Kleine Gruppe
Inklusive Flug
Preiswert & Gut
  • 15-tägige Busrundreise durch die Mongolei & China
  • Übernachten Sie ganz traditionell in typischen Jurten
  • Erleben Sie das UNESCO-Weltkulturerbe, die Chinesische Mauer
ab 2.999 € pro Person
Fragen zur Reise oder eine persönliche Beratung gewünscht? Hotline: 0800 337 3337 (gebührenfrei)

Reiseverlauf

Begeben Sie sich auf eine erlebnisreiche Reise durch das Land der Nomaden. Kaum ein anderes Land spiegelt den Kontrast zwischen Tradition und Innovation so deutlich wieder. In der Hauptstadt Ulaan Baatar begegnen Sie technischem Fortschritt und aufstrebender Moderne. Kulturell und spirituell wird es beim Besuch bedeutender buddhistischer Anlagen wie dem Gandan-Kloster, dem größten noch aktiven Kloster der Mongolei. Auch die traumhaften Naturlandschaften mit endlosen Steppen und Wüsten, grünen Oasen und mächtigen Dünen werden Ihnen unvergessliche Eindrücke bescheren. Die perfekte Kombination bietet die Weiterfahrt nach China. Neben den Highlights in Peking und der Großen Mauer lernen Sie ausführlich die Sehenswürdigkeiten von Chengde, der Sommerresidenz der frühen Kaiser der Qing-Dynastie, kennen.
1. Tag: Anreise
Heute geht es endlich los! Sie fliegen nach Ulan Baatar.
2. Tag: Ulan Baatar
Gegen Mittag Ankunft und Empfang. Anschließend fahren Sie zum Gandan Kloster. Im Anschluss
daran besichtigen Sie den Winterpalast von Bogd Khan.
3. Tag: Ulan Baatar - Bayangobi (ca. 280 km)
Sie fahren nach Bayangobi. Im Anschluss besuchen Sie eine Nomadenfamilie. Danach besuchen Sie das Uvgun Kloster und eine Sanddüne, die sich besonders für schöne Fotos eignet. Sie schlafen in einem typischen Jurten-Camp.
4. Tag: Bayangobi - Kharkhorin - Bayangobi (ca. 200 km)
Fahrt nach Kharkhorin. Danach besichtigen Sie das Kharkorin Museum. Übernachtung im Jurten-Camp.
5. Tag: Bayangobi - Khustai (ca. 260 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Kharkhorin. An dieser Stelle plante Dschingis Khan seine Hauptstadt, allerdings wurde die neue Stadt erst nach seinem Tod errichtet. Sein Enkel Kublai Khan verlegte schließlich den Regierungssitz nach Peking. Die Manchuren zerstörten sie und ließen nur einige Schildkröten-Skulpturen aus Stein unversehrt. Heute ist Kharkhorin eine kleine Siedlung. Das buddhistische Kloster Erdene Zuu wurde 1586 als das erste buddhistische Kloster der Mongolei gegründet. Es wurde zusammen mit Kharkhorin zerstört, aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder aufgebaut. Nach einer erneuten Zerstörung im Rahmen der stalinistischen Säuberungen um 1930 befindet es sich noch immer im Wiederaufbau. Danach besichtigen Sie das Kharkorin Museum. Übernachtung im Jurten-Camp.
6. Tag: Khustai - Ulan Baatar - Terelj Nationalpark (ca. 180 km)
Über Khushuu Tsaidam erreichen Sie heute den Ugii See. Seine Fläche beläuft sich auf über 27 km². Zwischen weißen Ufern und sanften Wellen bieten sich Ihnen fantastische Möglichkeiten um Vögel zu beobachten. Genießen Sie die Artenvielfalt und entspannen Sie bei einer kleinen Bootsfahrt (nicht im Preis inbegriffen) oder beim Schmimmen im erfrischenden Wasser.
7. Tag: Terelj Nationalpark - Ulan Baatar (ca. 65 km)
Ihr Weg führ Sie in den Khustai Nationalpark. Auf dem Weg sehen Sie, wie sich die Landschaft langsam verändert, ursprünglicher wird. Auch wilde Vögel finden hier ihr zu Hause. Der Park liegt in den Ausläufern des südlichen Chentii-Gebirges und ist der Ort, an dem die letzten echten Wildpferde weltweit leben. Das Przewalski Pferd war vom Aussterben bedroht, konnte aber gerettet werden. Mit etwas Glück können Sie eines entdecken. Die Anzahl der von den Nomaden Takhi genannten Tiere hat sich heute auf ca. 170 erholt. Übernachtung im Jurten-Camp.
8. Tag: Ulan Baatar - Peking
Über Ulan Baatar erreichen Sie den Terelj Nationalpark. Hier erwartet Sie ein Stück ursprüngliche mongolische Natur. Unter Ihren Füßen spüren Sie das grüne Gras, während Sie Ihren Blick über Bergwälder und schroffe Felsen schweifen lassen. Nachdem Sie den Ayabal Tempel besichtigt haben, erhebt sich vor Ihnen ein gigantischer Felsen. Erinnert er auch Sie an eine riesige Schildkröte? Die Region rund um den Felsen eignet sich hervorragend für eine Wanderung (ca. 1 Stunde, Schwierigkeitsgrad: leicht). Auch heute schlafen Sie in einem typisch mongolischen Jurten-Camp mitten in der freien Natur.
9. Tag: Peking
Heute treten Sie den Rückweg nach Ulan Baatar an. In der Stadt besuchen Sie nun den Sukhbaatar Platz und das Nationalhistorische Museum. Der Platz bildet das Zentrum der Stadt und ist von den wichtigsten Gebäuden wie dem Parlament, dem Rathaus und der Staatsoper umgeben. Die beiden Denkmäler auf der Mitte des Platzes erinnern an die Helden der Stadt – Dschingis Khan und den Revolutionär Sukhbaatar. Im Naturhistorischen Museum lernen Sie alles über die Geschichte der Mongolei. Es ist das größte Museum Ulaan Baatars und vor allem für seine außergewöhnlichen Dinosaurier-Fossilien bekannt.
10. Tag: Peking
Am Morgen werden Sie zum Bahnhof von Ulaan Baatar gebracht und beziehen dort Ihre Schlafwagenabteile für die kommende Nacht. Sie folgen den sich windenden Schienen der Transmongolischen Eisenbahn für ca. 1.350 km. Auf Ihrer Reise in den Fernen Osten begleiten Sie unvergessliche Ausblicke. Vor Ihrem Fenster zieht die mächtige Wüste Gobi vorbei. Sie bestaunen geschwungene Sanddünen, zerklüftete Felsen und trockene Ebenen, gespickt mit Viehherden und Nomadenzelten. Am späten Abend erreichen Sie die mongolisch-chinesische Grenze bei Erlian. Nach Abschluss der Einreiseformalitäten führt Ihre Reise weiter durch das eindrucksvolle China.
11. Tag: Peking - Große Mauer - Chengde (ca. 260 km)
Nach der Ankunft in Peking am Morgen besichtigen Sie den Sommerpalast, die ehemalige Sommerresidenz der letzten Kaiserdynastie. Haben Sie gewusst, dass der Begriff "Sommerpalast" genau genommen auf zwei Gebäude verweist? Der "Alte Sommerpalast" ist heutzutage nahezu komplett zerstört. Den Besuchern erschließen sich jedoch noch die prächtige Gartenanlage sowie einige Ruinen. Schlendern Sie in dem großzügig angelegten Garten und fühlen Sie sich wie einst die Kaiser Chinas. Der "Neue Sommerpalast" wurde auch einmal komplett vernichtet, jedoch wieder renoviert. Hier lässt sich noch heute die einstige Macht und Pracht der Herrscher erahnen.
12. Tag: Chengde
Heute erwarten Sie weitere Sehenswürdigkeiten in der Haupstadt. Zunächst geht es zum im Zeichen von Yin und Yang erbauten Kaiserpalast (Verbotene Stadt), bevor Sie den Himmelstempel, das Wahrzeichen von Peking, besichtigen. Sein Herzstück ist die Halle des Erntegebets mit ihrem runden Grundriss. Die Außenwände und Dächer des Rundbaus sind reich verziert mit Keramik und Holz und strahlen in einer Vielzahl von Farben. Das 3-stufige Fundament besteht gänzlich aus weißem Marmor.
13. Tag: Chengde - Peking (ca. 240 km)
Heute erwartet Sie der Besuch der berühmten Großen Mauer (UNESCO-Weltkulturerbe). Die historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Kaiserreich vor nomadischen Reitervölkern aus dem Norden schützen. Genießen Sie die Ausblicke auf die Große Mauer bei Gubeikou. Im Anschlussbesichtigen Sie die "Ming- Gräber" mit dem eindrucksvollen "Weg der Seelen".
14. Tag: Abreise
Heute unternehmen Sie eine Hutong Tour mit einer Rikschafahrt. Genießen Sie die vielen Eindrücke und erleben Sie Peking ganz authentisch. Probieren Sie traditionelle Snacks und lernen Sie das Alltagsleben der Einheimischen näher kennen. Abends Transfer zum Flughafen.
15. Tag: Ankunft in Deutschland

Änderungen des Reiseverlaufs vorbehalten.

Mindestteilnehmerzahl: 8 Personen.
Maximale Teilnehmerzahl: 16 Personen.
Hier finden Sie Informationen zu ausgewählten Sehenswürdigkeiten der Rundreise.

Sehenswürdigkeiten

Bilder:
Am Rande der legendären Seidenstraße liegt die Wüste Gobi. Sie gehört sowohl zu China, als auch zur Mongolei. Mitten durch dieses Gebiet fährt seit über 50 Jahren die Transmongolische Eisenbahn. Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es einen Ort, an dem so wenige Menschen leben wie hier. Es sind mongolische Nomaden, die mit ihren Kamelen durch dieses Gebiet ziehen.

Im Gegensatz zu anderen Wüsten gibt es hier ein kontinentales Klima. Die Winter können sehr kalt werden und Temperaturen von minus 40 Grad Celsius sind keine Seltenheit. In den Sommermonaten können hier allerdings auch Temperaturen von rund 60 Grad Celsius herrschen.

Wer auf seiner Rundreise die Wüste Gobi besucht, wird von der Vielseitigkeit der Landschaft überrascht sein. Im Gegensatz zu den typischen Sanddünen findet der Besucher hier Gebirge, Salzseen und große Steppengebiete vor. Trotz der extremen Hitze existiert eine große Pflanzenvielfalt. Die beste Reisezeit sind die Sommermonate.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Bilder:
Unverkennbar mit Peking verbunden sind der alte und der neue Sommerpalast. Der alte Sommerpalast umfasste einst etwa 140 Gebäude. Er war berühmt wegen seiner kostbaren und umfassenden Bibliothek sowie wegen seiner Gärten Quichuanyuan und Changchunyuan. Der Zerfall des alten Sommerpalastes begann durch Kriege und Plünderungen. Wiederaufbauversuche scheiterten wegen Geldmangels. Geblieben sind nur noch die Ruinen und die Parkanlagen. Sie sind zu einem beliebten Ausflugsziel der Pekinger geworden.

 Unweit des alten Sommerpalastes wurde der neue Sommerpalast in den Jahren von 1751 bis 1764 erbaut. Der Kaiser Quianlong ließ ihn als Geschenk für seine Mutter erbauen. Hier hielt sich fortan die kaiserliche Familie in den heißen Sommermonaten auf.

Der Sommerpalast ist ein wahres Meisterwerk der chinesischen Architektur. Der dazugehörige Landschaftsgarten ist ebenso schön wie beeindruckend.

Aber auch der Sommerpalast fiel, genau wie sein Vorgänger, Vergeltungskriegen zum Opfer. Auf einer Initiative der damaligen Kaiserwitwe Cixi und Prinz Yi Xuan wurde er in mehreren Jahren Bauzeit wieder vollständig aufgebaut. Das im Palastsee liegende Marmorboot erinnert heute an die Art der Finanzierung des Wiederaufbaus, denn die für den Flottenausbau vorgesehenen Gelder wurden für den Palastwiederaufbau verwendet.

Die Pekinger nennen den Sommerpalast den“ Garten des Friedens und der Harmonie im Alter“. Er ist seit jeher ein großer Besuchermagnet für Einheimische und Touristen aus aller Welt. Westliche Diplomaten gaben ihm einst diesen eindrucksvollen Namen wenn sie zur Klärung offizieller Angelegenheiten den Palast aufsuchen mussten. In der angelegten künstlichen Landschaft vereinen sich alle Elemente der Gartenarchitektur, Pflanzen, Felsen und natürlich das Wasser. Yin und Yang Elemente wurden stilsicher eingesetzt.

Der Sommerpalast ist nach alter chinesischer Bauweise sehr prunkvoll erbaut, eingerichtet und künstlerisch gestaltet worden. Entlang des Kunming- Sees führt der Wandelgang mit seinen Pavillons und den 273 miteinander verbundenen Säulenpaaren. Die Kunstgalerie in Form eines überdachten Weges ist einmalig und zeigt Bilder der Geschichte der Kaiserfamilien und des Landes.
Im Bezirk Xuanwu, im Süden der Millionenmetropole Peking, befindet sich eines der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten dieser Stadt, der Himmelstempel, im Chinesischen Tiantan genannt. Er liegt inmitten eines großen Parks, die gesamte Anlage ist von einer doppelten Mauer umgeben. Im Himmelstempel beteten die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien jedes Jahr für eine gute Ernte.

Der nördliche Teil der Anlage beheimatet das wichtigste und bekannteste Gebäude der Anlage, die Halle der Ernteopfer. Im Süden hingegen befindet sich die Halle des Himmelsgewölbes, sie ist von der kreisrunden Echo-Mauer umgeben. Die Hallen im nördlichen und südlichen Teil werden von der 360 Meter langen Danbi-Brücke miteinander verbunden.
Der Kaiserpalast (die Verbotene Stadt) befindet sich im Zentrum der großen Stadt Peking. Er wird auch die „Verbotene Stadt“ genannt, weil er bis zur Revolution Anfang des 20. Jahrhunderts nur den Kaisern der Dynastien Qing und Ming vorbehalten war. Das einfache Volk hatte keinen Zutritt zum Kaiserpalast. Die Verbotene Stadt, also der Kaiserpalast, liegt am „Platz des Himmlischen Friedens“ und wurde 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Der Bau des Kaiserpalastes durch den Ming-Kaiser Yongle begann bereits 1406 und wurde 1420 fertiggestellt. Unzählige Sklaven und Kunsthandwerker schufen ein Meisterwerk chinesischer Kunst und Architektur.
Auf einer Grundfläche von 720 Tausend Quadratmetern wurden insgesamt 890 Paläste gebaut. Die vielen Pavillons mit insgesamt genau 9999 ½ Zimmern haben zugleich auch einen symbolischen Charakter. Einer alten Legende zufolge darf es nur im Himmel einen derartigen Palast mit 10 Tausend Zimmern geben.

Der Kaiserpalast ist von einer 10 Meter hohen  und einer gut 3.400 Meter langen Mauer sowie einem 52 Meter breitem, 3800 Meter langem und 6 Meter tiefen Graben umgeben. An allen vier Ecken wurden hohe Türme erbaut. Die Verbotene Stadt kann durch vier Tore betreten werden. Das Mittagstor ist auch heute noch der Haupteingang und liegt auf der Südseite. Der Eingang der „Göttlichen Militärischen Begabung“ befindet sich im Norden.

Viele der Tore werden von Bronzelöwen bewacht. In den vergangenen Jahrhunderten wurde in der Verbotenen Stadt immer wieder gebaut, doch niemals über ihre Mauern hinaus. Der große Palastkomplex hat mehrere Paläste und Hallen die nur der privaten Nutzung der Kaiserfamilie dienten. Das mächtigste und schönste Gebäude im klassisch chinesischen Stil ist die Halle der höchsten Harmonie. Der  Kaiserliche Garten ist über das „Tor der Irdischen Ruhe“ zu erreichen. Pavillons und Lauben stehen zwischen Jahrhunderte alte Zypressen und Fichten. Künstliche Felsanlagen und seltene Blumen machen den kaiserlichen Garten so besonders. Er ist wie die Paläste  von Prunk und chinesischer Baukultur geprägt.

Heute ist der Kaiserpalast ein Museum.
Die chinesische Mauer ist das größte Bauwerk in der Menschheitsgeschichte. In der Übersetzung heißt sie „Zehntausend li lange Festung“, wobei ein li mit 500 Metern gerechnet wird.  Diese historische Grenzbefestigung sollte das chinesische Reich vor Reitern und Angreifern aus dem Norden schützen.

Der Bau von Schutzwallen und mauerartigen Grenzbefestigungen begann in China schon lange Zeit vor Christus. Sie bestanden hauptsächlich aus Lehm, vermischt mit Reisig- und Strohschichten, und dienten  dem Schutz des Kaiserreiches. Sie wurden anfangs überwiegend in den Tälern gebaut. Der spätere Mauerbau wurde an den Nordhängen der Gebirgskammlinien fortgesetzt. Da hier kein Lehm für den Bau vorrätig war, wurden Natursteinplatten übereinander gelegt. Seit dieser Zeit wurde die Große Mauer ständig erweitert und angebaut.
 
Die letzte große Bauphase begann 1493 zum Schutz gegen die Mongolen und der Überwachung des Handels. Jetzt wurden gebrannte und Natursteine mit Mörtel aus Klebreis und gebranntem Kalk für den Bau verwendet. Schotter, Sand und Lehm wurden in das Innere des Mauerwerkes gefüllt.  In der Ming- Dynastie entstand die heutige Form der Großen Mauer. Entlang der Mauer wurden  an die 25 000 Signaltürme in jeweiliger Sichtweite erbaut.

Die Länge der Großen Mauer wird unterschiedlich angegeben. Nach einer erneuten Vermessung wird ihre Länge mit 8851,8 Metern angegeben. Darin enthalten sind auch die natürlichen Begrenzungen wie Berge und Flüsse enthalten. Die Mauer unterscheidet sich in ihrer Höhe und Breite nach den Möglichkeiten des jeweiligen Geländes. 

Heute ist die Große Mauer ein Symbol chinesischer Vergangenheit. Da die Mauer den ständigen Umweltbelastungen und dem natürlichen Alterungsprozess ausgesetzt ist, wurde schon vor einigen Jahrzehnten mit ihrer Restauration begonnen. Die restaurierten Mauerabschnitte nördlich von Peking, Mutianyu und Simatai wurden zur Besichtigung freigegeben. Millionen Touristen aus aller Welt kommen jährlich hierher um dieses einmalige Bauwerk zu bestaunen. Entgegen früherer Aussagen ist die Große Mauer nicht vom Weltall aus zu sehen.
Hier finden Sie Informationen zu Städten der Rundreise.

Städte

Die Hauptstadt Chinas mit ihren mehr als 15 Millionen Einwohnern ist Peking. Mit ihrer über 3000 Jahre alten Geschichte ist Peking als regierungsunmittelbare Stadt der Zentralregierung direkt unterstellt. In der Stadt Peking, die auch Beijing genannt wird, befindet sich das politische und gesellschaftliche Zentrum des Landes. Mit seinem kontinental gemäßigten Klima sind die Sommer warm und feucht, die Winter trocken und kalt.
Über die Jahrtausende hat sich Peking zu einer Weltstadt entwickelt. Sie ist berühmt wegen ihrer alten Kultur und Tradition, aber auch wegen ihrer Probleme. Die starke Umweltbelastung und die hohe Luftverschmutzung finden ihre Ursache in der Wirtschaft und dem starken Verkehrsaufkommen.
Peking hat seinen Einwohnern und Gästen jedoch auch viel zu bieten. Kunst, Kultur und Sehenswürdigkeiten in alter Baukultur sind Anziehungspunkte für Touristen aus aller Welt. Der größte Platz der Welt ist der Tian’anmen- Platz, der Platz des „Himmlischen Friedens“. Er liegt im Zentrum Pekings und bietet ausreichend Platz für große Kundgebungen und Feierlichkeiten. 
Der Stadtkern von Beijing ist geprägt von alten Bauten. Regierungsgebäude, Tempel und Paläste sowie Park- und Gartenanlagen, sind heute Zeugen der Geschichte und meist in einem noch sehr guten Zustand. Ein Besuch der Einkaufsstraße Wangfujing oder einem der Märkte geht meist nicht ohne handeln und feilschen ab.
Peking ist ein großer und bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Landes. Von hier aus können alle Ziele innerhalb des Landes und der ganzen Welt erreicht werden. Auch das innerstädtische Verkehrsnetz ist so gut ausgebaut dass auch der Stadtrand von Peking problemlos erreicht werden kann. Selbst das Fahrradfahren ist in der Metropolstadt auf eigens dafür angelegten Radwegen möglich.
Die vielen Universitäten und Hochschulen sind Bildungszentren für Studenten aus aller Welt.
Ein Aufenthalt in Peking wird gekrönt durch die gute alte chinesische Küche. Traditionelle Bräuche und Tischsitten sind nicht mit den europäischen zu vergleichen, doch die gesunde und schnelle Zubereitung begeistert Pekings Gäste wieder
Etwa 160 km nordöstlich von Peking liegt die Stadt Chengde im Gebiet Ostchina. Bekannt ist die Stadt hauptsächlich als Sommerresidenz der damaligen Kaiser aus der Qing-Dynastie, heute bilden die zahlreichen Kulturschätze von Chengde einen beliebten Anziehungspunkt für Touristen, welche von Peking aus über die Autobahn gut und schnell erreichbar ist. Die Stadt liegt landschaftlich in einem atemberaubenden Tal mit sehr angenehmen Klima.
Besonders sehenswert ist der Kaiserliche Sommerpalast, welcher außerhalb seiner Mauern die acht äußeren Tempel vorweist. Diese sind an den ringsum liegenden Berghängen gelegen und wurden in den unterschiedlichsten Baustilen, die in ganz China vorherrschen, erbaut. Sie machen daher eine Besichtigung besonders interessant, manche sagen sogar, dass diese Palastanlage interessanter sei als das Palastmuseum in Peking. Der bekannteste davon dürft der Putuo-Zongcheng-Tempel sein, welcher dem Potala-Palast Lhasa im Tibet ähnelt. In dem Puning Tempel ist hölzerne Statue des Bodhisattva Avalokiteshvara beheimatet, welche weltweit die größte in dieser Form ist.
Das Puning-Kloster gehört zu den weiteren Attraktionen der Stadt, es wurde im symmetrischen Stil der Tibeter und der Han gebaut. Es ist in einem vorderen und einem hinteren Teil gegliedert, wobei der vordere Teil sowie einige weitere Teil wie der Glocken- und Trommelturm im Baustil der Han errichtet wurden. Die Mahavira-Halle ist das Hauptgebäude in dem Teil des Klosters, dort sind diverse Buddha zu finden, die ihre Bedeutung haben und vollständig erhalten sind, ebenso wie die zahlreichen Wandgemälde.
Aber auch die Natur zieht viele Besucher an. Hier sind Berge und Seen ebenso zu finden wie ein alter Baumbestand oder zahlreiche Pavillons. Gerade die Seen mit einem absolut klaren Wasser und kleinen Inseln sorgen für eine besondere Ausstrahlung. Sehr beliebt ist die Felsformation in Chengde, welche die Form eines umgekehrten Vorschlaghammers hat. Der Gebirgserholungsort Chengde sowie die Tempelanlage wurden von der UNESCO im Jahre 1994 zum Weltkulturerbe erklärt.
Diese Übersichtsseite dient zur Information zu möglichen Reisezielen. Genaue Leistungsinhalte der Rundreise entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf und den Inklusivleistungen.

Länderinfo

Mongolei
Die Mongolei fasziniert seit Jahrhunderten die Menschen in Europa, nicht nur wegen der spannenden Geschichten wie der des Dschingis Kahn sondern auch wegen der fremdartigen Lebensweise und den imposanten Naturlandschaften. Hinzu kommt eine ganz eigene Kultur. Ja die Mongolei, sie ist faszinierend, schön und doch so fremd. Wer sich auf eine Reise durch die Mongolei begibt der begibt sich auf ein Abenteuer.
Die meisten Menschen hier sind Nomaden, das ist Tradition, denn auf Grund der Bodenbeschaffenheit und des Klimas ist Landwirtschaft kaum möglich. Deshalb leben die Menschen hier von der Nomaden-Viehhaltung. Sie wohnen in sogenannten Jurten und durchqueren das Land. Die Menschen mit einem festen Wohnsitz leben zumeist in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator. Hier wohnt sage und schreibe über ein Drittel der mongolischen Bevölkerung. Ein Drittel von knapp 3 Millionen Menschen in einem Land das rund vier ein halb Mal so groß wie Deutschland ist. Wer das wahre Gesicht der Mongolei kennen lernen möchte der sollte das Land auf die traditionelle Art und Weise bereisen. Solche Abenteuertrips werden immer beliebter, dabei schlafen die Reisenden in landestypischen Jurten und ziehen von einem Ort zum anderen.
Auch das Reiten hat in der Mongolei eine lange Tradition. Wem diese Art der Unterkunft nicht zusagt für den empfiehlt sich eine Zugreise. Diese starten zumeist in Russland und führen über die Mongolei nach China. Eine solche Fahrt ist ebenfalls sehr interessant und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Nachbarländer auf. Die Mongolei ist in jedem Fall ein sehr exotisches Reiseziel und wird vor allem Abenteurer und Individualtouristen in ihren Bann ziehen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober


Klima:
In der Mongolei herrscht ein kontinentales Hochlandklima. Die Sommer sind kurz, von mild im Norden bis warm im Süden, die Winter sind sehr kalt und zumeist sehr schneereich.
Einreise:
mit einem Reisepass. Ein Visum ist erforderlich, dieses muss rechtzeitig vor Beginn der Reise bei der mongolischen Auslandsvertretung beantragt werden.
(Gültig nur für deutsche Staatsbürger)
Gegeben falls kann es zu Änderungen der Einreisebestimmung kommen. Erkundigen Sie sich bitte rechtzeitig bei dem entsprechenden Konsulat oder der Botschaft.
http://www.botschaft-mongolei.de/index.php?option=com_content&task=view&id=15&Itemid=33
 

Impfempfehlungen:
Es besteht keine Impfpflicht, allerdings wird die Auffrischung der Standardimpfungen empfohlen.
Bitte informieren sie sich vor Reiseantritt über allgemeine Schutzimpfungen oder Prophylaxe Maßnahmen bei ihrem Hausarzt, Gesundheitsamt oder anderen reisemedizinischen Fachdienst.
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/MongoleiSicherheit.html

Währung:
Tugrik
 

Flugdauer:
ca. 13 Stunden (mit Zwischenstopp)
 

Ortszeit:
Die Mongolei verfügt über drei Zeitzonen:

Westmongolei: MEZ +6h bzw. MESZ +5h
Zentralmongolei: MEZ +8h
Ostmongolei: MEZ +8h bzw. MESZ +7h 


Gut zu wissen:
Die Mongolei besitzt einen unglaublichen Reichtum an kulturellem Brauchtum, alte Sitten und Traditionen sollten respektiert werden.


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China
Die Volksrepublik China ist der viertgrößte Staat der Erde und mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Welt.

Die Hauptstadt ist Peking. Eine Millionenmetropole, die, ebenso wie der Rest des Landes, mit unglaublichen und faszinierenden Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aufwartet. So sollten bei einem Besuch Pekings unbedingt die verbotene Stadt, der Himmelstempel, die Xshiku-Kirche, der Tiananmen-Platz, der Sommerpalast und natürlich die in der Nähe der Stadt befindliche große chinesische Mauer besucht werden.

Eine weitere Metropole Chinas ist die Hafenstadt Shanghai. Sie ist nicht nur ein bedeutender Industriestandort sondern beheimatet auch viele wichtige kulturhistorische Bauwerke und Denkmäler wie beispielsweise den Jade Buddha Tempel, die Long-Hua-Pagode, das Shanghai-Museum, den Jin Mao Tower oder den Yu-Garten. Auch der deutsche Komponist Johann Sebastian Bach wurde in Shanghai mit einem Denkmal geehrt.

Doch auch außerhalb der großen Metropolen hat China so einiges an Sehenswertem zu bieten.
Auf einer Rundreise bekommt man die bedeutendsten und eindrucksvollsten Bauwerke, Denkmäler und Attraktionen zu Gesicht. So zum Beispiel die Terrakotta-Armee in Xian, die Leifeng Pagode und die Pagode der Sechs Harmonien in Hangzhou, die Karstberge von Guillin oder der Große Buddha von Leshan .
Ebenfalls empfehlenswert ist eine Schiffstour auf dem eindrucksvollen Jangtse, dem längsten Fluss Chinas.

Somit bietet ein Besuch Chinas nicht nur einen tiefen Einblick in die faszinierende Kultur des chinesischen Volkes, sondern auch viele herrliche Impressionen der unglaublich vielfältigen Natur.

Beste Reisezeit:

April bis Juni und September bis November (für die meisten Regionen Chinas)

Klima:
Das Land hat Anteile an insgesamt 6 Klimazonen und wird stark vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten Chinas herrscht Winterkaltes Nadelwaldklima, im Nordwesten bis hin zur chinesischen Hauptstadt Peking dominiert trockenes Wüsten- und Steppenklima mit extrem Kalten aber trockenen Wintern und sehr heißen Sommern. Im Osten schließt sich gemäßigtes Klima an und im Landesinneren herrscht Gerbirgsklima. Im Süden und Südosten dominieren subtropisches bis tropisches Monsunklima.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/chinasicherheit/200466

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich. 

Währung:
1 Renminbi Yuan = 10 Jiao = 100 Fen

Flugdauer:
ca. 10 Stunden

Ortszeit:
MEZ +7h, (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +6h  

Gut zu wissen:
In großen internationalen Hotels und Touristenzentren ist Trinkgeld durchaus üblich, außerhalb dieser wird es allerdings als Beleidigung aufgefasst.

Freizügige Kleidung sollte vermieden werden. In China ist es üblich den Nachnamen vor dem Vornamen zu nennen.

Als Reisender sollte man es unterlassen Kritik gegenüber Chinas Politik und Führung zu äußern.

Weiterhin sollte man Sympathieäußerungen gegenüber Taiwan vermeiden.


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