteln ganz nah. Der Rest des Tages gehört Ihnen. Ihr Reiseleiter hat jede Menge Tipps parat. Abends feiern wir Abschied von Russland bei einem landestypischen Essen im Hotel.
17. Tag: Auf nach Finnland!
Die Beine ausgestreckt in unseren großzügigen Komfortsitzen, genießen wir die Fahrt über die karelische Landenge und vorbei an der alten Grenzfeste Vyborg nach Helsinki. 430 km. Am frühen Abend gehen wir im Hafen an Bord der Fähre und beginnen unsere entspannte Seereise über die Ostsee. Eine Übernachtung an Bord.
18. Tag: Ein Tag auf See
Herrlich: das Meer, die Sonne, ein Liegestuhl, vielleicht ein gutes Buch. Mehr braucht man nicht auf einer Schiffsfahrt. Und wem die Brise zu steif wird, der kann alles ausprobieren, was ein modernes Passagierschiff zu bieten hat: Restaurants, Fitnessstudio, Leseraum und natürlich jede Menge Unterhaltungsmöglichkeiten. Am späteren Abend erreichen wir Travemünde und fahren weiter zu unserem Hotel mitten in Lübeck. Busstrecke 20 km.
19. Tag: Heimwärts
Direkt von Lübeck aus geht es dann individuell per Zug nach Hause. Auf Anfrage können Sie auch mit unserem Bus bis zum Berliner Hauptbahnhof (Ankunft ca. 14 Uhr) weiterfahren und sich von dort auf den Heimweg machen. Die letzten Stunden für letzte Fragen und fürs gemeinsame Schwelgen in frischen Erinnerungen. Auch gern über unsere Funkmikros im Bus.

Änderung des Reiseverlaufs vorbehalten!
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

2. Tag Marienburg
3. Tag Danzig - Krantor Danzig
Danzig - Marienkirche-Danzig
5. Tag Kurische Nehrung
In der atemberaubenden Landschaft der Kurischen Nehrung im Norden Litauens befindet sich das beschauliche Städtchen Nida. 1929 als es noch Nidden genannt wurde, erwählte es der berühmte deutsche Schriftsteller Thomas Mann zum Ort seines Sommeraufenthalts. Auf dem sogenannten Schwiegermutterberg lies die Familie Mann ein Sommerhaus errichten welches bereits 1930 bezugsfertig war. Hier verbrachte Thomas Mann mit seiner Frau und den drei jüngsten Kindern die Sommer 1930 bis 1932.

1939 fiel mit dem Anschluss des Memellandes an das deutsche Reich, das ehemalige Sommerhaus der Manns Hermann Göring zu. Da es ganz in der Nähe eines Elchreviers lag, wurde es zum „Jagdhaus Elchwald“. Zum Kriegsende hin verlassen und von einer Granate getroffen verfiel es bis zum Jahre 1967 immer mehr bis es eine grundlegende Restaurierung durch den litauischen Schriftsteller Antanas Venclova erfuhr. Heute ist das Sommerhaus ein Museum und kann von Besuchern besichtigt werden.
Im Norden Litauens, nahe der Stadt Siaulilai, befindet sich der bedeutende Wallfahrtsort Berg der Kreuze. Er ist stark touristisch geprägt und wird jedes Jahr von Tausenden katholischen Gläubigen besucht. Es ist brauch auf dem gerade einmal 10 Meter hohen Hügel Kreuze aufzustellen, was den Namen erklärt.

Besonders an Ostern kommen viele Pilger hierher, doch das Ritual ist an keinen Termin gebunden. Häufig geben auch Geburten oder Hochzeiten Anlass den Berg der Kreuze zu besuchen. Im Mittelalter befand sich auf dem Hügel eine Burg, welche allerdings von Kreuzrittern zerstört wurde.

1993 wurde der beliebte Pilgerort von Papst Johannes Paul II besucht, welcher den Anstoß zum Bau des Franziskanerklosters gab, welches schließlich im Jahre 2000 eingeweiht wurde.
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Im Süden Lettlands, nahe der Stadt Bauska, befindet sich eine der herrlichsten Sehenswürdigkeiten des Landes, welche man während einer Rundreise unbedingt gesehen haben muss, das Schloss Rundale, zu Deutsch auch Schloss Ruhenthal. Dieses imposante Barockschloss wird häufig auch als das „Versailles des Baltikums“ bezeichnet. Nach dessen Vorbild es auch gestaltet wurde.

Ebenso wie das Schloss wurde auch der Schlosspark im französischen Stil angelegt. Die riesige Anlage erstreckt sich auf über 7000 m². Mit dem Bau wurde 1735 auf Geheiß der russischen Zarin Anna Iwanowna begonnen. Heute beherbergt der atemberaubende Prachtbau eine Forschungsstelle für ältere Kunstgeschichte. Aber auch ein Schlossmuseum befindet sich hier.
Pawlowsk - Sommerresidenz Pawlowsk
Die bekannte Albertstraße in der lettischen Hauptstadt Riga (im lettischen Alberta iela genannt) ist berühmt für ihre Art Nouveau Appartment-Gebäude, von denen zahlreiche vom prominenten Architekten Mikhail Eisenstein entworfen wurden. Vor allem die kunstvollen und geradezu überwältigenden Fassaden der einzelnen Gebäude machen einen Besuch der Straße zu einem absoluten Muss.

Benannt wurde die Albertstraße übrigens nach dem Bischof Albert (auch als Albert von Buxthoeven bekannt), welcher von 1199 bis 1229 Bischof von Riga war und zu den bedeutendsten Missionsbischöfen des 13. Jahrhunderts zählt.
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Im Zentrum der Altstadt von Riga befindet sich die prächtige, aus dem Mittelalter stammende Petrikirche. Ihre Geschichte reicht zurück bis in das 13. Jahrhundert und ist so wechselvoll wie die Geschichte der lettischen Hauptstadt selbst. Mehrere Male wurde die im Stil der Backsteingotik errichtete Pfarrkirche schwer beschädigt oder gar zerstört aber doch immer wieder aufgebaut.

Es wurde Tradition, dass nach jedem Wiederaufbau ein Glas von der Turmspitze geworfen wird, die Anzahl der Scherben, welche dabei entstehen, sollen danach die Anzahl der Jahrhunderte symbolisieren, welche der Turm überdauern wird. Der letzte Wiederaufbau wurde 1973 abgeschlossen, als hier das Glas geworfen wurde, zersprang es in unzählige Teile, weshalb man sagt, dass die Petrikirche nun nie wieder zerstört wird.
Wie in einigen anderen Hansestädten des Baltikums befindet sich auch in der lettischen Hauptstadt Riga ein Schwarzhäupterhaus. Diese Gebäude dienten in erster Linie der Bruderschaft der sogenannten Schwarzhäupter als Versammlungsort. Das Schwarzhäupterhaus in Riga ist das wohl bekannteste seiner Art, es wurde im Jahre 1334 erstmals urkundlich unter dem Namen „Neues Haus der Großen Gilde“ erwähnt.

Während des 2. Weltkrieges im Jahre 1941 wurde der berühmte und malerische gotische Bau allerdings vollständig zerstört. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt wurde das geschichtsträchtige Gebäude in den Jahren von 1993 bis 1999 originalgetreu wieder aufgebaut. Seitdem kann man den imposanten und majestätischen Bau am Rathaus mit seiner stattlichen und reich verzierten Fassade wieder bestaunen.
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Der malerische und beeindruckende Gauja Nationalpark im Herzen Lettlands ist sowohl der größte als auch der älteste Nationalpark des Landes. Er befindet sich nahe der Städte Sigulda (deutsch: Segewold) und Cesis (deutsch: Wenden), in einem Gebiet das früher im Deutschen auf Grund der rotgelb leuchtenden Sandsteinfelsen als „Livländische Schweiz“ bezeichnet wurde.

Der Namensgeber dieses imposanten Naturschutzgebietes ist der Fluss Gauja, welcher sich durch den 1974 gegründeten Nationalpark schlängelt. Zu den Sehenswürdigkeiten des Parks gehören aber nicht nur die wunderschönen Landschaften sondern auch die zahlreichen Schlösser, Burgen und Parks, welche sich auf dem Gebiet und vor allem in den beiden Städten Sigulda und Cesis befinden.
Das wohl bedeutendste und berühmteste Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt Tallinn ist der malerische Domberg auf welchem sich die Oberstadt befindet. Diese war bis 1877 von der Tallinner Unterstadt getrennt. Der Legende nach befindet sich in der Oberstadt die Grabstätte des estnischen Nationalhelden Kalev. Auf dem Domberg befindet sich die Tallinner Burg sowie die Alexander Newski Kathedrale und der Tallinner Dom.

Zu den Sehenswürdigkeiten des Dombergs gehört auch der Wachturm „langer Hermann“, welcher Teil der Schlossanlage ist in der das estnische Parlament heute seinen Sitz hat. Zudem befinden sich auch zahlreiche Adelshäuser auf dem Domberg, die meisten von ihnen wurden im klassizistischen Stil erbaut.
Pawlowsk - Sommerresidenz Pawlowsk
15. Tag Puschkin - Katharinenpalast mit Bernsteinzimmer
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Frombork
Kaliningrad
Moskau – die einzigartige und atemberaubende Metropole an der Moskwa – ist nicht nur die Hauptstadt der Russischen Föderation sondern mit ihren mehr als 11,5 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt des europäischen Kontinents. Seit dem 16. Jahrhundert wird Moskau gelegentlich auch als „Drittes Rom“ bezeichnet. Moskau ist zudem nicht nur die größte Industriestadt des Landes sondern auch der wichtigste Verkehrsknotenpunkt Russlands und auch eine viel besuchte Touristendestination.

Die unbestrittenen Wahrzeichen der Stadt sind der Kreml und der Rote Platz. Sie befinden sich im Zentrum Moskaus und gehören seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist die berühmte Basilius Kathedrale, mit den für Russland charakteristischen Zwiebeltürmen. Wer die russische Weltstadt besucht der sollte auch unbedingt die Christ-Erlöser-Kathedrale, das Grab des Unbekannten Soldaten, das Staatliche Geschichtsmuseum, das Auferstehungstor und das Neujungfrauenkloster besichtigen.
Die litauische Ortschaft Nida, welche im Deutschen auch unter dem Namen Nidden bekannt ist, liegt in der Kurortgemeinde Neringa auf der berühmten Kurischen Nehrung an der Ostseeküste. Besonders ihre reizvolle Lage mit einer traumhaften Umgebung macht den Ort zu einem beliebten Ausflugsort. Besonders beliebte Unternehmungen in dieser Gegend sind Radtouren, Wanderungen und Campingausflüge. Zudem befindet sich nahe dem Ort die zweithöchste Düne Europas, die Hohe Düne. Direkt südlich von Nida befindet sich weiterhin der Grenzübergang zur russischen Oblast Kaliningrad. Auch die Strandpromenade ist einen Besuch wert.

Aber natürliche bietet der Ort auch jede Menge Entspannung und Erholung. Und nicht zu vergessen die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen wie beispielsweise das Fischermuseum oder der alte Friedhof. Auch der Schriftsteller Thomas Mann wusste die einmalige Schönheit der Gegend mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Dünen- und Heidegebieten und den traumhaften Küstenabschnitten sehr zu schätzen, deshalb erwarb er hier ein Ferienhaus, welches sich bis heute auf dem sogenannten Schwiegermutterberg befindet und mittlerweile ein Museum beherbergt.
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An der litauischen Ostseeküste befindet sich die malerische Hafenstadt Klaipeda, im Deutschen Memel genannt, sie war bis 1920 die nördlichste Stadt Deutschlands. Die Stadt ist der wichtigste Ostseehafen Litauens und hat ebenfalls große Bedeutung auf Grund ihrer zentralen Lage im Baltikum. Doch die Geschichte Klaipedas ist wechselvoll und vielseitig, so gehörte die Stadt schon zu Polen, Preußen, Deutschland, dem Memelgebiet, der Sowjetunion und schließlich zu Litauen.

Der Name Klaipeda stammt aus dem kurischen, „klais“ bedeutet so viel wie flach, frei oder offen und „ped“ heißt Fußsohle oder Grund. Das Wahrzeichen der Hafenstadt ist der Simon-Dach-Brunnen auf dem Theaterplatz, welcher eine Figur des Ännchens von Tharau trägt, bekannt aus dem gleichnamigen Volkslied, welches von Dach hier geschrieben wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind die zahlreichen restaurierten Fachwerkhäuser, welche teilweise noch aus dem 17. Jahrhundert stammen sowie zahlreiche Kirchen und Synagogen.
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Nur etwa 28 Kilometer westlich der litauischen Hauptstadt Vilnius befindet sich das beschauliche rund 5.300 Einwohner zählende Städtchen Trakai. In der Umgebung des Ortes befinden sich circa 200 Seen, welche vor allem Naturfreunde und Wanderer in diese Gegend lockt. Aber auch die Stadt selbst ist in jedem Fall einen Besuch wert.

Das Wahrzeichen Trakais ist die gleichnamige Wasserburg, die nördlich der Stadt, auf einer Insel zwischen dem Lukasee, dem Galvesee und dem Totoriskessee liegt und aus dem Spätmittelalter stammt. Ebenfalls sehenswert innerhalb der Stadt sind die karäische Synagoge, die Kapellensäule mit der Skulptur des Heiligen Johannes Nepomuk und die Kirche der Aufsuchung der heiligen Mutter Maria.
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Die Hauptstadt sowie die größte Stadt Litauens ist das atemberaubende Vilnius, oft auch noch unter dem früheren Namen Wilna bekannt. Die Stadt zählt etwa 560.000 Einwohner und befindet sich nur rund 40 Kilometer von der weißrussischen Grenze entfernt, im Südosten Litauens. Häufig wird Vilnius auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet, dieser Name bezieht sich auf die mehr als 50 Kirchen der Stadt.

Zu den prächtigsten und imposantesten Sakralbauwerken gehören die Kathedrale Sankt Stanislaus, die Kirche St. Annen, die Kasimir-Kirche sowie die St. Peter-und-Paul-Kirche. Ebenfalls sehr sehenswert ist das Osttor oder „Tor der Morgenröte“ (Ausros Vartai) und das Rathaus. Das Wahrzeichen der Stadt ist allerdings die beeindruckende Ruine der Burg von Gediminas.
Im Norden Litauens befindet sich einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte und Verkehrsknotenpunkte des Landes, die rund 127.000 Einwohner zählende Großstadt Siauliai, im Deutschen früher auch Schaulen genannt. Sie ist circa 190 Kilometer von der litauischen Hauptstadt Vilnius entfernt. Während des zweiten Weltkriegs wurden zwar achtzig Prozent der Stadt zerstört, dennoch sind einige Sehenswürdigkeiten erhalten geblieben.

So befindet sich hier eines der nationalen Wahrzeichen des Landes, der berühmte Berg der Kreuze (Kryziu kalnas). Dieser touristisch und katholisch geprägte Wallfahrtsort wird jedes Jahr von mehreren Tausend Pilgern und Reisenden besucht. Ebenfalls einen Besuch wert ist das Fotografiemuseum, das Münster St. Peter und Paul, die Statue des Goldenen Jungen sowie die zahlreichen Kirchen der Stadt.
Pawlowsk
Die größte Stadt des Baltikums ist mit ihren rund 700.000 Einwohnern die lettische Hauptstadt Riga. Die alte Hansestadt befindet sich direkt an der Rigaer Bucht und ist bekannt für ihre gut erhaltene Innenstadt und ihre zahlreichen Jungstilbauten. Die Altstadt befindet sich am Unterlauf der Düna und beheimatet so bezaubernde Sehenswürdigkeiten wie den Ratslaukums an welchem sich das Rathaus und das imposante Schwarzhäupterhaus.

Das Wahrzeichen der Stadt ist aber der malerische Dom, welcher sich ebenfalls in der Altstadt befindet und dessen Geschichte bis in das 13. Jahrhundert zurück reicht. Unbedingt gesehen haben muss man auch das fantastische Rigaer Schloss, den Pulverturm und das Gebäudeensemble der Drei Brüder sowie das Dannensternhaus.
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Am Finnischen Meerbusen der Ostsee, gerade einmal 80 Kilometer südlich von Helsinki liegt die estländische Hauptstadt Tallinn, welche bis 1918 Reval hieß und unter diesem Namen auch bis heute noch besonders im deutschsprachigen Raum bekannt ist. Der heutige Name Tallinn geht auf die Eroberung der Stadt durch den dänischen König Waldemar zurück und bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg.

Obwohl Tallinn im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert so sind doch zahlreich historisch bedeutende Bauwerke erhalten geblieben. Zu den eindrucksvollsten gehören das Rathaus, die teilweise erhaltene Stadtmauer, der Kanonenturm „Dicke Margarethe“, der Dom und das Schloss Kadriorg. Auch die zahlreichen Kirchen Tallinns sind sehr sehenswert so wie Olaikirche, die Heilig-Geist-Kirche und die Nikolaikirche.
Die von 1924 bis 1991 auch als Leningrad bekannte Metropole St. Petersburg ist mit ihren knapp 5 Millionen Einwohnern heute nach der Hauptstadt Moskau die zweitgrößte Stadt der Russischen Föderation. Zudem gehört sie auch zu den größten Städten Europas. St. Peterburg befindet sich im Nordwesten Russlands am Ostende des Finnischen Meerbusens, mit dieser Lage ist sie die nördlichste Millionenstadt der Welt.

Die imposante Innenstadt St. Peterburgs wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Dazu gehört auch die beeindruckende Eremitage, welche sich direkt am Ufer der Newa entlang erstreckt und eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem das Siegesdenkmal, die Peter-und-Paul-Festung, die Auferstehungskirche, die Isaakskathedrale, die Kunstkammer und die Admiralität.
Die Hauptstadt Finnlands ist das malerische und beeindrucke Helsinki, im Finnischen auch Helsingfors genannt, welches sich im äußersten Süden des Landes befindet, in der Landschaft Uusimaa. Helsinki beheimatet kanpp 600.000 Einwohner, was die Metropole zur größten Stadt des Landes macht. Die Stadt liegt direkt am Ufer des Finnischen Meerbusens, genau gegenüber der estnischen Hauptstadt Tallinn.

Während einer Rundreise durch das „Land der Tausend Seen“ wie Finnland auch genannt wird darf ein Besuch der pulsierenden Hauptstadt natürlich nicht fehlen, besonders sehenswert sind hier der zentrale Senatsplatz, der Hauptbahnhof und die auffällige Finlandia-Halle. Wahrzeichen der Stadt ist aber der atemberaubende Dom von Helsinki, welcher weithin sichtbar ist.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Estland
Der nördlichste der 3 Baltischen Staaten ist ein wahres Naturparadies. Die Landschaften sind geprägt von traumhaften Sandbuchten, bizarren Steilküsten, belebten Städten und einsamen Hochmooren. Auch die zu Estland gehörenden Inseln in der Ostsee wie Saaremaa oder Hiiumaa bestechen mit wunderschöner Natur, vielfältiger Flora und Fauna und malerischen Städten. Auf der größten estnischen Insel Saaremaa gibt daneben noch eine weitere Attraktion, den Meteoritenkrater von Kaali mit einem Durchmesser von 110 Metern.
Doch nicht nur landschaftlich überzeugt der kleinste Baltische Staat, sondern auch mit jeder Menge Kultur. Diese findet man auch in der estnischen Hauptstadt Tallinn, früher Reval genannt, der Name Tallinn bedeutet übersetzt so viel wie Dänische Stadt oder Dänische Burg und zeugt somit von der turbulenten und wechselhaften geschichte Estland, denn das Land war schon von mehreren europäischen Staaten wie Deutschland, Russland, Dänemark oder Schweden erobert worden. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die gesamte Altstadt, welche auch zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, da sie ein „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“ darstellt, ebenso auch das Rathaus von Tallinn, die Stadtmauer, der Dom, die Alexander-Newski-Kathedrale und der Kanonenturm „Dicke Margarethe“.
Doch man findet nicht nur Mittelalter in der malerischen Hauptstadt, sondern auch viel Modernes. Das durch seine Besiedlungsgeschichte multikulturelle Land sollte im besten Fall während einer ausgedehnten Rundreise erkundet werden, welche sie zu den Höhepunkten dieses beeindruckenden Landes führt und seine Vielfalt aufzeigt.
beste Reisezeit:
Sommer (Juni bis August)
 

Klima:
Die Sommer sind angenehm warm, der Frühling und Herbst relativ mild. Die Winter sind lang (November bis Mitte März), kalt und schneereich.

Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Weiterhin ist kein Visum für die Einreise nach Estland notwendig.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/EstlandSicherheit.html


Impfbestimmungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/EstlandSicherheit.html

Währung:
1 Euro = 100 Cent


Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Die Bewohner Estlands sind extrem stolz auf ihr Land, dessen Geschichte und Traditionen. Deshalb ist es angebracht, dies als Besucher zu respektieren. Die beliebtesten Sportarten sind Basketball und Fußball.


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Polen

Ein Besuch Polens lohnt sich in jedem Fall, egal was Sie im Urlaub suchen. Denn unser östliches Nachbarland ist überraschend vielfältig und beeindruckt mit einem großen Angebot an unterschiedlichsten Aktivitäten. Besonders beliebt ist ja der Badeurlaub an der polnischen Ostseeküste, hier gibt es malerische Ortschaften, herrliche Strände und Badegenuss pur.
Doch auch in anderen Regionen Polens kann man einen traumhaften und unvergesslichen Urlaub verleben. Allen voran natürlich die Hauptstadt des Landes – Warschau. Die Metropole an der Weichsel zählt fasst zwei Millionen Einwohner und gehört damit zu den größten Städten Europas. Zudem ist von sehr hoher politischer, wirtschaftlicher und vor allem kultureller Bedeutung. Warschau bietet seinen Gästen so imposante Sehenswürdigkeiten wie den Kulturpalast, das Königgschloss, den Palast unter dem Blechdach, die Johanneskathedrale, die Sakramentinnenkirche, die St. Anna Kirche, den Palast auf dem Wasser und den Branickipalast.
Weitere wichtige und ebenfalls sehr sehenswerte Städte Polens sind Krakau, Lodsch, Breslau, Posen, Danzig und Stettin. Weiter außerhalb der großen Städte gibt es ebenfalls einiges zu entdecken. Hier bietet sich ein Eldorado für Naturfreunde und Aktivurlauber. Beispielsweise sind Wanderungen und Ausflüge in die Hohe Tatra sehr beliebt und gefragt. Auch die herrlichen und historisch bedeutenden Regionen Schlesien und Pommern sind einen Besuch wert und die im Norden Polens befindliche masurische Seenplatte bietet jede Menge Möglichkeiten für Wassersportfans. Somit ist klar, dass die Tage des bloßen Badeurlaubs an der polnischen Ostseeküste gezählt, denn das Land hält noch so viel mehr für seine Besucher bereit.

beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
 

Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima mit warmen Sommern und kalten Wintern.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich, allerdings muss der Reisende bei der Einreise nachweisen können, dass er über genügend finanzielle Mittel verfügt um seinen Aufenthalt in Polen finanzieren zu können.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PolenSicherheit.html
 

Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen. Zudem ist eine Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sinnvoll, da diese Krankheit besonders im Sommer durch Zeckenbisse übertragen wird.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/PolenSicherheit.html

Währung:
1 Zloty = 100 Groszy
 

Flugdauer:
ca. 1 Stunde und 35 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ 


Gut zu wissen:
Wenn Polen eines nicht mögen, dann ist es mit Russland verglichen zu werden, dies sollte man also unterlassen. Ebenso ist es unhöflich, schlecht von dem verstorbenen Papst Johannes Paul II oder die Kirche zu sprechen. Polen sind im Allgemeinen hervorragende Gastgeber, zudem sehr freundlich und offen.


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Lettland
Lettland ist ein Land voller Kultur und Geschichte mit vielen traditionellen Festen und Veranstaltungen, eines der größten Feste ist das alljährliche Mittsommerfest, bei dem der längste Tag des Jahres festlich begangen wird. Auch die lettische Hauptstadt Riga, welche auch gern einmal als „Jungstilmetropole“ bezeichnet wird, ist reich an Kultur und Geschichte, dies spiegelt sich auch in den zahlreichen historischen Gebäuden wie dem Schwarzhäupterhaus, der Petrikirche, dem Dom, dem Freiheitsdenkmal oder der Orthodoxen Kathedrale wider. Zudem ist die einstige Hansestadt auch die größte Stadt des Baltikums.
Lettland ist im Allgemeinen ein dünn besiedeltes Land und bietet daher viel ruhige und weitestgehend belassene Natur. Sobald man die Metropole Riga hinter sich gelassen hat unter weiter Land einwärts reist, befindet man sich schon auf einer Zeitreise in vergangene Jahrhunderte. In der lettischen Provinz läuft nämlich alles noch ein wenig anders ab als man das von Ländern des 21. Jahrhunderts gewohnt ist, so sollten Sie sich nicht wundern auf Ihrer Reise auf urige Dörfer, zahlreiche Pferdegespanne sowie zahlreiche Schlösser zu stoßen. In Sigulda beispielsweise haben Sie die Gelegenheit die Burg Turaida zu erkunden und in Rundale wartet ein absolut imposantes Barockschloss auf ihren Besuch. Im größten Nationalpark Lettlands, dem Gauja-Nationalpark, welcher auch oft als Lettische Schweiz bezeichnet wird, gibt es Grotten, Höhlen und Sandsteinfelsen.
Wer nach einer Rundreise durch dieses sagenhafte Land ein paar Tage Auszeit wünscht, für den ist die sogenannte lettische Riviera um den Ort Jurmala genau das Richtige, hier erstrecken sich mehrere Kilometer herrlicher Sandstrand entlang der Rigaer Bucht.
beste Reisezeit:
Mai bis September
 

Klima:
Es herrscht ein kontinentales Klima mit warmen Sommern und kalten schneereichen Wintern. Im Frühjahr und Herbst sind die Temperaturen angenehm mild.

Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/LettlandSicherheit.html
 

Impfbestimmungen:
Eine Auffrischung der Standardimpfungen wird empfohlen, zudem ist auch eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A dringend ratsam.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst. 

http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/LettlandSicherheit.html

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 10 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Die Letten sind gastfreundlich und zurückhaltend. Lettland ist reich an Kultur und Geschichte und zudem vom maritimen Leben geprägt. Aber auch der russische Einfluss ist spürbar.


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Litauen
Litauen ist der südlichste und größte der Baltischen Staaten, seine Reize liegen in der traumhaften Natur und den überwältigenden kulturellen Sehenswürdigkeiten. Für Letzteres ist besonders die litauische Hauptstadt Vilnius, auch „Perle des Barock“ genannt, berühmt, sie besitzt nicht nur die älteste, sondern auch eine der schönsten Altstädte in Osteuropa. Der achteckige Gediminas Turm, welcher einen unglaublichen Blick auf die Stadt bietet, ist das Wahrzeichen von Vilnius. Zudem blickt die Hauptstadt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, was ihr schon oft den Spitznamen „Jerusalem des Ostens“ einbrachte. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören die Sankt Stanislaus Kathedrale, das Tor der Morgenröte und die Synagoge, die letzte von über 100 Synagogen in Vilnius. Eine weitere Besonderheit der Stadt ist ihre besondere Verbindung mit dem Jazz.
Wer nach so viel Kultur, Musik und Geschichte Lust auf ein wenig Entspannung bekommen hat, der wird an der Kurischen Nehrung oder in Palanga fündig. Hier warten auf den Reisenden Sanddünen und Traumstrände sowie pittoreske Fischerdörfchen. Zudem hält der Süden des Landes zahlreiche Nationalpark zur Erkundung der örtlichen Flora und Fauna bereit, beispielsweise den Nationalpark Dzukija oder den Nationalpark Trakai. In Letzterem ist due Wasserburg Trakai beheimatet, die Ortschaft Trakai war einst die Hauptstadt Litauens. Somit wird sowohl Kulturinteressierten als auch Badebegeisterten etwas geboten und auch Naturfreunde, Wanderer und Aktivurlauber werden in Litauen auf ihre Kosten kommen, denn die in großen Teilen noch unberührte Natur bietet neben unzähligen Flüssen und Seen auch viele Wälder und einen Teil des Weißrussischen Höhenrückens , welche es zu erkunden gilt.
beste Reisezeit:
Mai bis September


Klima:
Es herrscht ein gemäßigtes Klima, die Sommer sind meistens warm, die Winter recht kalt und schneereich. Im Frühling und Herbst ist es mild und angenehm.
Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/LitauenSicherheit.html


Impfempfehlungen: 
Zur Auffrischung der Standardimpfungen wird geraten, zudem ist vor allem im Frühling und Sommer eine Schutzimpfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfehlenswert.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/LitauenSicherheit.html

Währung:
1 Euro = 100 Cent
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 5 Minuten (nonstop)
 

Ortszeit:
MEZ +1 


Gut zu wissen:
Die Menschen in Litauen sind überaus stolz auf ihre Geschichte und Traditionen, als Gast dieses Landes sollte man dem Respekt zollen.


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Russland
Das größte Land der Erde fasziniert nicht nur mit seinen immensen Ausdehnungen, sondern auch mit der darin enthaltenen Vielfalt. Die Russische Föderation, welche ungefähr doppelt so groß wie Australien ist, hat alle Qualitäten eines einzelnen Kontinents. Aufgrund seiner Größe verfügt es über unzählige Zeit-, Vegetations- und Klimazonen. Allein die Entfernung von 6430 Kilometern Luftlinie, zwischen der russischen Hauptstadt Moskau im Westen des Landes und der Hafenstadt Wladiwostok im äußersten Südosten Russlands zeigt die überwältigenden Ausmaße dieses einzigartigen Landes.
Bei einer Fahrt durch das Land bekommt man die unterschiedlichsten Landschaften zu Gesicht, so kann man im Westen des Landes das Uralgebirge bestaunen, weiter östlich trifft man dann schon auf das westsibirische Tiefland mit ausgedehnten Nadelwäldern und Sümpfe, im Norden trifft man auf Taiga und Tundra mit Permafrostboden und einer spärlichen Vegetation. In der Mitte und weiter im Osten schließen sich dann Bergländer an. Diese riesige Vielfalt kann man am besten währen einer Fahrt mit der transsibirischen Eisenbahn erleben, diese fährt von Moskau bis nach Wladiwostok und zeigt ihnen auf einer Strecke von über 9000 Kilometern den ganzen Reichtum der russischen Natur.
Doch nicht nur die Landschaften Russland sind atemberaubend, sondern auch die Städte, allen voran natürlich die bekanntesten und beliebtesten Moskau und St. Petersburg. Letztere beeindruckt vor allem wegen der vielen kolossalen Bauten und wird nicht umsonst auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. St. Petersburg ist eines der wichtigsten Kulturzentren Europas und der Welt. Zu den Highlights der Zarenstadt zählen die Eremitage, die Auferstehungskirche, die Admiralität und das monumentale Siegesdenkmal der Roten Armee.
Auch die Hauptstadt Moskau ist reich an Kultur und Geschichte, gesehen haben sollte man den Kreml, den Roten Platz, der Triumphpalast und die Basilius-Kathedrale. Genau wie St. Petersburg und Moskau sind auch andere russische Städte wie Nowgorod, Novosibirsk, Jekaterinenburg, Wolgograd und Samara. Somit bietet sich auch Städtereisen in Russlands Metropolen besonders an.
beste Reisezeit:
Juni bis August
 

Klima:
Im Norden arktisches Klima, nach Süden hin Übergang zu Kontinentalklima mit heißen Sommern und sehr kalten Wintern, im Allgemeinen aber trocken.

Einreise:
mit einem Reisepass, der über die Reise hinaus noch mindestens 3 Monate gültig ist. Ein Visum muss rechtzeitig vor der Reise bei der russischen Auslandsvertretung beantragt und eingeholt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/RussischeFoederationSicherheit.html
http://www.visa-express.de/deutsch/land.php?ISO3166=RU&PHPSESSID=bb246bb59dbffb046506f95687e3b9b6


Impfempfehlungen:
Pflichtimpfungen sind nicht vorgeschrieben, eine Auffrischung der Standardimpfungen wird aber empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/RussischeFoederationSicherheit.html

Währung:
1 Rubel = 100 Kopeken


Flugdauer:
ca. 3 Stunden


Ortszeit:
Russland verfügt über 11 Zeitzonen:

Kaliningrad: MEZ +1h,
St. Petersburg/Moskau: MEZ +2h,
Ischersk/Samara: MEZ +3h,
Amderma/Novyy Port: MEZ +4h,
Omsk: MEZ+5h,
Dikson: MEZ +6h,
Irkutsk: MEZ +7h,
Jakutsk/Tiksi: MEZ +8,
Ochotsk/Wladiwostok: MEZ +9h,
Magadan/Sachalin: MEZ +10h,
Petropawlowsk/Port Prowidenija/Pewek: MEZ +11h 


Gut zu wissen:
Guten Tag heißt auf Russisch „Sdrastwuitje“ und „Kak dela?“ „Wie geht’s?“. Bei der Frage nach den sanitären Einrichtungen sollte man das Wort „Toilette“ unbedingt unterlassen, das Naseputzen in der Öffentlichkeit gilt als unhöflich.


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Finnland
Oft auch als „Land der tausend Seen“ bezeichnet, beeindruckt Finnland seine Besucher mit mindestens genau so vielen Inseln wie Seen und natürlich seiner einzigartigen Landschaft. Diese ist geprägt von dichten Wäldern, großen Gebirgsketten und eben tausenden von Seen. Bei so vielen Gewässern bieten sich natürlich eine Menge an Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, beliebte Aktivitäten sind Bootstouren, Baden, Angeln oder Kanufahrten. Besonders die finnische Schärenküste und die Seenplatte werden gern und viel besucht.
Ebenfalls sehr beliebt ist auch eine Reise in den hohen Norden Finnlands, nach Lappland, diese dünn besiedelte Region, welche sich auch über Teile Schwedens, Norwegens und Russlands erstreckt, ist von weiten Tundren und Fjellgebieten durchzogen. Hier existieren mehr Rentiere als Menschen, denn auf den Quadratkilometer kommen gerade einmal 2 Einwohner. Dennoch oder gerade deshalb zieht es hier sehr viele Menschen hin. Vor allem Aktivwanderer und Wandere werden diesem herrlichen Fleckchen Erde einiges abgewinnen können und haben hier zahlreiche Möglichkeiten ihren Hobbies nachzugehen. Neben der überwältigenden Landschaft ist auch die finnische Hauptstadt Helsinki an der Ostseeküste, gern auch „Perle der Ostsee“ genannt,  ein sehr gefragtes Reiseziel. Hier dürfen Sie auf keinen Fall einen Besuch des Wahrzeichens der Stadt, den Dom von Helsinki, verpassen.
Weitere sehenswerte Attraktionen sind das finnische Nationaltheater, die Festung Suomenlinna und die Felskirche „Temppeliaukio“. Sehr zu empfehlen sind auch die Wintersportzentren Finnlands, zu den bekanntesten Wintersportorten gehören Himos in Jämsä, Iso-Syöte, Maarianvaara bei Kaavi oder auch Tahko bei Nilsiä. Egal ob Sie Wandern im Sommer, Skifahren im Winter oder sich die Vielfalt Finnlands auf einer Rundreise ansehen wollen, die Optionen sind nahezu unbegrenzt.
beste Reisezeit:
Rundreisen: Mai bis September, Winterurlaub: Dezember bis Februar
 

Klima:
Es herrscht gemäßigtes Klima, warme Sommer, milde im Frühling und Herbst, aber sehr kalte Winter mit teils kräftigem Schneefall. Im Norden bleibt es im Winter für 2 Monate lang dunkel. Im kurzen arktischen Sommer scheint im Norden die Sonne bis zu 16 Stunden lang.

Einreise:
mit einem gültigen Reisepass oder einem gültigen Personalausweis. Ein Visum ist nicht erforderlich.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/FinnlandSicherheit.html


Impfempfehlungen:
Besondere Impfungen sind nicht vorgeschrieben, allerdings wird eine Auffrischung der Standardimpfungen empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/FinnlandSicherheit.html

Währung:
1 Euro = 100 Cents
 

Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 30 Minuten
 

Ortszeit:
MEZ +1h 


Gut zu wissen:
Zumeist ist legere Kleidung angebracht. Die üblichen Höflichkeitsformen unterscheiden sich kaum von denen in anderen Ländern Europas. „Prost“ heißt auf Finnisch „Skol“ oder „Kippis“, als Gast sollte man warten bis der Gastgeber eben jenes sagt, bevor man trinkt.


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