1. Tag Anreise
Linienflug nach Madagaskar.
2. Tag Ankunft in Antananarivo
Nach unserer Landung in Madagaskars quirliger Hauptstadt beginnt das Abenteuer. Auf dem Weg durch Antananarivo eröffnen sich erste Eindrücke: geschäftige Straßen, kleine Märkte und das typische Hochland-Flair. Die Stadt wirkt lebendig und ursprünglich zugleich – ein spannender Auftakt, der neugierig auf die kommenden Tage macht.
Verpflegung: A
Städte
Antananarivo
3. Tag Flug nach Toamasina, Stadtspaziergang
Heute führt uns ein kurzer Flug an die tropische Ostküste. In Toamasina angekommen, erkunden wir die Stadt zu Fuß. Palmen, bunte Häuser und die Nähe zum Meer prägen das Bild. Der Duft von Gewürzen und die warme, feuchte Luft lassen uns spüren, dass wir nun in einer ganz anderen Klimazone angekommen sind.
Verpflegung: F
Städte
Toamasina
4. Tag Bootsfahrt nach Palmarium
Mit dem Boot gleiten wir Richtung Süden und lassen die Wasser- und Regenwaldlandschaft an uns vorbei ziehen. Der Canal des Pangalanes ist insgesamt 645 Kilometer lang, bindet zahlreiche Seen und Wasserläufe an der Ostküste des Landes und bringt uns zu unserem heutigen Ziel: Dem kleinen Stranddorf Akanin’ny Nofy. Der restliche Tag steht uns zur freien Verfügung bereit.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Pangalanes-Kanal
5. Tag Palmarium und Aye-Aye-Insel
Am Vormittag besuchen wir das Lemurenreservat vom Palmarium. Hier können wir den außergewöhnlichen Tieren ganz nah kommen - unter anderem hören wir auch den uns bereits bekannten Indri-Schrei. Das Reservat befindet sich im Regenwald, so können wir hier auch die faszinierende Pflanzenvielfalt entdecken – Farne, Lianen, Vanille und Kannenpflanzen sind nur ein Bruchteil der vielfältigen Flora. Auf guten, fest angelegten Sandwegen gehen wir durch die leuchtend grüne Natur. Der Nachmittag am See steht zur freien Verfügung und lädt zum Baden ein. Sobald es dunkel wird, fahren wir mit dem Boot ein kleines Stück zu einer Insel in der Nähe um dort die nachtaktiven Aye-Aye zu beobachten. Aufgrund seiner Eigenart ist das Aye-Aye auch Fingertier genannt. Dieser seltsamste aller Lemuren hat eine ganz besondere Methode, Futter zu finden: Er klopft mit seinen langen Fingern an den Baumstamm und drückt dabei seine riesigen Fledermausohren fest an die Rinde. So ortet er die Maden und Larven im Stamm, nagt dann ein Loch in die Rinde und holt sich die Beute mit seinem extrem dünnen Mittelfinger heraus. Die Madagassen fürchten das dunkle, skurrile Tier als den personifizierten Teufel, weswegen es vor einigen Jahren von der Ausrottung bedroht war.
Verpflegung: F
6. Tag Von der Küste ins Hochland nach Andasibe
Ein abwechslungsreicher Reisetag liegt vor uns. Zunächst geht es per Boot zurück, anschließend fahren wir ins Hochland. Die Landschaft verändert sich sichtbar: Aus tropischem Tiefland werden grüne Hügel und dichte Wälder. Gegen Ende des Tages erreichen wir Andasibe, bekannt für seine einzigartige Tierwelt.
Verpflegung: F
Städte
Andasibe
7. Tag Andasibe-Nationalpark und Vakona-Reservat
Heute steht Natur pur auf dem Programm. Während unserer Wanderung durch den Nationalpark und das Vakona-Reservat halten wir Ausschau nach dem Indri, dem größten Lemur Madagaskars, dessen Rufe weit durch den Wald hallen. Auch Chamäleons, Frösche und zahlreiche Vogelarten lassen sich entdecken. Die Vielfalt und Ursprünglichkeit der Natur sind beeindruckend.
Verpflegung: F
Städte
Andasibe
8. Tag VOIMMA-Reservat und Rückkehr nach Antananarivo
Wir besuchen das privat geführte Naturschutzgebiet. Das Akronym steht für die "Lokale Gemeinschaft, die den Wald schützt und liebt". Das touristisch weniger erschlossene Gemeinschaftsprojekt schützt einen kleinen und artenreichen Regenwaldabschnitt und wir unterstützen die Schutzmaßnahmen und die örtliche Bevölkerung direkt mit unserem Eintrittspreis. Wir lauschen gespannt den Erzählungen und Ansätzen zum nachhaltigen Naturschutz. Anschließend geht es zurück in die Hauptstadt.
Verpflegung: F
Städte
Antananarivo
9. Tag Fahrt nach Antsirabe
Wir verlassen die Hauptstadt und fahren durch das zentrale Hochland. Unterwegs ziehen Reisfelder, kleine Dörfer und rote Erde an uns vorbei. Antsirabe, bekannt für seine koloniale Geschichte und sein angenehmes Klima, empfängt uns mit einer ruhigen, charmanten Atmosphäre.
Verpflegung: F
Städte
Antsirabe
10. Tag Dorfleben in Betafo
Der Tag steht ganz im Zeichen von Begegnungen. In einem traditionellen Dorf erleben wir den Alltag der Menschen hautnah bei unserem Spaziergang. Wir essen gemeinsam zu Mittag im Dorf und lernen die regionale Küche kennen. Uns werden Handwerk, Landwirtschaft und lokale Traditionen vermittelt und geben uns authentische Einblicke in das Leben auf dem Land. Am Abend übernachten wir in einem lokalen Gästehaus.
Verpflegung: F, M, A
11. Tag Weiterreise nach Miandrivazo
Wir fahren über das weite Hochland Richtung Westen. Die Landschaft verändert sich erneut spürbar. Je weiter wir voran kommen, desto trockener und weitläufiger wird die Umgebung. Die Straßen führen durch offene Savannenlandschaften, die einen ganz eigenen Reiz haben und einen starken Kontrast zum grünen Osten bilden. Miandrivazo liegt an einem Fluss namens Mahajilo. Dieser bewässert die ländliche Hochebene über den regenreichen Winter und fließt wenige Kilometer südlich von uns in den großen Tsiribihina und weiter in die Straße von Mosambik.
Verpflegung: F
12. Tag Nach Morondava an die Westküste
Heute haben wir einen Transfertag. Wir machen uns auf und fahren Überland zur Westküste. Gegen Nachmittag erreichen wir Morondava, das uns mit entspannter Atmosphäre und dem Gefühl angekommen zu sein begrüßt. Den Nachmittag verbringen wir mit Sand unter unseren Füßen und Kokosnusspalmen über unseren Köpfen am Strand und sehen, der sich setzenden Sonne über dem Indischen Ozean zu.
Verpflegung: F
Städte
Morondava
13. Tag Baobab-Allee & Kirindy-Reservat
Am Morgen erwartet uns ein bekanntes Postkartenmotiv: die berühmte Baobab-Allee. Hier säumen die berühmten Elefantenbäume die Straße. Mit Geländefahrzeugen fahren wir im Anschluss weiter in das Kirindy-Reservat, wo uns bei einer Nachtwanderung die Tierwelt auf ganz besondere Weise begegnet. Nachtaktive Lemuren sind unter anderem die Mausmakis, Wieselmakis, Katzenmakis. Mit etwas Glück sehen wir auch den nachtaktiven Fosa.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Baobab-Allee
14. Tag Fahrt nach Bekopaka
Heute wird es abenteuerlich. Die Strecke führt über teils holprige Pisten und weite Kulturlandschaften. Diese Etappe zeigt Madagaskar von seiner ursprünglichen Seite und vermittelt ein Gefühl von echter Entdeckung. Nach einiger Zeit queren wir mit der Fähre den Tsiribihina und später den Manambolo, von hier fahren wir noch ein kleines Stück zu unserer heutigen Unterkunft.
Verpflegung: F
15. Tag Grand Tsingys
Nach kurzem Transfer unternehmen wir unsere Wanderung zu den Großen Tsingys von Bemaraha. Das Gebiet ist eine Karstlandschaft mit spitzen Kalksteinformationen. Diese stehen eng beieinander und bilden einen steinernen Wald, der teils mit Hängebrücken verbunden ist. Beim Wandern entdecken wir eine Vielzahl endemischer Pflanzen und uns begegnen viele Tiere, darunter Lemuren, unzählige Vögel und Mungos.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Tsingys
16. Tag Petit Tsingys & Flussfahrt
Der Tag beginnt entspannt auf dem Wasser: Mit dem Kanu gleiten wir entlang beeindruckender Schluchten. Anschließend wandern wir durch den Kleinen Tsingys durch Höhlen und einen kleinen Wald bis zum Ufer des Flusses Manambolo. Anschließend fahren wir zu unserem Hotel bei Bekopaka.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Tsingys
17. Tag Rückfahrt nach Morondava
Heute steht der Tag ganz im Sinne der Rückfahrt zur Küstenstadt. In Morondava angekommen, können wir uns die kommenden Tage entspannen. Vorne weg ein Stopp an der Baobab-Allee zum Sonnenuntergang. Der sorgt für einen stimmungsvollen Abschluss unserer langen Fahrt.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Baobab-Allee
Städte
Morondava
18. Tag Freizeit in Morondava
Heute genießen wir die Ruhe an der Westküste. Ein Spaziergang am Strand, ein Blick auf das Meer oder einfach Entspannung – der Tag lässt Raum für eigene Wünsche.
Verpflegung: F, A
Städte
Morondava
19. Tag Freizeit in Morondava
Ein weiterer freier Tag lädt dazu ein, die Eindrücke der Reise wirken zu lassen. Die entspannte Atmosphäre Morondavas bietet den perfekten Rahmen dafür.
Verpflegung: F
Städte
Morondava
20. Tag Rückflug nach Antananarivo
Am Morgen verlassen wir die Küste und fliegen zurück in die Hauptstadt. Noch einmal erleben wir den Kontrast zwischen ruhiger Küste und lebendigem Hochland.
Verpflegung: F, A
Städte
Antananarivo
21. Tag Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Mit vielen intensiven Eindrücken, Begegnungen und Erlebnissen im Gepäck endet diese außergewöhnliche Reise durch Madagaskar.
Verpflegung: F
22. Tag Rückflug
Im Laufe des Tages kommen wir wieder am Abflughafen an.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
