1. Tag Schifffahrt Königssee mit Aufstieg zum Ingolstädter-Haus
Gemeinsam mit unserem Bergwanderführer starten wir unsere Reise und setzen mit dem Elektroboot über den Königssee nach St. Bartholomä. Während der Bootsfahrt genießen wir das berühmte Echo, das die Schiffsbesatzung traditionell heraufbeschwört. Nach der Ankunft an der berühmten Kapelle beginnen wir den Aufstieg über die Sigeretplatte und haben mit dem Hundgstodgatterl (2.194 m) gleich einen ersten Gipfel auf unserer ersten Etappe. Der Weg führt uns in immer weiter nach oben, und mit jedem Schritt eröffnet sich ein neuer, beeindruckender Blick auf die umliegende Bergwelt. Am Nachmittag erreichen wir das Ingolstädter Haus, unser gemütliches Ziel für den heutigen Tag. Hier können wir die wohlverdiente Ruhe und den atemberaubenden Ausblick genießen!
2. Tag Vom Steinerne Meer in den Nationalpark Hohe Tauern
Heute Morgen führt uns der Weg vom Ingolstädter-Haus durch das beeindruckende Karsthochplateau des Steinernen Meeres. Die Landschaft entfaltet sich weit und wild vor uns. Sanft ansteigend erreichen wir das Riemannhaus auf 2.177 m. Dort machen wir eine ausgiebige Mittagsrast und genießen die Ruhe der Berge. Nach der Pause setzen wir den steilen und teils ausgesetzten Abstieg hinunter Richtung Maria Alm im Salzburger Land fort. Von dort nehmen wir ein Taxi ins idyllische Käfertal. Ein kurzer Aufstieg führt uns zur Trauner-Alm, wo wir die Nacht verbringen werden.
Sehenswürdigkeiten
Nationalpark Hohe Tauern
3. Tag Wanderung über die Untere Pfandlscharte zum Pasterzenhaus
Heute machen wir uns auf in Richtung Großglockner! Zu Beginn steigen wir über schöne, steile Blumenwiesen und den Pfandlboden auf zur Pfandlscharte. Dort eröffnet sich uns der erste Blick auf den Großglockner. Der Anstieg wird zum Schluss recht steil und führt uns teilweise weglos über Moränengelände. Doch danach wird der Weg westseitig wieder gemächlicher und wir steigen über weite Wiesenhänge hinab zum Pasterzenhaus. Nach dem Anstieg können wir hier immer wieder die atemberaubende Hochgebirgslandschaft im Nationalpark Hohe Tauern bewundern.
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Nationalpark Hohe Tauern
4. Tag Panoramasteig zur Lucknerhütte
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es zunächst hinunter zum kleinen Gletscher-Stausee, bevor wir wieder bergauf wandern. Bald erreichen wir einen ausgesetzten Panoramasteig, der ein Teilstück des Wiener Höhenweges ist. Dieser führt uns zur Salmhütte. Nach einer erholsamen Mittagsrast machen wir uns an das letzte Stück unseres heutigen Aufstiegs. Mit 2.828 m haben wir an der Pfortscharte nun unseren höchsten Punkt der Tour erreicht. Auf der anderen Seite geht es wieder steil hinab und bald können wir schon unsere nächste Unterkunft erkennen.
5. Tag Wanderung durch die Villgratener Berge
Nach einem kurzen Abstieg zum Lucknerhaus fahren wir weiter ins Defreggental. Durch dichten Fichtenbergwald steigen wir über die Stadtnermühle und dem Wilderer Stüberl hinauf zur Alpe Stalle. Hier ergibt sich schon Gelegenheit zu einer ersten kurzen Rast. Frisch gestärkt wandern wir zunächst noch kurz auf einem Almenweg weiter hinein in das Stallerbachtal. Der weitere Aufstieg schlängelt sich durch schöne Almwiesen hinauf zum Villgratener Törl. Hier haben wir den höchsten Punkt unserer Tagesetappe erreicht und können schon einen weiten Blick in die Dolomiten erhaschen. Nach einer ausgiebigen Pause geht es hinunter zur Unterstaller Alm, wo wir bei Kaffee und Kuchen auf den Bus warten, der uns zu unserer Unterkunft - einem Gasthof im Villgratental - bringt.
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6. Tag Grenzüberschreitung und Erreichen des Naturpark Drei Zinnen
Eine weitere Kammüberschreitung steht uns bevor. Direkt von unserer Unterkunft steigen wir hinauf zum Toblacher Pfannhorn und befinden uns nun direkt an der Grenze zu Italien. Über die traumhaft gelegene Bonner Hütte und einen weiteren Steig, der uns durch die steile Flanke unseres zuvor bestiegenen Gipfels führt, geht es hinab nach Kandellen. Von dort bringt uns ein Taxi zum Eingang des Innerfeldtals. Eine kurze Busfahrt bringt uns weiter ins Tal hinein. Am letzten Busstop nehmen wir unsere Rucksäcke erneut auf den Rücken und wandern hinauf zur Dreischusterhütte, wo wir unser letztes gemeinsames Abendessen genießen.
7. Tag Wanderung durch das UNESCO Welterbe der Dolomiten
Früh am Morgen starten wir unsere letzte Etappe im flachen Innerfeldtal. Der anschließende steile Anstieg zu den Drei Zinnen ist zwar fordernd, aber gut zu meistern. Auf historischen Pfaden, die noch vom Ersten Weltkrieg zeugen, erreichen wir das beeindruckende Karstplateau. Hier erheben sich wie aus dem Nichts die drei markanten Felsgiganten, an denen Alpingeschichte geschrieben wurde. Der 360-Grad-Blick ist überwältigend und lädt zum Verweilen ein. Hinter dem Toblinger Knoten, einem beliebten Kletterziel, passieren wir die Drei Zinnen Hütte und queren zur Lavaredo Hütte, wo wir eine wohlverdiente Mittagspause einlegen. Auf der Südseite der Drei Zinnen erreichen wir schließlich das Rifugio Auronzo, das Ziel unserer Alpenüberquerung. Mit einem Taxi geht es zurück nach Schönau am Königssee, wo diese unvergessliche Reise ihr Ende findet.
Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
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