Inklusive Flug
  • 15-tägige Erlebnisreise durch Yünnan und Tibet
  • Atemberaubender Blick vom Sessellift auf den Jade-Drachen-Schneeberg
  • Besuch einer Panda-Aufzuchtstation
auf Anfrage
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Diese außergewöhnliche Reise vereinigt gleich drei Traumziele auf einmal: zum einen, die landschaftlich herausragende Südwestprovinz Yünnan, die auch aufgrund ihrer außergewöhnlichen Vielfalt begeistert. Allein 25 verschiedene ethnische Minoritätengruppen leben in dem Land "südlich der Wolken" (so die Bedeutung des Namens), die nicht nur wegen ihrer bunten Kostüme und Trachten Farbe und Fröhlichkeit in diese Provinz bringen. Zum anderen Tibet mit seinen einzigartigen topographischen Schönheiten: im Süden durch tropische Urwälder, im Norden durch den steilen Abhang des tibetischen Plateaus abgeriegelt. Lhasa war nicht nur Jahrhunderte lang das Traumziel aller Zentralasien-Forscher, sondern zieht auch heute, mehr denn je, inländische und ausländische Besucher wie ein Magnet an. Dies ist vor allem auch auf die 2006 eröffnete Tibet-Eisenbahn, die höchst gelegene Eisenbahnstrecke der Welt, zurückzuführen. Was liegt also näher, als eine Weiterführung dieser Tour von Lhasa, mit den Palästen der Dalai Lamas, die geistige und säkulare Kapitale Tibets, mit der Tibet-Eisenbahn nach Xining zu gestalten. Und schließlich, eine großartige Überlandfahrt von Xining über das Labrang-Kloster in den Norden der Provinz Sichuan, nach Dujiangyan und die Hauptstadt Chengdu.

Die Höhenanpassung an die knapp 4.000 Meter des Zentralplateaus erfolgt gemächlich. Zuerst hinauf nach Lijiang, 2.700m hoch, dann nach Shangri La, 3.400m hoch, bis Lhasa, 3.600m hoch. Unsere Tour ist eine "leichte" Version einer Tibetreise, ohne große Überlandfahrten im Bus innerhalb Tibets. Während der Eisenbahnfahrt sind die fantastischen Bergwelten mit Gletschern und Seen und natürlich auch die tibetischen Nomaden zu bewundern.
1. Tag: Hinflug
Frühnachmittags Abflug mit AIR CHINA von Frankfurt nonstop nach Chengdu, Provinzhauptstadt von Sichuan.
2. Tag: Chengdu
Vormittags Ankunft in Chengdu. Da die Pandabären sich fast nur am Vormittag aktiv bewegen, besuchen wir zuerst das eindrucksvolle, schön angelegte, Panda-Schutzzentrum in der Vorstadt Chengdus. Dort leben zur Zeit mehr als 100 Pandas. Anschließend eine orientierende Stadtrundfahrt in der über 2500 Jahre alten Stadt mit einem Spaziergang durch den Volkspark und das schöne Altstadtviertel.
A
3. Tag: Lijiang (ca. 2.400 m ü.d. M.)
Vormittags Transfer zum Flughafen, Flug nach Lijiang (UNESCO-Weltkulturerbe). Ausflug zum Fuß des Jade-Drachen-Schneebergs, Auffahrt per Sessellift für einen atemberaubenden Ausblick. Auf dem Rückweg Besuch zweier Dörfer der Naxi-Minorität: Baisha und Longquan.
FA
4. Tag: Lijiang
Ausflug zu den Tempeln und Klöstern nördlich von Lijiang, zum Yunfeng-Kloster. Unweit das Haus von Joseph Rock, Austro-Amerikaner, der hier 27 Jahre lang botanische und ethnologisch-historische Forschungen betrieben hat. In Baisha sehen wir gut erhaltene Fresken aus dem 15. Jhd. Nachmittags ein Rundgang durch die Altstadt. Besuch des Parks des Schwarzen Drachen-Teichs. Abends Gelegenheit zum Besuch eines Konzerts eines traditionellen Naxi-Orchesters.
FM
5. Tag: Zhongdian (ca. 3.400 m ü.d.M.)
Vormittags Busfahrt westlich um den Jade-Drachen-Schneeberg herum nach Zhongdian (150 km). Unterwegs ein Abstecher zur Tigersprung-Schlucht, die heute auf einer guten, aus dem Felsen herausgeschlagenen Asphaltstraße, erreichbar ist. Nachmittags Besichtigung in Zhongdian: Das tibetische Gyalthang erstreckt sich jenseits der neuen Stadt. Imposant das wieder aufgebaute Songtzeling-Großkloster, das an den Potala von Lhasa denken lässt.
FA
6. Tag: Flug Zhongdian - Lhasa
Vormittags ca. zweistündiger Linienflug von Zhongdian (Shangri La) über die großartigen Hochgebirgs-Szenerien Ost-Tibets nach Lhasa, Hauptstadt Tibets. Transfer in die Stadt (ca. 90 km).
FA
7.- 8. Tag: Lhasa (3.650 m ü.d.M.)
Ein konzentriertes Besichtigungsprogramm: die Großklöster Drepung, das spirituelle Zentrum ('Vatikan') des Lamaismus, Sera, der Potala, Winterpalast der Dalai Lamas mit den Grabstupas, und der Sommerpalast Norbulingka, bis zum Haupttempel Jokhang, dem ältesten buddhistischen Tempel Tibets.
FA
9. Tag: Lhasa - Golmud - Xining
Tagesfahrt von Lhasa mit der berühmten Eisenbahn durch das Nianqing-Tanggula und Kunlun-Gebirge. Die Strecke imponiert mit insgesamt 1.966 Brücken und Tunneln. Aus dem Zug immer wieder atemberaubende Blicke auf die großartige Hochgebirgs-Szenerie. Fahrtzeit ca. 12 Std. Abends Ankunft in Golmud. Weiter nach Xining über Nacht. Strecke Golmud - Xining im Vier-Bett-Abteil.
FMA
10. Tag: Xining (2.300 m ü.d.M.)
Vormittags Ankunft in Xining, Provinzhauptstadt von Qinghai. Ausflug zum Kumbum-Kloster Taersi (28 km entf.), Geburtsort Tsongkhapas und Herkunftsort des Dalai Lama, eines der sechs Hauptklöster der Gelbmützen. Mit dem Bau des Klosters begann man 1560 n.Chr. Es wurde im tibetischen Stil angelegt. In den folgenden Jahrhunderten kamen weitere Bauten hinzu, darunter auch verschiedene im han-chinesischen Stil. Besuch der verschiedenen Tempel und Hallen. Nach dem Mittagessen Fahrt in die Stadt, Besuch der großen Moschee in Xining. Übern. im **** Hotel.
FMA
11. Tag: Tongren - Xiahe (Kloster Labrang)
Vormittags Weiterfahrt wir nach Tongren in der Region Rongwo. Die Region ist das Zentrum der Regong-Kunst, einer buddhistisch ausgerichteten Kunstmalerei. Wir besuchen den Ort Wutun Shangxia Si, den Hauptort dieser Kunst, und das neue Museum der Regong-Kunst. Nach der Besichtigung verlassen wir Tongren nach Xiahe (ca. 110 km) in der Provinz Gansu. Eine Überlandfahrt durch uns die Löß-Szenerien und durch das Grasland dieses Nomadengebiets. Auffahrt auf das tibetische Hochplateau zum Großkloster Labrang auf etwa 2800m Höhe. Übern. im *** Hotel.
FMA
12. Tag: Xiahe - Zoige
Vormittags Besichtigung des Klosters Labrang, neben Kumbum das bedeutendste in der osttibetischen Region Amdo. Es gilt als das ein wichtiges geistiges Zentrum in Nordwestchina und als höhere Lehranstalt des tibetischen Buddhismus. Mehrere Tausend Mönche leben hier. Nach dem Mittagessen fahren wir südwärts nach Zoige in der Provinz Sichuan. Unterwegs besuchen wir den 1748 errichteten Langmu-Tempel. Fahrtzeit etwa 4-5 Std. Abends Ankunft in Zoige. ***-Hotel.
FMA
13. Tag: Zoige - Dujiangyan (ca. 400 km)
Heute fahren wir zuerst nach Songpan (Sungqu), wo wir das Kloster Chuanzhu besichtigen. in der Altstadt Songpan haben wir Zeit für einen Spaziergang und um die alte Stadtmauer anzuschauen. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt nach Dujiangyan. Übernachtung im **** Hotel.
FMA
14. Tag: Dujiangyan - Chengdu
Wir besichtigen die antike Bewässerungsanlage, die als Stauwehrsystem seit 2300 Jahren große Wassermengen des Flusses Min zur Bewässerung des Roten Beckens liefert. Weiterfahrt zum 1700 Jahre alten Dorf Huanglongxi, mit zahlreichen Gebäuden aus der Xing-Dynastie. Dort erhalten wir zur Erfrischung einige Tageszimmer in einem Hotel, bevor wir nach unserem Abschiedsessen aus der vorzüglichen Sichuan-Küche zum Flughafen fahren.
FMA
15. Tag: Rückflug - Ankunft
Flug nach Frankfurt mit AIR CHINA nach Mitternacht. Ankunft am Vormittag, ggf. Weiterreise zum gebuchten Heimatbahnhof.

(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Der Norbulingka Palast hat eine ähnliche Historie wie der Potala Palast. Er wurde ursprünglich als Sommerresidenz für den achten Dalai Lama geplant, aber erst zu Zeiten des 13. und 14. Religionsführers tatsächlich auch als solche genutzt. Fortwährende architektonische Veränderungen und Erweiterungen, teilweise Zerstörung und Wiederaufbau gehören zur Geschichte von Norbulingka.
 
Seit der Dalai Lama den Palast als Sommerresidenz nutzte, wurde der Potala als 'Winterpalast' bezeichnet. In einer großen Prozession zog der Dalai Lama mit seiner Gefolgschaft jedes Frühjahr von seiner Winterresidenz in den 'Juwelengarten', wie Norbulingka übersetzt heißt. Hier befand sich der 14. Dalai Lama im Jahre 1959, als die chinesische Armee Tibets Hauptstadt Lhasa angriff. Von Norbulingka rettete er sich durch eine nächtliche Flucht nach Indien. 3.000 Leibwächter geleiteten ihn dabei zu seinem Schutz vor den nahenden chinesischen Truppen.

Der Name geht sicherlich auf die herrlichen Parkanlagen zurück, die heute mit einer Fläche von 36 Hektar öffentlich zugänglich sind, neben dem Norbulingka Museum. Museum und Park stellen eine der attraktivsten Sehenswürdigkeiten Tibets dar. Zusammen mit dem Potala Palast zählt der Sommerpalast zum UNESCO Welterbe.
Der Park ist der höchstgelegene der Welt. Die Anlage gliedert sich in drei Teile, den Vorderhof, den Palast und den Waldteil. An fünf Stellen sind die weitläufigen Bauwerke verteilt, darunter eine Theaterbühne, auf der noch heute jeden Sommer tibetische Stücke aufgeführt werden.

Außerdem gibt es den Palast der kühlen Luft, das Bauwerk, welches als erstes entstand. Daneben kann man in den Parkanlagen der Norbulingka mehrere Hallen, Türme, heilende Quellen, einen kleinen Zoo und zahlreiche Pavillons besichtigen, beispielsweise den Pavillon des Drachenkönigs inmitten eines Sees.

Die weitläufige Parklandschaft birgt für den Besucher viele weitere Überraschungen, viele Meisterwerke der historischen Bildhauerkunst sind erhalten, aber auch überwältigende Gartenbaukunst und herrliche Architektur erfreuen das Auge. Insgesamt hat der Norbulingka dem geschichtsinteressierten Touristen mehr als 30.000 tibetische Kulturgegenstände zu bieten.
Bilder:
Der Potala Palast, früherer Sitz des Dalai Lama, liegt in der tibetischen Hauptstadt Lhasa, hoch oben auf dem noch 130 Meter die Stadt überragenden Berg Maburi, dem 'Roten Berg'. Der imposante Palast erstreckt sich vom Fuße bis zum Gipfel des Berges. Er ist die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Lhasas, wenn nicht ganz Tibets. Bereits im Jahre 637 wurde mit dem Bau des Palastes begonnen.

Nach einem Brand im achten Jahrhundert, der eine massive Zerstörung zur Folge hatte, wurden immer wieder architektonische Veränderungen und Erweiterungen durchgeführt, zuletzt 1922, als der 13. Dalai Lama noch zwei weitere Stockwerke hinzufügen ließ. Die bedeutendste Wiederaufbau Arbeit leistete jedoch der fünfte Dalai Lama im 17. Jahrhundert. Der Potala Palast wird heute Winterpalast genannt, das ist aber erst so, seit der Sommerpalast Norbulingka gebaut war.

Während der chinesischen Kulturrevolution diente der Potala Palast als Unterkunft für die Besatzungsarmee, was ihm wohl die Erhaltung einbrachte, denn viele andere tibetische Kulturdenkmäler fielen der Revolution zum Opfer. Heute wird der Palast nicht mehr als Kloster genutzt, man hat ein Museum daraus gemacht. Dennoch blieb er eine der wichtigsten Pilgerstätten für tibetische Buddhisten. Zusammen mit dem Sommerpalast Norbulingka und dem Jokhang Tempel wurde der Potala Palast im Jahre 1994 zum UNESCO Welterbe erklärt.

Der riesige Palast erstreckt sich auf ungefähr 350 Meter mal 300 Meter, hat 13 Stockwerke und 999 Räumlichkeiten. Acht Dalai Lamas, beziehungsweise seine Reinkarnationen, haben hier ihre prunkvolle Grabstätte, allein für den fünften Dalai Lama wurden sagenhafte 3.700 Kilogramm Gold verarbeitet.

Der Potala Palast ist für den Besucher eine wahre, beinahe unerschöpfliche Schatzkammer. Unzählige Kostbarkeiten und kunstvoll verarbeitet Kulturgegenstände gibt es zu entdecken. An den Wänden hängen Gemälde aus Gold, Silber und Perlen. Annähernd tausend historische Tangkas zieren den Palast, das sind Rollbilder des tantrischen Buddhismus, die zur Meditation verwandt wurden, außerdem beherbergt der Palast wundervolle historische Schriften.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Bilder:
Shengdu ist die Hauptstadt der Provinz Sichuan in China. Diese hat sich unter anderem zu einem Wirtschaftszentrum Westchinas entwickelt hat. Gleichermaßen gehört sie aber zu den bekanntesten historischen Kulturstädten Chinas und liegt im westlichen Teil des Sichuan Beckens sowie in der Mitte der Chengdu-Ebene. In der Tang-Dynastie war die Stadt auch bekannt für ihren Brokat, aber ebenfalls für sein scharfes und dennoch preiswertes Essen. Die Spezialität der Stadt ist der Feuertopf.
In Chengdu gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, welche die Touristen alljährlich anziehen. Dazu gehört unter anderem das Wolong-Naturschutzgebiet, was nicht nur für Naturfreunde sehr interessant ist. Hier leben unter anderem Pandas und Takins, aber ebenso wird der Besucher mehr als zwanzig seltene Pflanzenarten vorfinden. Das Naturschutzgebiet zählt zu Chinas größtem und schönstem Gebiet Chinas und wurde daher im Jahr 1980 in das Programm UNESCO-Naturschutzgebiet Mensch und Biosphäre aufgenommen.
Natürlich hat Chengdu noch viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken wie beispielsweise der Tempel Wenshu Yuan. Er ist der größte buddhistische Tempel der Stadt sowie gleichzeitig am besten erhalten. Hier wird der Besucher zehn eiserne Figuren buddhistischer Gottheit vorfinden sowie etwa einhundert bronzene Figuren. Wer sich diesen Tempel mit seiner elfstöckigen Pagode im Innenhof ansieht, kann in den Parkanlagen, die sehr schön angelegt sind, spazieren und sich im Teehaus ausgiebig entspannen.
Eine besondere Attraktion von Chengdu ist ebenfalls die Strohhütte von Du Fu, welche am Huanhuaxi-Bach liegt. Heute zieht der traditionelle Garten mit seinen alten Bauten viele Besucher an, denn im Garten befindet sich ein Museum, in denen Kulturgegenstände und Bücher aus längst vergangenen Zeiten aufbewahrt werden.
Trotz zahlreicher, weiterer Sehenswürdigkeiten ist Chengdu auch eine sehr moderne Stadt geworden mit interessanten Restaurants und Kneipen sowie schönen Straßen und Gebäuden. Dennoch wechseln sich vielfache Grünanlagen sowie ein Landschaftsgebiet gekonnt mit der Moderne ab, so dass diese Stadt einen ganz besonderes Flair ausstrahlt.
Der Name Lijiang bedeutet in der Übersetzung 'Stadt am schönen Fluss'. Damit ist der Fluss Jinsha gemeint, an dem die Stadt liegt. Die Stadt Lijiang in der Provinz Yunnan liegt malerisch an den südöstlichen Ausläufern des Himalaya Gebirges. Man kann vom Stadtrand aus die vergletscherten Gipfel der Yulong Bergkette sehen, deren höchster Berg 5.596 Meter Höhe misst. Es finden sich aber auch fruchtbare Felder rund um Lijiang. Die Stadt liegt auf 2.600 Meter Höhe auf einem Plateau.
Die Altstadt von Lijiang ist geprägt von engen Gassen mit Kopfsteinpflaster und überzogen von einem Netz an Kanälen. Es gibt idyllische Steinbrücken, die schon über mehrere Jahrhunderte an ihrem Platz stehen und einige Kriege sowie Erdbeben überstanden haben. Das bisher letzte im Jahre 1996 war besonders verheerend und zerstörte etwa ein Drittel der Stadt. Dabei fielen meist die modernen Bauten der Erdenkraft zum Opfer, viele der traditionell gebauten Häuser blieben hingegen erhalten. Beim Wiederaufbau achtete die chinesische Regierung sehr darauf, das Zentrum von Lijiang im traditionellen Stil wiederherzustellen. Das belohnte die UNESCO im Jahre 1997 mit der Ernennung des Stadtbezirkes Gucheng zum Weltkulturerbe. Dadurch hat die Stadt enorm an Attraktivität gewonnen und zieht vermehrt Touristen in die Region.
Touristenviertel und Zentrum der Stadt ist der Marktplatz Sifang. Geht man in westliche Richtung, kann man den Löwenhügel 'Shizi Shan' erklimmen, und die beeindruckende Aussicht über die Stadt bewundern. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Schwarze Drachenteich Park im Norden mit dem wunderschönen Deyue Pavillon in der Mitte des Jadebrunnen Sees. Im Hintergrund sieht man den majestätischen Jadedrachen Schneeberg, den man mit der Drahtseilbahn bis zur Schneegrenze befahren kann. Er liegt 15 Kilometer außerhalb der Stadt. Im Schwarzen Drachenteich Park gibt es auch ein Kulturinstitut, wo Handschriften der Naxi-Priester ausgestellt werden, außerdem kann man dort die Reste des einstmalig größten Tempels von Lijiang, Fuguo Si, besichtigen.
Das Land Tibet ist ein autonomes Gebiet innerhalb der Volksrepublik China mit der Hauptstadt Lhasa. In der Übersetzung bedeutet das tibetische Wort 'Lhasa' auf deutsch 'Götterort'. Und Lhasa ist in der Tat ein göttlicher Ort, allein die Lage im Transhimalya Gebirge auf 3.600 Metern über dem Meeresspiegel ist außergewöhnlich. Die Stadt liegt im Tal des Flusses Kyi Chu, der südlich an ihrem Rande verläuft. Lhasa wurde rund um einen Tempel angesiedelt und hat durch den berühmten Potala Palast auch heute noch eine große religiöse Bedeutung für die Tibeter, hatte hier doch einst ihr spiritueller Führer, der Dalai Lama, seine Residenz.
„Die größte Stadt der Welt“ so wird die in der chinesischen Provinz Qinghai gelegene Stadt Golmund häufig auch genannt, denn sie erstreckt sich auf einer Fläche von rund 118.960 km², was ungefähr der Größe Griechenlands entspricht. Allerdings leben hier nur etwa 270.000 Menschen.
Die geringe Bevölkerung resultiert wahrscheinlich aus der isolierten Lage Golmuds, denn die Stadt liegt im Süden des wüstenartigen Qaidam Becken, auf einer Höhe von 2.800 Metern und mindestens 700 Kilometer entfernt von der nächsten Großstadt. Allerdings befindet sich die Stadt an der Qinghai-Tibet-Bahnlinie, über welche man die Stadt bequem erreichen kann. Zudem gibt es auch einen Flughafen.
Noch in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts lebten in der relativ kleinen Stadt Xining in Zentralchina nur etwa 50.000 Einwohner. Heute ist Xining ein modernes Industriezentrum, eine aufstrebende Metropole, Hauptstadt der chinesischen Provinz Qinghai und zudem Heimat von knapp zwei Millionen Menschen. Schon die nachts farbenfroh erstrahlende Skyline der Stadt mit ihren zahllosen Wolkenkratzern und Bürokomplexen verrät, dass die Stadt am Puls der Zeit ist.
Auf einer Fläche von 6.674 km² erstreckt sich im Südosten der chinesischen Provinz Gansu der Kreis Xiahe. Hier leben etwa 80.000 Menschen. Von touristischer Bedeutung ist der Ort vor allem wegen des nahegelegenen Labrang Klosters und der Stadt Bajiachong, welche beide aus der Zeit der Tang- und Ming-Dynastien stammen und zu den Denkmälern der Volksrepublik China gehören.
Besonders das Labrang Kloster, welches 1709 erbaut wurde ist bemerkenswert. Es erstreckt sich auf einer Fläche von 86 Hektar und besteht aus 48 Tempelhallen sowie rund 500 buddhistischen Mönchzellen und Kapellen. Das größte und imposanteste Gebäude der Anlage ist die sechsstöckige Maitreya-Halle, hier befindet sich auch eine etwa 10 Meter hohe Statue des zukünftigen Buddhas. Das Dach besteht aus vergoldeten Kupferziegeln und wird von ebenfalls vergoldeten Kupferlöwen geziert.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

China (CN)
China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden.

Beliebte verwandte Reisen:

Peking & Shanghai
China Rundreise
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
10 Tage Rundreise durch China
ab 899 € pro Person
Fernöstliche Kultur und Reise ins Morgenland
10 Tage Rundreise durch China
ab 699 € pro Person
China Kompakt - Highlights im Reich der Mitte
15 Tage Rundreise durch China
ab 1.799 € pro Person
Heilige Klöster und magische Berge
13 Tage Rundreise durch China
ab 1.999 € pro Person